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Montag, 12. September 2011

Geschicklichkeitsreiten


 Gleich nach unserem wunderschönen Urlaub in Kroatien gehts nun in die Nachsaison. Da es wieder ruhiger wird, habe ich am vergangenen Wochenende an meinem ersten Geschicklichkeitsreiten teilgenommen. Dabei geht es nur um den Spaß am Reiten, der allen Teilnehmern anzumerken war.

Die Hindernisse waren nicht ganz einfach und sowohl für mich als auch für meinen Haflinger großteils neu. Ich hatte jedoch allen Grund stolz auf Liberty zu sein, er hat keine der Stationen verweigert, nur eine Plane, die auf dem Boden ausgebreitet war und von den Pferden überschritten werden sollte, machte ihm etwas zu schaffen.



Nachdem er zwei Mal verweigerte wollte ich es eigentlich schon dabei belassen als Hafi plötzlich aus dem Stand einen riesigen Satz machte und die mindestens 1,50 m übersprang (Länge nicht Höhe!) Dafür bekam ich Strafpunkte weil die Vorgabe war, mit allen 4 Beinen auf der Plane zu sein, aber ich war trotzdem ungeheuer erfreut das er überhaupt versucht hat die Hürde zu nehmen.

Wir landeten dann auf Platz 13 von insgesamt 31 Teilnehmern und im Stall gabs eine extra Portion Futter

Montag, 22. August 2011

Lamas, Schafe & Pferde

Am Samstag Abend hat ein Auftrag begonnen, auf den ich mich schon den ganzen Sommer über gefreut habe. Am Ortsrand eines Dorfes hat meine Kundin auf 4 ha eine Ranch für ihre Tiere eingerichtet. 1 Shire Horse (Lucky), 1 Tinker (Dakota) 2 Shetland Ponys (Nina & Rosi), 11 Schafe und 3 Lamas (Rudi, Lara und Bambi).

Schafe und Lamas hatte ich bisher noch nie als Kunden, umso mehr war ich auf die Tiere gespannt. Die Schafe sind total zutraulich, begrüßen mich freudig in der Früh und sind ständig um mich herum. Die Lamas sind da schon etwas scheuer. Sie bleiben zwar auch in meiner Nähe, mögen es aber noch nicht so sehr wenn ich auf sie zukomme um sie zu streicheln. Man muss ihnen einfach Zeit geben bis sie sich von selbst nähern und wie man auf den Fotos sehen kann war das dann auch schon bei meinem 2. Besuch der Fall.

Klick hier zum Album

Ich habe meine Kundin gebeten meinen Mann einmal alles zeigen zu dürfen, was für sie überhaupt kein Problem war. So sind diesmal auch Fotos von mir mit den Tieren zu sehen.

Sehr beeindruckend durch seine Größe ist Lucky. Shire Horses gehören zu den größten Pferderassen und wie man auch auf den Fotos sehen kann wirke ich daneben mit meiner Größe von 1,62 cm wie ein Kind. Er ist aber ein ganz sanfter Kerl und mindestens genauso lieb wie seine kleineren Gefährten.

Montag, 1. August 2011

Schöner Pferdeauftrag

Meine Pferdeaufträge sind ganz verschieden. Manchmal geht es um die Bewegung der Pferde, um die Pflege oder um die Stallarbeit. Besonders gerne habe ich Aufträge bei denen es darum geht die Pferde von Kunden zu versorgen, welche ihre Tiere privat bei sich zu Hause stehen haben. Meist komme ich dann in der Früh und am Abend, miste den Stall aus, füttere, und bringe die Pferde auf die Weide bzw. am Abend wieder zurück in den Stall. Die körperliche Arbeit und das Beisammensein mit den Tieren genieße ich sehr  ich kann mir fast immer gute Anregungen holen im Bezug auf optimale Pferdehaltung zu Hause.


Letzte Woche hatte ich wieder so einen Auftrag bei Aida, einer Shagya-Araber-Stute und Proud Beauty, eine Anglo-Araber-Stute. Die Besitzer haben lange nach einem geeigneten Haus mit viel Grund für ihre beiden Mädels gesucht und schlussendlich vor einiger Zeit ihren Traum verwirklicht. Mit diesem Hintergrundwissen habe ich mich umso mehr auf die Betreuung von Aida und Beauty gefreut. Die beiden Pferde haben einen Stall wo sie nach belieben aus- und eingehen können, einen riesigen Rundlauf als Gatschkoppel und 4 Heunetze die in großem Abstand voneinander an Bäumen befestigt sind und rund um die Uhr Raufutter bieten.


Den Pferden geht es wunderbar in ihrem neuen zu Hause und ich freu mich schon darauf Aida und Beauty im September wieder zu sehen. Besonders toll war auch das Feedback meiner Kunden die mich auch gleich mit ihren Homepages (Ihr Ohr und Sparetime-Ranch) verlinkt haben und auch meinen Folder im Ort aushängen werden.

Mittwoch, 6. April 2011

Noriker & Woody

Bereits letztes Jahr, Anfang November habe ich Woody, 4 Hasen und einen Kater einer Kundin für eine Woche betreut. Das Feedback von der jungen Dame nach dem Auftrag war total begeistert. Sie erzählte mir das die Betreuung noch nie so gut geklappt hätte und das sie das Gefühl hat die Tiere hätten nicht unter ihrer Abwesenheit gelitten. Deshalb habe ich mich besonders gefreut als ich in der vergangenen Woche die ganze Menagerie wieder zur Pflege hatte.

Woody kommt mir von der Koppel entgegen

Ich fahre besonders gerne zu Woody & Co weil der Ort in dem sie leben eine so positive Atmosphäre hat und ich mich dort total wohl fühle. In der Mitte des Ortes, in dem so gut wie jeder mindestens ein Pferd hat, befinden sich die Wiesenkoppeln auf denen die Tiere dann in Herden stehen. Auch Woody bringe ich jeden Tag zu zwei Stuten eines anderen Besitzers auf die Weide.

Besonders faszinierend ist für mich eine Herde Noriker, die schon letztes Jahr im Herbst immer am Nachmittag auf der Koppel war. Ich habe eine Schwäche für diese imposanten Tiere und kann mich kaum satt sehen. Gleich am Woody-Betreuungs Tag sah ich sie wieder auf der Koppel und zu meiner großen Freude war ein junges Hengstfohlen dabei.

Noriker

Ich konnte mich wieder einmal für keines der Bilder entscheiden, deshalb hab ich gleich wieder ein ganzes Album erstellt.

Freitag, 28. Januar 2011

Führigkeit

Seit ca. 3 Wochen habe ich einen neuen Pferdekunden, Faruk, einen Achal Tekkiner Mix. Er ist das liebste Pferd auf der Welt, bis zum Zeitpunkt an dem man ihn von seiner Herde wegführt. Besonders hängt er an seinem Kumpel mit dem er seit Jahren zusammen steht und von dem er sich nur schwer trennt. Die Besitzerin bat mich Faruk während ihrer Urlaubswoche im Februar zu bewegen. Die Halle ist jedoch durch das Dorf ca. 700 m entfernt und dahin muss er alleine gehen, ohne seine Herde und seinen besten Freund.


Als wir das erste Mal loszogen wurde ich von seinem Wiederstand überrascht. Da ich nur mit Knotenhalfter unterwegs war, konnte ich dem nicht viel entgegensetzten. Aus diesem Grund beschloss ich erst einmal mit den Basics zu beginnen - Führigkeit. Faruk muss lernen den Menschen an seiner Seite zu beachten, zu vertrauen und zu respektieren.Schön langsam aufbauend machten wir zuerst Führübungen  innerhalb der Koppel im Kreis seiner Herde. Als das sehr rasch funktionierte gingen wir nach draußen auf die Straße, weg von der Gruppe. Auch als uns am Mittwoch ein Schneepflug entgegen kam machte Faruk keine Anstalten von meiner Seite zu weichen.

Mein Ziel für diese Woche war es bis zur Halle zu kommen und das haben wir heute erreicht. Ich freu mich sehr darüber das Faruk mir vertraut und mir willig und entspannt folgt.

Sonntag, 7. November 2010

Woody

Bereits drei Mal hat mich eine junge Kundin im Laufe des letzten Jahres angerufen und angefragt ob ich ihr Pferd, ihre 4 Hasen und eine Katze betreuen könnte. Leider war das immer in der Hochsaison, also in den Osterferien, zu Feiertagen bzw. im Sommer und immer 2 Tage vorher. Deshalb und weil die Tiere in der Nähe von Kogel zu Hause sind, was nicht gerade bei mir ums Eck liegt, konnte ich bis dato nie zusagen.

Nun ist es aber so weit, letzte Woche rief sie mich wieder an und endlich konnte ich zusagen ihre Lieblinge 2 x pro Tag zu betreuen.

Neugieriger Blick in der Früh aus dem Stall

Erleichtert wird das auch dadurch das ich mit meinem Pferd nach Weinzierl gezogen bin und somit nur mehr 10 Minuten weiter zu Woody (Pferd), Kater (Kater) und den Hasen fahre.



Unmissverständlicher Blick: Auf dem Baumstamm liegen nomralerweise seine Leckerchens

Woody wird in der Früh von mir auf die Koppel zu „seinen“ Stuten vom Nachbarstall gebracht. Dann wird gemistet, die Hasen und der Kater versorgt und am Abend geht’s dann wieder retour in den eigenen Stall wo schon Heu und ein paar andere Leckerbissen wie Brot oder Karotten auf Woody warten.

Dienstag, 2. November 2010

WRC und WWRA

Am vergangenen Wochenende habe ich mit meinem jungen Haflinger das WRC (Western Riding Certification) und das WWRA (Western Wanderreit Abzeichen) am Sonnenhof in Maria Ponsee gemacht. Am Freitag und Samstag war der Vorbereitungskurs und am Sonntag dann die Prüfung. Das WRC berechtigt mich nun an Tunieren teilzunehmen, und das WWRA brauche ich als Voraussetzung um im nächsten Jahr den Western Wanderreitführer zu machen


Der Kurs und die Prüfung haben mir großen Spaß gemacht und es war sehr schön wieder einmal ein Wochenende fast ausschließlich mit meinem Pferd und gleichgesinnten ReiterkollegInnen zu verbringen.

Alle Teilnehmer haben die Prüfungen bestanden, somit konnten wir die weiße Fahne hissen. Leider gibt es noch keine schönen Fotos weil meine normale Digitalkamera für solche Bilder nicht geeignet ist. Es war allerdings auch ein Fotograf anwesend und ich hoffe das ich von ihm noch gute Bilder zu bekommen.

Freitag, 2. Juli 2010

Abschied von Leo

Seit Jänner betreue ich Leo, einen 18jährigen Warmblut Wallach der in Deutsch-Brodersdorf steht. 2 – 3 Mal pro Woche war ich bei ihm da seine Besitzerin vorübergehend zu wenig Zeit für ihn hatte. Vor allem ging es darum Leo nach einer langen Stehzeit wieder regelmäßig zu bewegen. Ich begann mit Spaziergängen und Longieren um einmal sein Vertrauen zu gewinnen bzw. um Leo auch besser kennen zu lernen.


Sehr schnell lernte Leo mir zu vertrauen und ließ sich willig überall hin führen, was am ihm am Beginn meiner Tätigkeit große Schwierigkeiten bereitete. Auch erinnerte er sich bald wieder an seine gute Erziehung und nach einigem Üben stand er wieder brav still beim Putzen und hörte auf während dem Führen an mir zu knabbern usw.

Ab Ostern habe ich dann auch begonnen Leo zu reiten. Zuerst nur in dem sehr großen Gelände und bald auch schon in der Halle. Auch wenn Leo nach wie vor ein eher schreckhaftes Pferd ist, wurde es von Stunde zu Stunde besser.

Trotzdem hat Deutsch-Brodersdorf den riesigen Nachteil dass es so weit weg von meinem Heimatort, Klosterneuburg, ist. (61 km) Erschwerend kam dazu das es sich mit meinen anderen Aufträgen nur so einrichten ließ, das ich um 9.00 Uhr früh bei Leo war und das bedeutet um 08.00 Uhr über die Tangente. Jeder der in Wien und Umgebung wohnt weiss was das bedeutet.

Schweren Herzens habe ich mich aus diesem Grund von Leo über den Sommer verabschiedet. Nun hat auch seine Besitzerin wieder mehr Zeit um Leo zu betreuen, deshalb hat sich das auch ganz gut ergeben.


Leicht fiel mir der Abschied nicht v.a. weil Leo, als ich ihn nach unseren letzten Stunde am Dienstag auf die Wiesenkoppel brachte, das erste Mal nicht zu seiner Herde gelaufen ist sondern noch an den Zaun kam und mir nachsah bis ich weg war.

Dienstag, 29. Juni 2010

Freizeit

Vergangenen Sonntag fand ein kleines Reitertreffen zwischen befreundeten Reitern aus Königstetten und uns Mauerbachern in Scheiblingstein statt. Scheiblingstein liegt ca. zwischen Mauerbach und Königstetten sodass die beiden Gruppen ca. 2 Stunden Wegzeit bis zum Treffpunkt hatten.

Zum Glück ging es sich diesmal von meinen Aufträgen so schön aus, das ich beim Ritt aus Mauerbach mit meinem Haflinger Liberty teilnehmen konnte.

Um 14.00 Uhr ging es zu Fünft, von Offenstall des Reitstall Renner los durch den Wald, großteils bergauf. Wir hatten einige, unvorhergesehene Hindernisse in Form von ungestürzten Bäumen, die unsere Pferde aber mühelos überwanden. Beim Gasthaus Trappl, dessen Besitzer eigens für Reiter eine Anbindemöglichkeit gebaut hat, trafen dann 12 Reiter und ihre Pferde aufeinander.

Klick hier zum Album

Nach einer ausgiebigen Rast ritten wir dann alle gemeinsam über eine schöne Forststraße nach Mauerbach zurück von wo die Königstettner dann mit dem Hänger abgeholt wurden.

Kleines Detail am Rande: Ich trug eines meiner „Tierservice-Mobil“ Shirts und habe dadurch wieder einen neuen „Katzenkunden“ gewonnen. Hat mich natürlich sehr gefreut!!

Montag, 3. Mai 2010

Lotty und Liberty

Da Lotty ja fast schon zur Familie gehört und ich letzte Woche einmal 3 Stunden lang auf sie aufgepasst habe, war die Gelegenheit günstig sie mit Liberty, meinem Haflinger bekannt zu machen.

Lotty hatte zwar schon Kontakt mit Pferden bisher jedoch nur flüchtig. Liberty ist Hunde gewohnt, er ist absolut gelassen auch wenn ein Hund hysterisch ist, so wie meine Lara das am Beginn war. Also die idealen Voraussetzungen für Lotty im Bezug auf den Erstkontakt mit einem Pferd.

Album: Lotty und Liberty

Es war dann auch so wie ich es erwartet habe. Da Hunde ja auch voneinander lernen hat Lotty sich benommen wie Lara, die im Stall ja fast zu Hause ist. Kaum hatte ich das Futter vor meinen Hafi hingestellt, waren auch schon beide Hunde mit den Köpfen bei der Schüssel. Interessanter Weise hat Liberty es immer schon toleriert wenn ihm Lara oder sonst ein Hund etwas vom Futter wegstehlen. Ein anderes Pferd dürfte das niemals tun und nicht mal in seine Nähe kommen beim Fressen.

Schmecken kanns den Hunden ja eigentlich nicht, weil Liberty nur Hafer und ein bisschen Mineralfutter in Form von Pellets bekommt. Aber wie beim Menschen ist die Gier halt ein Hund…..

Freitag, 16. April 2010

Winterpelz

Leo, mein Pflegepferd aus Deutsch-Brodersdorf, war den Winter über nicht eingedeckt und hat dem entsprechend, auch weil er schon 18 Jahre alt ist, viel Winterpelz.

Seit Anfang März verliert er so große Mengen davon sodass ich mich manchmal wundere, das er überhaupt noch Fell hat. Gerstern hab ich Leo dann eine ganze Stunde lang nur mit dem Gummistriegel abgerieben um so viele Haare wie möglich von ihm runter zu bekommen.

Wie man an dem Haufen zu Leos Füßen sieht, hat er eine Menge Haare gelassen und der Erfolg war das sich zum ersten Mal ganz deutlich das glänzende Sommerfell darunter zeigte. Seine Beine hab ich allerdings noch ausgelassen, die kommen beim nächsten Mal dran.

Freitag, 9. April 2010

Herrin der Fliegen

Vor einigen Wochen haben wir uns alle nach dem Sommer und der Sonne gesehnt und als Pferdebesitzer wieder mal verdrängt was damit verbunden ist. Das Erwachen kommt sehr rasch in Form der ersten Insektenschwärme.

In Laxenburg hat der Frühling schon viel früher Einzug gehalten als anderswo. Erkennbar war das Anfang März v.a. daran, das hier schon der Bärlauch herauskam und im Wienerwald, also in meiner Gegend, immer noch der Schnee lag. Nun sind leider auch die Fliegen früher dran als in anderen Ställen.

Heute war ich mit „meinen Babies“ grasen und hab ihnen ihren Fliegenschutz drauf gelassen. Mir gings weniger gut und ich hab mit der Pflegerin schon ernsthaft darüber nachgedacht, ob ich mir die Fliegenhaube eines Pferdes ausborge.
Mein Rest an Eitelkeit hat das aber verboten.

Sollte es schlimmer werden mit den Insekten und ich auf dieses Mittel zurückgreifen, verspreche ich, das ich ein Foto von mir machen lassen werde und in den Blog stelle.

Sonntag, 28. Februar 2010

Umzug mit meinem Pferd

Am Wochenende bin ich mit meinem Haflinger Liberty in einen neuen Stall gezogen. Grund dafür war vor allem die geringen Trainingsmöglichkeiten in meinem alten Stall. Es war nicht sehr einfach einen passenden Stall zu finden aber schlussendlich ist es gelungen. Die Wahl fiel auf Mauerbach, Reitstall Renner. Liberty kommt in den Offenstall in eine Herde von drei Pferden. Die Fläche ist riesig, hat einen Bachzugang zum Saufen und eine anschließende große Sommerweide.


Klick auf das Foto

Die Halle ist hell, hat einen tollen Boden, es gibt im Sommer einen Außensprungplatz und zwei Vierecke. Weiters noch eine Schrittmaschine und in deren Mitte einen Longierkreis. Ich bin sehr begeistert und freu mich vor allem, dass die Integration in die Herde sehr problemlos ablief.

Heute, nach nur einem Tag wirkte mein Kleiner völlig entspannt und relaxt als ich mit ihm die ganze Anlage besichtigte.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Pferde beim Rasten


Einer der meist berührenden Anblick ist für mich ein ruhendes, liegendes Pferd. Da Pferde Fluchttiere sind und sich somit eher selten, kurz und in Momenten in denen sie sich wirklich sicher fühlen liegen, ist es kein alltäglicher Anblick. Meist stehen sie auch gleich wieder auf wenn man sich ihrer Ruhestätte nähert.

Es gibt rassenspezifische Unterschiede wie z.B. Isländer. Sie liegen auch auf der Sommerweide gemütlich in der Sonne, egal ob jemand vorbeikommt oder nicht. Das sind einfach sehr relaxte Gesellen. Meinen eigenen Hafi habe ich noch nie liegen gesehen obwohl ich manchmal sehr sehr früh im Stall bin.

Umso mehr war ich ergriffen, als ich Cosima und Caruso am selben Tag, zwischen vormittags- und nachmittags Paddockaufenthalt, ruhend in ihrer „Mittagspause“ erwischt habe.

 
Ich ging sofort in Deckung und hab die Kamera ganz vorsichtig über die Tür gehoben ohne meinen Kopf zu zeigen.

Caruso war dann auch gleich wieder auf den Beinen als er mich bemerkte, aber ein Bild konnte ich noch machen.






Cosi war entspannter, kaute genüsslich ein bisschen Stroh und blieb liegen

Sonntag, 17. Januar 2010

1 wöchiges Hengstfohlen

Seit ca. einer Woche habe ich einen neunen Pferdekunden am Damarishof in Ebreichsdorf.


Am Damarishof wird auch gezüchtet und als ich mir dort alles ansah zeigte mir einer der Einsteller ein drei Tage altes Hengstfohlen. Leider konnte ich keine besseren Fotos machen weil seine Mama ihn noch sehr abgeschirmt hat und das Kleine noch sehr scheu, wenn auch schon neugierig ist.



Es sind dort  noch drei weitere trächtige Stuten und ich freu mich schon wenn ich die Kleinen im Sommer auf der Koppel sehe

Donnerstag, 7. Januar 2010

440 km am Tag

Heute habe ich meine persönlichen Rekord an Tageskilometern erreicht: 440. Maßgeblich beteiligt daran waren Danny, Amber und Bella, drei Quater Horses die in Gars am Kamp leben. Schon im November hat mich die Besitzerin, eine Tierärztin gefragt ob ich die Versorgung während ihres Urlaubes übernehmen würde. Grundsätzlich sehr unkompliziert. In der Früh füttern und misten, rauslassen auf die große Koppel und am Abend wieder rein in die Box, füttern und fertig.




Für Pferde fahre ich sehr weit und deshalb hab ich den Auftrag auch nach gründlicher Überlegung und Vorgespräch mit der Besitzerin angenommen. Wenn man dort ist, die Pferde einem freudig (und hungrig) entgegen laufen und wiehern ist die lange Anfahrt schon vergessen.


… und irgendwann hab ich auch so ein Haus das die Möglichkeit bietet Pferde zu halten und einen Esel, ein Pfauenpäärchen, vielleicht Lamas,…

Dienstag, 29. Dezember 2009

Laxenburger Schlosspark


Wie ich schon berichtet habe sind meine vier Pflegepferde, Adria (12), Caruso (3), Cosima (4) und Xavie (ca. 28) von Traiskirchen nach Laxenburg übersiedelt. Einer der großen Vorteile des Stalles ist das er direkt im Park liegt und man diesen auch zum Ausreiten und spazieren gehen nutzen kann.




Genau das habe ich heute mit Adria gemacht und dabei ein schönes Motiv gefunden. Leider war es etwas schwierig ein wirklich gutes Foto mit dem Handy zu machen. Adri hat sich immer genau dann bewegt wenn ich abgedrückt habe. Es lebe die Digitalfotographie – analog hätte ich mindestens einen 36iger Film verschossen. Trotzdem find ich das Bild ganz nett.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Sonntag Nachmittag

Heute bin ich schon sehr zeitig aufgestanden, habe meine drei Katzenpärchen versorgt und beschmust, bin mit L´Amour eine kleine Runde spazieren gegangen und hatte dannach einen ganzen freien Nachmittag.

Weil das Wetter so wunderschön war haben Andi, Lara, Liberty und ich einen Spaziergang durch den verschneiten Wienerwald gemacht.

Bevor wir losgingen ließen wir Liberty auf der Koppel noch ein bisschen im Schnee toben und wie man auf dem Foto sieht hat er es sehr genossen. Es ist wirklich ein wunderschöner Anblick wenn er so über die verschneite Wiese fetzt.


Auch Lara fühlt sich bei den eiskalten Temparaturen sichtlich wohl und spielt und tobt im Schnee herum


Dienstag, 1. Dezember 2009

Umzug nach Laxenburg



Am Freitag letzte Woche habe ich den Besitzern meiner Pflegepferde geholfen ihre vier Warmblüter von Traiskirchen in einen neuen Stall nach Laxenburg zu übersiedeln. Es ist eine ganz schöne Herausforderung mit 4 Pferden umzuziehen aber es ging alles sehr schnell und reibungslos. Die beiden Routiniers, Xavier und Adria haben wir zusammen im Hänger transportiert, die beiden Babies, Caruso und Cosima wurden einzeln chauffiert.

Der Stall in Laxenburg gehört zum Park dazu in dem es auch schöne Reitwege gibt. Die Paddocks sind in einem kleinen Wäldchen, die Halle hat einen sehr guten Boden und die Pfleger sind extrem hilfsbereit und freundlich. Ich freu mich schon sehr darauf hier mit den Pferden zu arbeiten.

Freitag, 6. November 2009

Kein "Riesenbaby" mehr

Heute war ich das letzte Mal vor meinem Urlaub mit Lucky, dem Oldenburger aus Perchtoldsdorf unterwegs

Seit 5 Wochen gehe ich regelmäßig mit ihm spazieren weil er sich von seiner schweren Kolik erholen muss. Lucky war extrem schreckhaft und jedes fallenden Blatt konnte ihn aus der Ruhe bringen. Auch in der zeltartigen Halle, in der sich Windgeräusche stark verstärken, war es ihm unangenehm sobald er etwas ungewöhnliches hörte. Der Reitstall in Perchtholdsdorf ist komplett eingezäunt sodass nichts passieren kann falls Lucky wirklich einmal auskommt.






In den letzten Wochen, weil er immer gelassener und ruhiger wurde, bin ich schön langsam mit ihm auch nach draußen gegangen. Es gibt eine Rennbahn um die Graskoppeln, die haben wir zuerst getestet weil sie auch eingezäunt ist. Als Lucky das sehr gelassen nahm bin ich heute mit ihm zum ersten Mal komplett in die große weite Welt gegangen und war ganz furchtbar stolz auf ihn. Er war, wenn er etwas Unbekanntes sah oder hörte, eher neugierig als schreckhaft und er ging mit mir sogar über eine kleine Holzbrücke die über den Bach fließt.

Hab sofort ein Foto mit meinem Handy geschossen und seiner Besitzerin geschickt, so gefreut hab ich mich. Wer weiß – vielleicht wird aus ihm noch ein super Western Pferd. Die Holzbrücke beim Trail könnte er auf jeden Fall schon überqueren!

Ich werde Lucky und meine vier "Pflegebabies" aus Traiskirchen während meines Urlaubes sehr vermissen!