Seit ich erstmals beruflich mit Hunden spazieren ging und sah wieviel Spaß es den Tieren macht in der Rudel zu laufen, möchte ich einen zweiten Hund. Meine Lara war ja fast immer mit dabei wenn ich mit meinen Kunden unterwegs war und es tat ihr sichtlich gut kein "Einzelhund" zu sein.
Nun haben wir uns den Wunsch endlich erfüllt und "Rumo" einen Dobermann Rüden aus dem Wiener Neustädter Tierheim zu uns geholt. Meine Schwester arbeitet seit einem Jahr in diesem Tierheim und eigentlich wollte ich sie nur kurz besuchen. Dann sah ich aber ihn, mit großen Augen und vollkommen ruhig in seinem Zwinger stehen. Ich machte Fotos, zeigte sie am Abend meinen Mann und zwei Tage später, also am Montag, 14.11. holten wir Rumo zu uns. Die Vorgesichte ist unbekannt, er ist zwischen 8 Monaten und einem Jahr alt, und kann überhaupt nichts außer lieb sein. Das beherrscht er aber ausgezeichnet.
Sein Name stand sofort fest. Rumo, ist der Held des gleichnamigen Buches eines unserer Lieblingsautoren, Walter Moers. (´"Das kleine Arschloch") Der Romanheld "Rumo" ist ein Wolpertinger: Intelligente, aufrecht gehende Hunde die sprechen können, kleine Hörner auf den Köpfen haben und tapfere Kämpfer sind.
Lara versteht sich mit ihm ausgezeichnet und es macht viel Freude ihn bei uns zu haben, auch wenn er noch recht viel lernen muss.
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Sonntag, 20. November 2011
Mittwoch, 28. September 2011
In Memoriam: Arthus
Am Montag ist Arthus, ein 13jähriger Eurasier Rüde gestorben. Mit Arthus und seiner Tochter Baily ging ich seit April vorigen Jahres mindestens 2 Mal in der Woche spazieren. Während dieser Zeit baute ich eine tiefe Beziehung zu den Hunden, aber auch zu ihrer Besitzerin auf, die mittlerweile eine liebe Freundin geworden ist. Da sie gerade dabei ist in ein Haus mit Garten weiter weg von meinem Arbeitsgebiet zu übersiedeln, wäre der vereinbarte Sonntagsspaziergang einer der letzten mit den beiden Hunden gewesen.
Schon als ich in die Wohnng kam war Arthus sehr schwach und konnte kaum stehen. Arthus hatte eine Herzschwäche, war aber für sein Alter noch topfit und konnte mit "seinen Mädels" 30 Minuten Spaziergang locker mithalten. Trotzdem sah ich das es ernst war.
Ich rief sofort die Besitzerin an die rasch vom Dienst nach Hause kam und den Tierarzt gleich mitbrachte. Genaueres konnte dieser aber auch nicht sagen, nur im Bauchraum eine Vergrößerung feststellen. Er gab Arthus noch eine Schmerzspritze und meinte das man abwarten müsse. Als es dann am Montag immer noch nicht besser wurde, Arthus kaum gehen konnte und offensichtlich Schmerzen hatte, wurde er am Abend erlöst.
Wie schon einige Male geschildert ist der Tod eines "meiner" Tierchen auch für mich immer sehr traurig. Obwohl ich das vorher nicht gedacht hätte, bin ich sehr froh darüber das ich mich von Arthus am Sonntag verabschieden konnte und seinen sehr leichten Tod miterlebt habe. Auch ihn werd ich nie vergessen!
Dienstag, 7. Juni 2011
Rovinj, ein idealer Urlaubsort für Hundebesitzer
Schon seit 10 Jahren fahren Andreas und ich in vielen unseren Kurzurlauben nach Rovinj in Kroatien. Wir mögen die kleine, verkehrsfreie Altstadt, den wunderbaren gegrillten Fisch und vor allem den Strand. Seit wir Lara haben gefällt es uns dort noch besser. In unserem Hotel sind Hunde wilkommen, in fast jedem Restaurant sind die Kellner und Kellnerinnen ganz begeistert von Lara und das Beste ist, das sie mit an den gesamten Strand darf.
Die Strände beginnen ca. 1 km außerhalb des Zentrums von Rovinj und liegen großteils im riesigen Naturpark Zlatni Rt. Theoretisch dürfen Hunde dort jeweils in der Früh und am Abend ohne Leine laufen, praktisch ist dort aber den ganzen Tag über kein Hund angeleint wobei jetzt in der Vorsaison auch noch nicht allzu viele Menschen waren. Durch die Weitläufigkeit des Geländes kann man sich seine "eigene" kleine Bucht suchen und das ist für die Hundebesitzer und die Hunde alles sehr entspannt. Auch wenn man auf den schönen Parkwegen zur kleinen Strandbar oder zu einem der 2 Restaurants schlendert wird man mit Hund nicht schief angesehen obwohl viele Jogger und Radler gemütlich unterwegs sind.
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| Klick für "Lara in Rovinj" |
Ganz offensichtlich überträgt sich dieser entspannte Umgang der Hundebesitzer, Urlauber und der Bewohner Rovinjs auf unsere vierbeinigen Freunde. Ich habe in den ganzen Jahren noch nie gesehen das sich zwei Hunde ankeifen oder es sonst zu irgendwelchen Rangelein kommt. Es wird beschnuppert, dann geht jeder seiner Wege, es gibt ja genug zu entdecken.
Donnerstag, 19. Mai 2011
Gizmo & Tara
Gizmo und Tara gehören seit April zu "meinem Rudel" und passen pefekt zu Lara und mir. Gizmo ist ein 6jähriger Berner Sennenhund. Er ist meist gemütlich unterwegs, außer es geht darum irgend eine interessante Spur die Möglicherweise zu etwas Freßbaren führen könnte, zu verfolgen. Er und Lara haben sich bei der ersten Begegnung einmal gegenseitig lautstark verbellt und sind seitdem gute Freunde.
Tara kommt aus einer rumänischen Tötungsstation, ist ca. 2 Jahre alt und stocktaub. Nun sollte man meinen das dies ein Problem ist beim Spazieren gehen ohne Leine. Tara hat jedoch eine Leidenschaft mit der sie jeder an sich fessen kann. Sie ist wahnsinnig versessen auf Ball spielen. Solange man den Ball hat, ist man der Herr und Meister und sie entfernt sich nur um ihn zu suchen und zu fangen. Generell haben die meisten Hunde aber ohnehin nicht die Tendenz sich vom Rudel zu entfernen.
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Donnerstag, 5. Mai 2011
Suchspiele
Um noch mehr Abwechslung in die Spaziergänge mit "meinen" Hunden zu bringen, beschäftige ich sie zwischendurch oft mit Suchspielen. Das Prinzip ist sehr einfach: Ich nehme ein paar Leckerchens oder einfach nur Trockenfutter und schmeiße es in die Botanik.
Einige Hunde, so wie Atreju, der Border Colli mussten erst lernen was ich von ihnen will. Ich habe ihm das Leckerchen vorerst in Sichtweite auf den Weg geworfen und ihn mit dem Kommando "such" auf die Suche geschickt. Er hat sich zuerst nicht sehr geschickt angestellt aber als er es erst mal überrissen hatte dass er sich seine Belohnung suchen soll, war er mit Feuereifer dabei.
Lara ist natürlich eine Meisterin beim Suchen bzw. Finden von Futterstückchen. Sie bekommt immer besonders schwierige Aufgaben. Sie muss sitzen bleiben während ich die Leckerlies irgendwo hin werfe ohne dass sie es sieht. Erst nach dem Kommando "such" darf sie loslaufen. Lara ist immer erfolgreich, sie hat eine unglaublich gut trainierte feine Nase.
Auch Kira und Fredi, die Vizslas sind eifrige Sucher und sehr geschickt. Sind ja auch Jagdhunde, dadurch haben sie einen gewissen Vorteil gegenüber einem Border Colli. Wenn ich mit mehreren Hunden spiele muss man ein bisschen aufpassen dass sie nicht an derselben Stelle suchen. Da die meisten meiner Hundekunden eher Alphatiere sind, kann es da leicht zu Rangelein kommen wenns um ein Leckerchen geht und ich stehe nicht unmittelbar daneben.
Ein großer positiver Nebeneffekt dieser Spiele zwischendurch ist es, dass die Bindung der Hunde an mich noch größer wird. Sie sind dann insgesamt aufmerksamer auf mich weil ja bei jedem Herbeirufen die Möglichkeit besteht das ich ihnen wieder Hundespaß biete.
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Freitag, 1. April 2011
Neue Viszla Hundekunden
Im Februar betreute ich Kira und Alfred, die über Empfehlung zu mir kamen, das erste Mal. Als "mein Hunderevier" hat sich in den letzten Monaten immer mehr Mauerbach-Gablitz-Ried etabliert. Das paßt für mich wunderbar weil einerseits mein Pferd in der Gegend steht und ich außerdem das Gebiet sehr gerne mag, aufgrund der wunderschönen Waldwege, die sich für ausgedehnte Spaziergänge eignen.
Alle meine derzeitigen Hundekunden sind mittelgroß, sehr lebhaft, bewegungsfreudig und einfach fröhliche Gesellen. Das ist genau die Art von Hunden die ich besonders gerne mag u.a. auch weil sie damit ähnlich wie Lara sind. Alfred und Kira passen als Magyar Viszla natürlich auch perfekt zu uns.
Mit den drei Hunden spazieren zu gehen ist einfach herrlich. Wir vertrauen uns gegenseitig und somit kann ich auch alle ohne Leine laufen lassen. Neugierig wird alles untersucht, zwischendurch Sprints eingelegt und dann kommen alle auf Kommando mit fliegenden Ohren angelaufen und holen sich ein paar Streicheleinheiten oder ein Leckerchen.
Sowohl die Viszlas als auch Lara lieben das Wasser. Somit sind sie auch in jeder noch so kleinen Lacke drinnen. Zum Glück haben alle ein "nanotech" Fell an dem kaum Schmutz haften bleibt. Wenn sie mit schwarzen Beinen und Bäuchen aus dem Tümpel kommen, so sind sie nach 5 Minuten wieder sauber.
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Dienstag, 8. März 2011
Winter versus Frühling
Ich kenne kaum einen Menschen der sich jetzt noch nicht auf den Frühling und damit verbunden auf schönes und vor allem warmes Wetter freut. Auch wenn ich nicht besonders kälteempfindlich bin, reichte es mir jetzt auch schön langsam mit den warmen Schuhen, Socken, Winterjacken, Schiunterwäsche & Co. Bei meinen Hundekunden ist es umgekehrt. Sie lieben Schnee und kaltes Wetter letzteres vor allem die älteren Semester. Ich betreue ein paar Hunde die schon über 10 Jahre alt sind und die werden beim spazieren gehen wieder so richtig vital.
Eine ganz junge Dame die ich den Winter über betreut habe ist Cora, eine 1jährige Mischlingshündin. Auch sie liebte den Schnee und es gelang mir ein paar ihrer wilden Hüpfer zu fotografieren.
Eine ganz junge Dame die ich den Winter über betreut habe ist Cora, eine 1jährige Mischlingshündin. Auch sie liebte den Schnee und es gelang mir ein paar ihrer wilden Hüpfer zu fotografieren.
Die kleine Maus hatte sichtlich Spaß im Schnee.
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Freitag, 11. Februar 2011
Wiener Hunde
Kurz nach Weihnachten habe ich einem Auftrag in der Wiener Innenstadt zugesagt bei dem es darum ging mit einen Golden Retriever Rüden von Mo. bis Fr. um die Mittagszeit spazieren zu gehen. Beim Erstbesuch bat mich seine Besitzerin wohin zu fahren wo er laufen kann, zum Beispiel in den Prater, wo es eine Hundezone gibt in der die Tiere frei laufen dürfen. Gerne sagte ich zu, mit Charly verstand ich mich auf Anhieb.
Am Montag stellte sich die Herausforderung das Charly noch nie im Auto gefahren ist. Ihn dazu zu bringen gerade in mein hohes Auto zu springen war nicht möglich. Dazu muss gesagt sein das er ca. 40 kg wiegt. Mit Leckerchens brachte ich ihn dazu zummindestens seine Vorderpfoten auf die Bodenplatte zu stellen und damit konnte ich sein Hinterteil hineinheben. Beim Fahren selbst verhielt er sich absolut brav und blieb auf der Rückbank liegen.
Mir blieb die Spucke weg umso mehr als ich mich bald daran erinnerte das ja jetzt der City Liner auf dem Weg nach Bratislava auf dem Donaukanal verkehrt. Zum Glück gab Charly die Jagd nach dieser Ente bald auf und schwamm zu mir zurück wo ich ihn gleich wieder an die Leine nahm, was er überhaupt nicht verstehen konnte.
So sind wir dann doch lieber wieder in den Prater gefahren,.... besser Dreck als ein Crash mit einem Boot. Das wäre keine gute Publicity für mich gewesen. Ab dem dritten Tag ist Charly auch schon voller Freude selbst ins Auto gesprungen.
Am Montag stellte sich die Herausforderung das Charly noch nie im Auto gefahren ist. Ihn dazu zu bringen gerade in mein hohes Auto zu springen war nicht möglich. Dazu muss gesagt sein das er ca. 40 kg wiegt. Mit Leckerchens brachte ich ihn dazu zummindestens seine Vorderpfoten auf die Bodenplatte zu stellen und damit konnte ich sein Hinterteil hineinheben. Beim Fahren selbst verhielt er sich absolut brav und blieb auf der Rückbank liegen.
| Noch sauber auf der Fahrt zum Prater |
Im Prater angekommen erwartete uns eine riesige Matschfläche nach der Schneeschmelze. Charly hat fast weißes Fell und liebt es in Wasser und Gatsch herzumzutollen. Ich machte mir die ganze Zeit Gedanken wie ich ihn wohl wieder sauber bekommen sollte bzw. wie mein Auto nachher aussehen würde. Aber Charly hatte jede Menge Hundespaß mit anderen Kollegen und nach einer Stunde hob ich den verdreckten Kerl wieder ins Auto und fuhr retour.
Für den zweiten Tag hatte ich mir überlegt auf die Weißgerber Lände zu fahren und erhoffte mir dort weniger Dreck vorzufinden. Ich hab dort mal gewohnt und weiss, dass man in Richtung Schwechat ungestört mit dem Hund gehen kann. Der Plan schien gut zu sein, ich hatte Charly zuerst noch an der Leine weil recht viele Hunde unterwegs waren, als wir dann in weniger frequentiertes Gebiet kamen ließ ich ihn von der Leine weil er im Prater absolut brav abrufbar war und ich mir dasselbe erwartete. ...aber Charly sah eine Ente, stürzte sich wie ein Wilder ins Wasser und hörte überhaupt nicht mehr auf mich. Die Ente flog davon aber Charly sah eine weitere am anderen Ufer, die er dann auch ansteuerte.
| sehnsüchtiger Blick auf die vielen Enten |
So sind wir dann doch lieber wieder in den Prater gefahren,.... besser Dreck als ein Crash mit einem Boot. Das wäre keine gute Publicity für mich gewesen. Ab dem dritten Tag ist Charly auch schon voller Freude selbst ins Auto gesprungen.
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Donnerstag, 13. Januar 2011
Rasselbande
Seit kurz vor Weihnachten gehe ich mit drei Hunden spazieren deren Besitzerin sich das Bein gebrochen hat. Ein junger Golden Retriever, ein junger und ein erwachsener Labrador. Die drei sind daran gewöhnt mindestens eine Stunde am Tag spazieren zu gehen und litten dem entsprechend unter der Situtation. Alle drei sind jagdlich abgerichtet und unglaublich gut erzogen. Sie laufen nebeneinander, auch ohne Leine bei Fuß, kommen aus jeder Situation auf Zuruf zu mir und warten bis sie wieder laufen dürfen.
Kaum hat man aber das Kommando "frei" gegeben sind sie nicht mehr zu halten. Da wird getobt, gespielt und gelaufen. Die Wege die wir gleich in der Nähe haben sind wunderbar für die Hunde geeignet. Große weitläufige Wiesen reihen sich aneinander über die um diese Jahreszeit unbekümmert gehen kann. Außerdem ist es leichter alle im Blick zu behalten und das ist bei den lebhaften Hunden eine Herausforderung besonders weil es momentan häufig sehr nebelig ist.
Nach einer Woche in dem die Hunde und ich uns gut kennenlernen konnten hab, ich meine Lara mitgenommen. Sie ergänzt dieses Rudel prächtig und hat sich, obwohl die beiden Jungen unkastrierte Rüden sind, schnell durchgesetzt und benimmt sich wie eine Prinzessin.
Kaum hat man aber das Kommando "frei" gegeben sind sie nicht mehr zu halten. Da wird getobt, gespielt und gelaufen. Die Wege die wir gleich in der Nähe haben sind wunderbar für die Hunde geeignet. Große weitläufige Wiesen reihen sich aneinander über die um diese Jahreszeit unbekümmert gehen kann. Außerdem ist es leichter alle im Blick zu behalten und das ist bei den lebhaften Hunden eine Herausforderung besonders weil es momentan häufig sehr nebelig ist.
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Nach einer Woche in dem die Hunde und ich uns gut kennenlernen konnten hab, ich meine Lara mitgenommen. Sie ergänzt dieses Rudel prächtig und hat sich, obwohl die beiden Jungen unkastrierte Rüden sind, schnell durchgesetzt und benimmt sich wie eine Prinzessin.
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Sonntag, 12. Dezember 2010
Raubtierfütterung
Unsere Katze Schnurrli hat sich in den letzten Wochen wunderbar bei uns eingelebt und ins Rudel integriert. Kater Mischa, der am Beginn über die Anwesenheit der neuen Katze nicht besonders erfreut war, hat sich schon mit ihr angefreundet und manchmal konnte beobachten, dass die beiden miteinander spielen.
Wie fast alle Katzen lieben auch meine Tiere Katzenstangerl. Wenn sie nur die Verpackung rascheln hören sind die beiden Katzen und natürlich auch Lara sofort zur Stelle um sich ihren Anteil zu holen. Auch wenn alle drei gierig sind geht’s bei der Verteilung immer sehr diszipliniert zu. Wenn man nach der Verteilung von 2 Stangerl von Schnurrli, Mischa und Lara mit großen Augen angestarrt wird, oft schwer ihnen zu sagen das es erst morgen wieder die nächste Portion gibt.
Wie fast alle Katzen lieben auch meine Tiere Katzenstangerl. Wenn sie nur die Verpackung rascheln hören sind die beiden Katzen und natürlich auch Lara sofort zur Stelle um sich ihren Anteil zu holen. Auch wenn alle drei gierig sind geht’s bei der Verteilung immer sehr diszipliniert zu. Wenn man nach der Verteilung von 2 Stangerl von Schnurrli, Mischa und Lara mit großen Augen angestarrt wird, oft schwer ihnen zu sagen das es erst morgen wieder die nächste Portion gibt.
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Zuckerkranke Tierpatienten
Schon mehrmals habe ich die Betreuung und Versorgung zuckerkranker Hunde und Katzen übernommen. Im Grunde funktioniert die Behandlung so wie beim Menschen. Der Blutzuckerwert wird gemessen und danach die Dosis Insulin festgesetzt. Im 12 Stunden Rhythmus muss gespritzt werden. Dies ist für die Tierbesitzer eine sehr große Belastung und noch schwerer ist es, die Verpflichtung an jemand anderen abzugeben, wenn sich Termine manchmal einfach nicht verschieben lassen oder weil sie ein bisschen Zeit für sich brauchen. Ich bin mir dieser Verantwortung sehr wohl bewusst, übernehme sie aber auch gerne weil ich weiß das die Tierbesitzer ein paar Tage mit der Gewissheit verbringen können, das ich ihre Tieren gut versorge und Erfahrung mit der Krankheit habe.
Die Tierklinik Purkersdorf hat sich auf zuckerkranke Tiere spezialisiert und sehr viele Empfehlungen bekomme ich über die beiden dortigen Ärztinnen.
Eine meiner Patientinnen war letzte Woche Yala, eine ältere Hundedame die aufgrund ihrer Erkrankung auch noch erblindet ist. Sie findet sich in den eigenen 4 Wänden und im eigenen Garten sehr gut zurecht und ist trotz ihrer vielen Wehwehchen ist sie vital und freut sich sichtbar ihres Hundelebens. Die Besitzerin kümmert sich rührend um die kleine Maus und ich hab alles getan um Yala das Frauchen so gut wie möglich zu ersetzen. Ich denke es ist mir auch ganz gut gelungen, sie und ihr Sohn Lucky, ein 7 jähriger Mischling, haben mich immer freundlich und freudig empfangen.
Die Tierklinik Purkersdorf hat sich auf zuckerkranke Tiere spezialisiert und sehr viele Empfehlungen bekomme ich über die beiden dortigen Ärztinnen.
| Yala erwartungsvoll vor dem Fressen |
| Lucky will nicht in den Schnee hinaus |
Ich habe die beiden in der Woche betreut als der erste Schnee fiel. Yala ist freudig im Garten herumgestacks, Lucky hat sich schnell in sein Körbchen verzogen als ich mit der Leine für den Spaziergang ankam. Half ihm aber nichts, ein bisschen Bewegung muss einfach sein und wenn er dann mal draußen ist freut er sich auch über den Spaziergang.
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Montag, 15. November 2010
Kampfschmuser
Rambo hatte bis zum letzten Frühjahr ein schweres Hundeleben. Er gehörte einem Wirtshaus Besitzer in Wien, der ihn dazu benutzte seinen Gästen Angst zu machen und ihn mitunter auch auf andere Hunde zu hetzen. Dies führte dazu das Rambo eines Tages einen anderen Hund auf Befehl seines Herren umbrachte. Die daraufhin erfolgte Anzeige bewirkte das Rambo seinem Besitzer abgenommen und ins Wiener Tierschutzhaus gebracht wurde. Dort verbrachte er dann einige Jahre und galt als unverträglich mit anderen Hunden.
Dann kam seine neue Besitzerin ins Tierheim mit dem Wunsch nach einem älteren Hund den sie auch zur Arbeit mitnehmen könnte. Sie sah Rambo und bekam Mitleid weil er mit der Vorgeschichte und mit dem Alter von 10 Jahren kaum mehr eine Chance auf ein richtiges Zuhause hatte. Innerhalb kürzester Zeit machte sie den Hundeführerschein mit Rambo, nimmt ihn mit ins Büro wo er der Liebling aller Kollegen und Kunden ist. Er wohnt direkt am Waldrand, macht ausführliche Spaziergänge und freut sich sichtlich seines Lebens. Er wird nur an der Leine geführt und in Wien zusätzlich mit Beißkorb.
Ich habe Rambo jetzt schon 2 Mal übers Wochenende, jeweils für drei Tage betreut. Wir unternehmen lange Spaziergänge an der 5 m Leine und wenn uns jemand entgegenkommt, egal ob mit oder ohne Hund, bekommt er einfach den Beißkorb ums Maul. Bis dato hat er sich noch kein einziges Mal aggressiv gezeigt. Nach 3 Spaziergängen nahm ich auch meine Lara schon mit und die beiden verstehen sich blendend. Im kleinen Rudel spazieren gehen macht einfach fast jedem Hund doppelt soviel Spaß... und mir natürlich auch.
Rambo bestätigt meine bisherigen Erfahrungen: „Das Problem ist meist am anderen Ende der Leine
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Mittwoch, 10. November 2010
Doggen Babies
Seit Samstag letzer Woche hat L´Amour, die Dogge mit der ich immer wieder einmal spazieren gehe, zwei neue Spielgefährten bekommen. Die Babies, Amabilis und Azzuro sind jetzt neun Wochen alt und unglaublich niedlich.
Die Pfötchen sind viel zu groß für den restlichen Körper, das Fell schlägt rundherum Falten und die Bewegungskoordination klappt auch noch nicht so richtig. Gerade deshalb könnte ich die Kleinen, die schon rund 14 kg auf die Waage bringen, die ganze Zeit knuddeln.
Amabilis und Azzuro sind wie alle Hundewelpen sehr verspielt, lebhaft und so gut wie alles wird auf seine Essbarkeit bzw. Eignung zum Spielen überprüft. Die Beiden im Auge zu behalten, vor allem wenn sie später auch schneller laufen können, wird eine Herausforderung, aber auch eine sehr schöne Aufgabe.
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Sonntag, 24. Oktober 2010
Kommando "Platz"
Seit in den Medien vor einiger Zeit wieder die Aggressivität von (Kampf)hunden breitgetreten wurde merke ich, daß plötzlich mehr Menschen eher ängstlich auf Hunde, egal welcher Rasse, reagieren. Dabei ist es mir wichtig anzumerken das ich diesen Menschen, die meist keine oder vielleicht sogar negative Erfahrung mit Hunden haben, überhaupt keinen Vorwurf mache, sondern einzig und alleine den Medien.
Ich habe deshalb begonnen allen meinen Hunden, sofern sie es nicht ohnehin schon können, das Kommando „Platz“ beizubringen bzw. mit ihnen zu üben. Das macht sowohl mir als auch meinen Schützlingen großen Spaß weils natürlich für jedes gelungen „Platz“ eine Belohnung gibt. Mein Ziel ist es, das die Hunde, auch wenn sie durch andere Hunde oder Spaziergänger abgelenkt sind, jederzeit mein Kommando sofort befolgen.
Ich habe deshalb begonnen allen meinen Hunden, sofern sie es nicht ohnehin schon können, das Kommando „Platz“ beizubringen bzw. mit ihnen zu üben. Das macht sowohl mir als auch meinen Schützlingen großen Spaß weils natürlich für jedes gelungen „Platz“ eine Belohnung gibt. Mein Ziel ist es, das die Hunde, auch wenn sie durch andere Hunde oder Spaziergänger abgelenkt sind, jederzeit mein Kommando sofort befolgen.
Ganz eifrige und gelehrige Schüler sind Arthus und Baily. Zweitere wirft sich fast schon auf den Boden, bei Arthus dauerts altersbedingt schon ein bisschen länger und ich muss ihm das Leckerchen länger vor die Nase halten bevor er sich dazu herablässt, sich auf den oft nassen Waldboden zu legen.
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Montag, 12. Juli 2010
Waldbad
Über Atreju, genannt Socke, den Border Collie habe ich ja jetzt schon öfter einen Post veröffentlicht. Der kleine Kerl liefert aber immer wieder tolle Motive für Fotos. Letzte Woche habe ich ihn wieder für ein paar Tage betreut und war mit ihm ausgiebig im Wald hinter seinem zu Hause spazieren.
Dabei habe ich diesmal eine kleine Quelle entdeckt und Atreju sprang sofort hinein. Mit wahrer Wonne hat er herumgeplantscht, getrunken und mit dem Wasserstrahl gespielt. Mindestens 10 Miunten saß er drinnen und von sich aus wäre er wahrscheinlich so schnell nicht mehr herausgekommen.
Dabei habe ich diesmal eine kleine Quelle entdeckt und Atreju sprang sofort hinein. Mit wahrer Wonne hat er herumgeplantscht, getrunken und mit dem Wasserstrahl gespielt. Mindestens 10 Miunten saß er drinnen und von sich aus wäre er wahrscheinlich so schnell nicht mehr herausgekommen.
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Donnerstag, 24. Juni 2010
5 x Hundespaziergang
Gestern haben sich meine Aufträge so ergeben, das ich insgesamt 5 Hundespaziergänge mit hatte. Das bedeutet also auch 5 Stunden spazieren gehen. Für Lara, meine Hündin, also ein sehr aufregender Tag. Es handelte sich ausschließlich um Stammkunden mit denen sie sich gut verträgt.
Arthus und Baily kennt Lara auch schon seit längerer Zeit. Die beiden sind etwas gemütlicher unterwegs und nicht mehr so verspielt. Auf dem Foto beobachen wie gerade Lara die weiter unten im Bach sitzt und sich den Bauch kühlt.
Am Abend, als wir nach Hause kamen, legte sich Lara auf ihren Polster und rührte kein Ohr mehr, bis zum nächsten Morgen. Anstrengend so ein Hundetag.
Da war einmal „Atreju“ der Border Colli mit dem ich in der Früh, zu Mittag und am Abend spazieren war. Hier sieht man die beiden beim gemeinsamen Baden in einer Waldlacke nach dem Morgenspaziergang
Dann folgten Yuki und Flavia zwei sehr lebhafte Hunde die ich seit ein paar Wochen regelmäßig betreue. Da beginnt der Hundespaß schon im Garten aber sobald ich alle an die Leine genommen habe sind sie brav bis wir dann im Wald sind. Dort geht’s weiter mit Spiel und Spaß und viel Gebell.
Am Abend, als wir nach Hause kamen, legte sich Lara auf ihren Polster und rührte kein Ohr mehr, bis zum nächsten Morgen. Anstrengend so ein Hundetag.
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Sonntag, 30. Mai 2010
Meine Diätassistenten
Baily, Artus und Lara
Mit purer Gewalt habe ich es in den letzten Monaten geschafft mir 2 zusätzliche Kilos anzufuttern, die ich wieder los haben wollte. Ich weiß nicht ob mein Unterbewusstsein reagiert hat oder ob es Zufall war, ich bekam in den letzten beiden Wochen sehr viele Anfragen von Hundebesitzern. Das heißt ich bin an manchen Tagen, neben meinen Katzen- und Pferdekunden, bis zu drei Mal, mindestens eine Stunde mit Hunden unterwegs.
Baily liebt Wasser, leider auch Schmutziges
Zwei meiner Lieblings-Diätassistenten sind Artus und Baily. Artus ist schon ein älterer Eurasier Rüde und Baily seine Tochter. Zusammen mit Lara, der die viele Bewegung auch gut tut, stapfen wir durch den Wiener Wald und haben sehr viel Spaß miteinander.
Klettern über einen umgestürzten Baum
Zusammen mit Lumi, Moritz und Atreju waren Artus und Baily sehr erfolgreich, ich bin wieder auf Normalgewicht. Super Sache!
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Sonntag, 16. Mai 2010
Intensives Wochenende
Ein sehr intensives Wochenende geht heute zu Ende. Durch den Fenstertag haben sich viele meiner Kunden frei genommen und mich gebeten Ihre Lieblinge zu versorgen. Ein bisschen erschrocken bin ich schon als ich in der Vorbereitung meinen Tagesplan angesehen habe.
Aber wie immer ist sich alles gut ausgegangen. Ich hatte für alle tierischen Kunden ausreichend Zeit um zu spielen, zu schmusen, zu verwöhnen und dabei selbst auch noch viel Freude und Spaß zu haben.
Lara, meine Hündin, hat das Wochenende sehr genossen. Sie war mit mir auf der Tour und kam in den Genuss einiger schöner, wenn auch nasser Spaziergänge mit Atreju, einem Border Collie den ich schon im Februar betreut habe.
Leider ist er auf dem Video nicht so gut zu sehen weil es seine Spielstrategie ist sich flach auf den Boden zu legen. Dadurch ist er im hohen Gras nicht so gut zu sehen wie mein hüpfender Hund.
Aber wie immer ist sich alles gut ausgegangen. Ich hatte für alle tierischen Kunden ausreichend Zeit um zu spielen, zu schmusen, zu verwöhnen und dabei selbst auch noch viel Freude und Spaß zu haben.
Lara, meine Hündin, hat das Wochenende sehr genossen. Sie war mit mir auf der Tour und kam in den Genuss einiger schöner, wenn auch nasser Spaziergänge mit Atreju, einem Border Collie den ich schon im Februar betreut habe.
Leider ist er auf dem Video nicht so gut zu sehen weil es seine Spielstrategie ist sich flach auf den Boden zu legen. Dadurch ist er im hohen Gras nicht so gut zu sehen wie mein hüpfender Hund.
Montag, 3. Mai 2010
Lotty und Liberty
Da Lotty ja fast schon zur Familie gehört und ich letzte Woche einmal 3 Stunden lang auf sie aufgepasst habe, war die Gelegenheit günstig sie mit Liberty, meinem Haflinger bekannt zu machen.
Lotty hatte zwar schon Kontakt mit Pferden bisher jedoch nur flüchtig. Liberty ist Hunde gewohnt, er ist absolut gelassen auch wenn ein Hund hysterisch ist, so wie meine Lara das am Beginn war. Also die idealen Voraussetzungen für Lotty im Bezug auf den Erstkontakt mit einem Pferd.
Es war dann auch so wie ich es erwartet habe. Da Hunde ja auch voneinander lernen hat Lotty sich benommen wie Lara, die im Stall ja fast zu Hause ist. Kaum hatte ich das Futter vor meinen Hafi hingestellt, waren auch schon beide Hunde mit den Köpfen bei der Schüssel. Interessanter Weise hat Liberty es immer schon toleriert wenn ihm Lara oder sonst ein Hund etwas vom Futter wegstehlen. Ein anderes Pferd dürfte das niemals tun und nicht mal in seine Nähe kommen beim Fressen.
Schmecken kanns den Hunden ja eigentlich nicht, weil Liberty nur Hafer und ein bisschen Mineralfutter in Form von Pellets bekommt. Aber wie beim Menschen ist die Gier halt ein Hund…..
Lotty hatte zwar schon Kontakt mit Pferden bisher jedoch nur flüchtig. Liberty ist Hunde gewohnt, er ist absolut gelassen auch wenn ein Hund hysterisch ist, so wie meine Lara das am Beginn war. Also die idealen Voraussetzungen für Lotty im Bezug auf den Erstkontakt mit einem Pferd.
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| Album: Lotty und Liberty |
Es war dann auch so wie ich es erwartet habe. Da Hunde ja auch voneinander lernen hat Lotty sich benommen wie Lara, die im Stall ja fast zu Hause ist. Kaum hatte ich das Futter vor meinen Hafi hingestellt, waren auch schon beide Hunde mit den Köpfen bei der Schüssel. Interessanter Weise hat Liberty es immer schon toleriert wenn ihm Lara oder sonst ein Hund etwas vom Futter wegstehlen. Ein anderes Pferd dürfte das niemals tun und nicht mal in seine Nähe kommen beim Fressen.
Schmecken kanns den Hunden ja eigentlich nicht, weil Liberty nur Hafer und ein bisschen Mineralfutter in Form von Pellets bekommt. Aber wie beim Menschen ist die Gier halt ein Hund…..
Dienstag, 20. April 2010
Unscharf aber süß..
...ist dieses Foto von Lotty und Lara wie sie im Wald gemeinsam einen Feuersalamander inspizieren. Keine Sorge, sie haben dem kleinen Tierchen nichts getan. Er lag nur ruhig da und ließ sich von den beiden Mädels beschnuppern. Muss ein ungutes Gefühl sein, wenn man sich so in den Salamander hinein versetzt
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