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Freitag, 23. September 2011

Kanadische Waldkatze

Anfang August hat sich für mich eine neue, sehr interessante Kundengruppe eröffnet. Die Anfrage kam aus dem Kaiser Franz Joseph Hotel im 19. Bezirk. Dieses Hotel bietet hauptsächlich voll eingerichtete Appartements für Geschäftsleute die länger in Österreich bleiben. Sehr oft, wenn der Aufenthalt über Monate läuft sind auch die Familien und Haustiere mit in Österreich.

Vaswa
So auch Baldwin, ein englischer Kater, dessen Herrchen in Wien einen Auftrag hat und dessen Frauchen einige Zeit in die Heimat England zurückflog. Über die Besitzer von Baldwin kam ich dann auch zu original kanadischen Waldkatzen. Ich habe schon einige dieser wunderschönen Tiere in Wien betreut aber noch nie zwei die tatsächlich aus Kanada kamen. Vaswa und Katja fühlen sich in ihrem Appartment sehr wohl und sind die Lieblinge der Zimmermädchen.

Wenn die Besitzer für ein paar Tage nach Hause fliegen oder Urlaub machen, dann kümmere ich mich gerne um die internationalen Miezen und kann mich auch wunderbar mit ihnen verständigen.

Mittwoch, 10. August 2011

Süße kleine Racker

Lexi und Nuts sind ein ca. 1 1/2 Jahre altes Geschwisterpärchen. Das erste Mal habe ich die beiden für ein paar Tage in den Weihnachtsferien betreut, diesmal sind ihre Besitzer zwei Wochen im Urlaub. Die beiden jungen Katzen sind sehr lebhaft und brauchen viel Beschäftigung. Während ich bei ihnen bin jage ich sie mit dem Laserpointer durch die Wohnung, spiele mit der Katzenangel und verstecke Katzenstangerl in der ganzen Wohnung.

Trotzdem gabs fast jeden Tag eine kleine Überraschung für mich und ich machte täglich schon sehr gespannt die Türe auf. Mal lagen alle Filzhausschuhe in der ganzen Wohnung verstreut, oder eine Lade deren Inhalt Geschenkpapier war wurde geöffnet und das Papier zerlegt oder auch nur die Decke aus dem Katzentransportkorb herausgeholt und an einem anderen Platz gebracht. Ich fand das irgendwie sehr kreativ v.a. weil nichts bleibende Schäden hinterlies.


Als ich dann eines Tages die Wohnungstüre öffnete stand ich vor einem Berg Klopapier. Die beiden können auch Türen öffnen, deshalb sind die Räume wo sie zu viel anstellen könnten, nochmals gesichert. An das WC hatte dabei niemand gedacht. 2 Rollen Klopapier hatten die beiden abgewickelt aber zum Glück nicht zerfetzt. Na, Hauptsache die beiden Racker hatten Spaß dabei und so ein Haufen Papier ist schnell wieder weggeräumt.

Dienstag, 5. Juli 2011

Internationale Katzenkunden

Als Tiersitterin betreue ich nicht nur österreichische Kunden sondern bin quasi auch in internationalen Umfeld tätig. Das betrifft sowohl meine menschlichen als auch die tierischen Kunden.

Über "Native Speaker" freue ich mich immer wieder weil mein Englisch nicht ganz einrostet, das ich einmal sehr gut gesprochen habe. Es ist immer wieder herausfordernd die der Branche entsprechenden Vokabeln zu lernen. Habe ich mich früher über Getränke- und Speisewünsche meiner Kunden unterhalten, ging es später mehr um Bewerbunggespräche und die passenden Kandidaten für internationale Firmen. Jetzt mache ich mir Gedanke über Vokabeln rund ums tierische Wohlbefinden. Eine meiner Stammkundinnen ist Australierin und sie hat vier Katzen aus vier verschiedenen Ländern. Zum Glück ist die Katzensprache weitgehend international und wir können uns über Leckerchens, Futter und Spielen sehr gut miteinander verständigen.

Willy, der Neuseeländer

Willy ist gebürtiger Neuseeländer und seit ca. 2 Jahren in Österreich. Er ist ein sehr großer kräftiger Kater mit einer wunderschönen Färbung, die ich bei uns in dieser Art noch nicht gesehen habe. In Neuseeland ist er jedoch nicht besonders außergewöhnlich. Er fühlt sich auch in Österreich sehr wohl mit seinem Garten und einer Familie die ihn verwöhnt. Auch ich habe u.a. mithilfe von Katzenstangerl sein Herz schon erobert und er begrüßt mich immer erwartungsvoll wenn ich ihn betreue.


Dienstag, 21. Juni 2011

Kinder Katzen

Moony und Lucky sind ca. 1jährige Katzenbrüder die zusammen mit ihrer jungen Besitzerin in Wien aufwuchsen.  Die beiden Katzen gehören zu den gutmütigsten Exemplaren die ich kenne. Sie lassen sich ohne Gegenwehr in den Puppenwagen setzen, schminken, herumtragen,.... ohne auch nur einmal ihre junge Besitzerin zu kratzen.


Ich betreue die beiden lebhaften und verspielten Kater nun seit ein paar Tagen. Nach der Grundversorgung packe ich erst einmal mein Spielzeug aus und lasse Moony und Lucky durch die Wohnung toben.

Bevor ich gehe, lege ich den meisten meiner Katzenkunden noch einen Leckerlie Pfad durch die Wohnung. Moony und Lucky wären aber bestimmt schneller mit dem Fressen als ich mit dem Auslegen. Aus diesem Grund erhöhe ich bei ihnen den Schwierigkeitsgrad und verstecke die Stückchen so, dass sie sich anstrengen müssen um heranzukommen. Damit kann ich die beiden ein bisschen beschäftigen während ich mich rasch zur Türe hinausschleiche.



Bis zu meinem nächsten Besuch hatten Lucky und Moony bis dato alle Stückchen gefunden und gefressen. Wie man an den Fotos sehen kann haben die beiden Kater richtig Spaß dabei.

Dienstag, 14. Juni 2011

Luxus Katzenkratzbaum

Als ich letztes Jahr Ayla und Bärli, zwei wunderschöne British Kurzhaar Katzen betreute, zeigte mir ihr Frauchen den Katalog von Ruben & Partner, einem Natur-Kratzbaum Produzenten aus Wien. Die Bäume sind wahre Luxusgegenstände, erhältlich in verschiedensten Farben, Formen, Holzarten und Größen. Die Produktnamen haben es auch in sich: Polar Bear, Golden Age, Japanese Tree, Cloudy Dreams...Natürlich ist alles "handmade"


Nachdem die Besitzerin der beiden Katzen letzte Woche in Italien und ich ihre Lieblinge wieder versorgte, sah ich nun den bestellten Kratzbaum endlich in Natura. Ich war schwer beeindruckt. Farblich paßt der Baum perfekt zur übrigen Wohnungseinrichtung und vor allem zu den beiden Katzen. Wenn man die beiden auf den flauschigen, waschbaren Bezügen sieht möchte man sich am liebsten dazu legen.



Es dauerte trotzdem ein paar Tage bis Alya und Bärli endlich einmal zusammen und halbwegs ruhig auf ihrem Kratzbaum saßen und ich endlich ein gemeinsames Foto machen konnte.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Grauslich aber notwendig

Bine war einer der ersten Kunden als ich 2009 mit Tierservice-Mobil begann. Er ist ein 18jähriger Perserkater der im 12. Bezirk lebt und den ich schon einige Male betreut habe. Vor kurzer Zeit wurde festgestellt dass er die Zuckerkrankheit hat. Diese wird mit Tabletten behandelt die er 1 x am Tag nehmen muss. Vor dem Urlaub der Besitzerin besprachen wir alles und als ich meinen ersten Tag bei Bine antrat war ich ich sehr positiv überrascht das er fit und gesund wirkte.  Seine Tablette bekommt er direkt ins Maul, er freut sich nicht darüber, lässt es aber brav geschehen und schluckt sie runter.

Als ich heute in die Wohnung trat fiel mir zuerst der Gestank auf und nach einem weiteren Blick, die über alle Räume verteilten Kacke Spuren. Mir schwante Übles als ich zum Körbchen kam in dem Bine lag und mich treuherzig anssah. Als ich ihm den Schwanz hob sah ich die Bescherung. Seine komplette Rückseite war verschmiert und in seinem langen Haaren klebe unglaublich viel Katzenkot. So etwas habe ich in dem Ausmaß noch nie gesehen. Auch der Anus war verklebt was nicht ungefährlich ist.

Als vorrausschauende Tiersitterin hab ich immer Einweg Handschuhe mit die ich nun überstreifte und ans Werk ging. Zuerst mal mit dem Katzenkamm. Vergebens, es war so viel das ich nicht durchkam. Der Geruch war überwältigend. Dann versuchte ich ihm die Haare abzuschneiden was aber auch nicht möglich war weil Bine nicht still hielt und ich nicht abschätzen konnte wo der Pelz aufhört und die Haut anfängt.

In der Zwischenzeit war ich schon etwas verzweifelt weil mir klar wurde, das ich es alleine nicht schaffe. Also rief ich bei Bines Tierärztin an, die ums Eck ihre Praxis hat. Ich putzte noch schnell den Boden der Wohnung, riss alle Fenster auf, packte Bine in die Transportbox und los gings.

Bine völlig fertig nach der "Behandlung"
Die Tierärztin hatte schon ihren Scherapparat bereit gelegt den sie gleich wieder einpackte als sie die Bescherung sah. Das Ding hätte sie nachher wegschmeißen müssen. Sedieren ist bei Bine aufgrund seines Alters sehr riskant also beschlossen wir ihn mit vereinten Kräften zu waschen. Wir setzten ihn mit den Hinterbeinen ins Waschbecken, die Vorderseite betreute ich. Es hat sehr lange gedauert aber schlussendlich haben wir es geschafft, Bine war sauber. Er war ausgesprochen brav, ich habe keinen einzigen Kratzer davongetragen. Ich bat die Tierärztin auch gleich ihm die Haare am Popo zu kürzen, falls sowas nochmals vorkommen sollte. Sie kam meinem Wunsch gerne nach. Dann bekam er noch ein paar Vitamine und Stärkungen auf den Schock, ich packte ihn ein und brachte Bine zurück in die inzwischen gut durchgelüftete Wohnung.

Seine Kehrseite sieht nun etwas gerupft aus aber er fühlt sich sicherlich auch wieder wohler in seiner Haut. Armes rotes Katerchen, er war soooo tapfer!

Freitag, 22. April 2011

Falscher Schlüssel

Anfang März bekam ich die kurzfriste Anfrage einer neuen Kundin aus meiner Gegend, es ging darum ihre drei Katzendamen für drei Tage zu versorgen weil die Familie einen Schiurlaub in Salzburg plante. Da es sich von meiner Kapazität noch ausging, sagte ich gerne zu und wir vereinbarten gleich für denselben Tag einen Termin um mich bei den Katzen vorzustellen und den Schlüssel abzuholen.



Pearl

Lilo, Pearl und Putzi, letztere eine zarte, rote und schon 18jährige Katzendame, erklärten sich mit mir als Katzensitterin einverstanden und ich bekam die Schlüssel. Zwei für die Eingangstüre, einen für das Gartentor. Die Katzen können durch eine Katzenklappe nach draußen ins Freie, gehen aber nur drinnen aufs Kisterl (sehr selten bei Freigänger Katzen) und werden auch in der Küche gefüttert.


Schon zwei Tage später trat ich meinen "Dienst" an, sperrte das erste Schloss der Eingangstüre auf, machte mich ans Zweite und .... hopala, keiner der Schlüssel am Bund passte in das zweite Schloss. Da ich reiche Erfahrung mit Wiener Altbautüren und deren meist 3 verschiedenen Schlössern und 5 Schüssel am Bund habe, bewahrte ich vorerst Ruhe und probierte nochmals. Fehlanzeige. Ich umkreiste das Haus auf der Suche nach einer anderen Möglichkeit reinzukommen oder einer weiteren Türe. Wieder nichts. Meine Kunden waren bereits in Salzburg aber mir blieb keine andere Wahl als anzurufen. Nach kurzem Beratschlagen kamen sie zum Schluss mir aus Versehen den falschen Schlüsselbund gegeben zu haben. Einen weiteren Schlüssel, den ich irgendwo abgeholt hätte, gab es nicht. Der Vater der Familie meinte das er gleich zurückfahren wolle. Das wären jeweils 3 Stunden Fahrt hin- und retour gewesen und ich konnte ihn gerade noch davon abhalten da ich eine Idee hatte.


Lilo

Die Katzenklappe war unter der Terrassentreppe angebracht und führte vorerst in einen kleinen Raum unter der Stiege und erst dann in den Keller von wo aus die Katzen ins Haus können. Ich schlug vor einfach in den nächsten Supermarkt zu fahren, Schüsserln und Katzenfutter zu kaufen und den drei Damen ihr Futter einfach durch die Katzenklappe ins Haus zu schieben. Da der Urlaub nur drei Tage dauerte, würden es für die Katzen kein Problem sein, nur die Kisterl konnte ich natürlich nicht säubern.  Meine Kundin verließ sich auf mein Versichern, dass es für die Katzen sicherlich in Ordnung wäre drei Tage statt in der Küche im Keller zu fressen.


Putzi
 Also besorgte ich Futter und günstige Plastikschüsserl für die Miezen und schob alles durch die Klappe. Dann spähte ich durch die Terassentüre in die Küche. Alle drei Katzen saßen auf der anderen Seite der Scheibe und beobachteten mein Treiben. Am nächsten Tag waren alle Schüsserln leer, Lilo, die British Kurzhaar leistete mir Gesellschaft beim wieder Auffüllen, die anderen beiden sahen mir wieder von der warmen Küche aus zu. Somit wusste ich aber das es den Kleinen gut ging und informierte auch die Familie das alles in Ordnung wäre. Nach ihrer Rückkehr telefonierten wir und die Katzen machten laut meiner Kundin einen zufriedenen Eindruck. Nur die Kisterl waren sehr voll...



Jetzt über Ostern betreue ich Pearl, Lilo und Putzi wieder. Diesmal haben wir alle Schlüssel natürlich ausprobiert.  


Mittwoch, 13. April 2011

Unser Stallkater

Wie in fast jedem Stall gibt es auch im neuen Zuhause meines Pferdes einen Stallkater. Als mein letzer Einstellbetrieb in Mauerbach verkauft wurde habe ich ja eine der Stallkatzen mit nach Hause genommen und Schnurrli hat sich in kürzester Zeit wunderbar eingelebt und ist glücklich und zufrieden mit ihrem neuen Heim.

Mipi heißt unser Kater in Weinzierl und er entspricht ganz und gar nicht dem Bild eines Katers dessen Job es sein sollte Mäuse zu fangen. Für einen Outdoor Kater ist er recht verwöhnt. Er bekommt er 2 x pro Tag sein Nassfutter und Trockenfutter soviel er will.  Ich hab auch damit begonnen ihm Katzenstangerl mitzubringen, die er jetzt, sobald er mein Auto hört oder sieht, einfordert.



Im Sommer schläft er meist am Heuboden oder unter Tags in der Sonne, im Winter bekommt er ein mit Decken ausgelegtes Körbchen mit einem Thermofor darunter.


Mipi ist aber auch ein ganz entzückender Kater. Total verspielt, anhänglich und verschmust. Am liebsten sehe ich ihm zu wenn er in der Wiese liegt uns sich die Sonne auf den Bauch scheinen läßt. Der kleine Kerl hat wirklich auch ein schönes Katzenleben.

Dienstag, 15. März 2011

Leckerchen Ball

Neben den Fummelbrettern, sind Spielbälle in die man Leckerchen füllen kann, der große Renner bei vielen Katzen.

Es gibt diese Bälle auch für Hunde, aber wie man auf den Fotos sieht, haben auch Katzen große Freude daran.

Tabby und Tiger sind zwei, immer hungrige, junge Kater die noch sehr viel Beschäftigung brauchen. Bei ihnen fülle ich den Ball nicht mit Leckerchen an weil diese zu reichhaltig sind. Statt dessen gebe ich einfach normales Trockenfutter in den Ball.  Man kann die Öffnung dann beliebig groß oder klein machen, je nachdem wie groß die einzelnen Stückchen sind bzw. wie man möchte, das sich die Katzen beim herausfummeln anstrengen. Ideal sind die "Junior" Versionen von Trockenfutter weil die Stückchen da sehr klein sind.

Bis jetzt haben es noch alle Katzen geschafft mit dem Ball umzugehen. Am nächsten Tag ist er immer ganz leer.


 


Dienstag, 1. März 2011

Bürsten

Wenn es um das Bürsten von Katzen geht, so denkt man meistens an Langhaarkatzen wie zum Beispiel Perser oder Maine Coons. Je nach Naturell, lieben diese Katzen es gebürstet zu werden, manche gehen aber auf Tauchstation, sobald man das Werkzeug in die Hand nimmt. Trotzdem ist es gerade bei den langhaarigen Katzen unbedingt notwendig regelmäßig zu bürsten weil sich das Fell sonst so stark verknotet, das man nur noch mit der Schere oder dem Trimmer weiterkommt. Ein Beispiel dafür ist Pete, über den ich schon mal einen Post geschrieben habe.

Loco liebt es gebürstet zu werden

Das "Streicheln" mit der Bürste mögen aber nicht nur die Rassekatzen sondern auch sehr viele unserer Hauskatzen mit normalem kurzen Fell. Die meisten Katzen mögen Bürsten aus dünnem Draht, die man in jeder Zoohandlung in verschiedenen Ausführungen und Größen bekommt. Loco und Fredi, die ich dieser Tage betreut habe, sind auch solche Bürstenfans. Der Vorteil ist auch das man nicht so viele Haare in der Wohnung herumfliegen hat. (Rede ich mir zumindest ein)

Fredi wartet schon bis ich mit Loco fertig bin

Manche meiner Kunden bevorzugen aber die sanfte Variante der Baby-Bürsten. Smila ist eine dieser Kandidatinnen. Ganz sanft darf ich ihr über den ganzen Körper aber auch übers Köpfchen streichen und das, wenns nach ihr ginge, stundenlang.

Smila mag die Baby Bürste

Freitag, 4. Februar 2011

Lohnende Investition

Bereits vor einigen Monaten habe ich mir endlich einen Laserpointer gekauft und auch schon im Blog darüber berichtet. 90 % meiner Katzenkunden lieben das Spiel mit dem roten Punkt und nur wenige sehen gelangweilt zu wenn ich sie zum Spielen damit animieren möchte. Die Erfahrung hat auch gezeigt das die meisten Katzen den Punkt lieber auf einem Teppichboden verfolgen als auf Parkett oder glatten Fliesen.



Ein junger Kater dem es aber vollkommen egal ist auf welchen Untergrund sich der Laser Punkt bewegt ist Romeo. Unermüdlich flitzt er durch die Wohnung und versucht eifrig ihn zu fangen. Natürlich hab ich auch seinen Besitzern davon berichtet, die sich das kleine Spielzeug sicherlich bald kaufen werden.

Freitag, 31. Dezember 2010

High Tech Futterautomat

Viele meiner Kunden haben junge Katzen oder Katzen die es gewohnt sind mehrmals am Tag Futter zu bekommen. Wenn es meine Kapazität erlaubt komme ich dann auch gerne 2 Mal täglich zu den Tieren. Über Weihnachten, Neujahr bis zum Dreikönigstag habe ich jedoch so viele Aufträge das es mir nicht möglich ist in der Früh und am Abend zu kommen.



Wenn es nur ums füttern geht ist das Problem sehr leicht mit einem Futterautomaten zu lösen. Mein bevorzugtes Modell ist der Cat Mate C20. Simpel mit drehbarer Zeitschaltuhr und wenn man neue Batterien hineingibt sehr zuverlässig



Diesen Rat gab ich auch dem Besitzer von Sara und Lilli, zwei junge Main Coon Damen. Er machte sich gleich am nächsten Tag auf den Weg um nach meiner Beschreibung so einen Automaten zu kaufen.

Vom Geschäft aus rief er mich an um mir mitzuteilen, die Verkäuferin habe ihm gesagt, dass es sowas wie einen Automaten für Nassfutter nicht gäbe. Da er sich im größten Zoofachhandel in Wien befand, riet ich ihm sich an eine andere, kompetentere Verkäuferin zu wenden.
 
Offenbar hat mein Kunde dann eine sehr gute Verkäuferin erwischt denn als ich gestern zum ersten Mal die Wohnung betrat um die Katzen zu füttern erwartete mich ein wahrer High Tech Futterautomat mit 4 Schälchen und aufwendiger Programmierung.

Obwohl ich Gebrauchsanweisungen wie fast alle Frauen hasse, mußte ich diesmal eine Ausnahme machen. Zum Glück lag sie neben dem noch jungfräulichen Automaten.
Eifrig befüllte ich alle Schälchen und machte mich ans Werk. Nachdem ich mir 98% sicher war alles richtig gemacht zu haben stellte ich ihn auf den Futterplatz. Sehr neugierig haben Sara und Lilli das Ding beäugt.

Morgen früh weiß ich dann ob alles funktioniert hat. Zur Sicherheit hab ich etwas mehr Trockenfutter in die normalen Schüsserl verteilt, sodass die Beiden auf keinen Fall hungern müssen.

Montag, 27. Dezember 2010

Schöne Weihnachten

Ich möchte allen meinen Kunden nochmals herzlich für die vielen Weihnachtsgeschenke, Karten und E-mails danken. Die netten Grüße und Worte motivieren und freuen mich immer wieder ganz besonders.

Eine meiner Kundinen hat mir zusammen mit Weihnachtsgrüßen auch ein Foto ihrer kleinen Katze Aronaki im Weihnachts Outfit geschickt. Ich finde das Foto so gelungen das ich nachgefragt habe ob ich es für meinen Blog verwenden darf. Und hier ist es…


Sonntag, 12. Dezember 2010

Raubtierfütterung

Unsere Katze Schnurrli hat sich in den letzten Wochen wunderbar bei uns eingelebt und ins Rudel integriert. Kater Mischa, der am Beginn über die Anwesenheit der neuen Katze nicht besonders erfreut war, hat sich schon mit ihr angefreundet und manchmal konnte beobachten, dass die beiden miteinander spielen.


Wie fast alle Katzen lieben auch meine Tiere Katzenstangerl. Wenn sie nur die Verpackung rascheln hören sind die beiden Katzen und natürlich auch Lara sofort zur Stelle um sich ihren Anteil zu holen. Auch wenn alle drei gierig sind geht’s bei der Verteilung immer sehr diszipliniert zu. Wenn man nach der Verteilung von 2 Stangerl von Schnurrli, Mischa und Lara mit großen Augen angestarrt wird, oft schwer ihnen zu sagen das es erst morgen wieder die nächste Portion gibt.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Wickerl & Else Maria

Vor einigen Wochen habe ich schon über die drei Katzenbabies berichtet. Alle drei haben mittlerweile ein schönes neues Zuhause gefunden. Im Haus sind jetzt noch die beiden eigenen Katzen der Besitzerin, Wickerl und Else Maria.

Wickerl war auch ein Findling und ist ca. 3 Monate alt. Der Kleine ist überall dran wo er nicht sein sollte und man muss alles vor ihm in Sicherheit bringen.


Auf welche Ideen Wickerl kommt....
Else Maria ist ca. 6 Monate und die wesentlich ruhigere Katze. Sie zeigt sich mitunter genervt von den häufigen Spielattacken des kleinen Gefährten.

Else Maria wird zwangsgeputzt
Es ist einfach unglaublich lustig junge Katzen zu betreuen. Meist ist es gar nicht notwendig irgendwelche Spielsachen auszupacken weil ohnehin alles gejagt, erlegt und als Spielzeug benutzen wird.

Sonntag, 21. November 2010

Katzenbabies

Eine neue Kundin von mir ist eine wahre Katzenliebhaberin und engagiert sich auch aktiv für ihre Lieblinge. Immer wieder nimmt sie gerettete Katzenbabies bei sich auf um sie gesund zu pflegen und danach einen guten Platz für die Kleinen zu finden. Aktuell hat sie 2 eigene Katzen und 3 Pflegebabies von ca. 5 Wochen. Letzte Woche durfte ich die Katzenbabies erstmals betreuen und ich hatte keine Chance vor einer Stunde wieder aus dem Haus zu kommen.

Die Kleinen Racker sind so furchtbar niedlich und auch schon zugänglich, ich habe über 50 Fotos gemacht. Auch für diesen Artikel konnte ich mich nicht für einzelne Bilder entscheiden und somit habe ich ein Album gemacht. Leider sieht man auf den meisten Fotos nicht wie klein diese Kätzchen noch sind, außer auf dem Bild wo ich mich selbst mit Constanze fotografiert habe.

Katzenbabies

Wenn ich nicht erst vor ein paar Wochen Schnurrli zu uns nach Hause genommen hätte, wahrscheinlich hätte ich alle drei Racker gleich selbst mitgenommen.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Neue Mitbewohnerin

Der Stall in Mauerbach, in dem mein Pferd steht, wurde verkauft und die neue Besitzerin möchte umfangreiche Umbauarbeiten durchführen. Aus diesem Grund mussten wir alle neue Plätze für unsere Pferde suchen. Von der Schließung betroffen sind auch unsere Stallkatzen die nun alle ein neues Zuhause brauchen. Beim Offenstall, wo mein Liberty steht, wohnte Schnurrli. Vor ca. 1 ½ Jahren war Schnurrli plötzlich da und beschloss zu bleiben. Sie war schon sterilisiert, deshalb nahmen wir an das die Kleine schon einmal bei Menschen gewohnt hat. Da ich schon längere Zeit daran denke wieder eine Gefährtin für meinen Kater Mischa ins Haus zu nehmen, beschloss ich Schnurrli zu adoptieren. Gestern war es dann so weit, Andi und ich haben Schnurrli mit nach Hause genommen. Der Einzug und der erste Abend verliefen erstaunlich einfach:


 Erster Kontakt mit Mischa verläuft friedlich








Lara und Schnurrli kennen sich schon vom Stall. Lara hat großen Respekt vor der Kleinen.







Selbstbewußt geht Schnurrli nach ein paar Minuten ins Schlafzimmer



... und ledgt sich ins Bett als würde sie schon immer hier her gehören.

Montag, 11. Oktober 2010

Endlich geknackt

Im September vorigen Jahres war ich zum ersten Mal bei Dusty und Matrix, zwei Maine Coon Katzen aus dem 18. Bezirk. Die beiden sind extrem scheu. Matrix, der Kater verzog sich immer sofort unter das Bett wenn ich kam und Dusty, die Katze auf die oberste Etage ihres ca. 3 m hohen Kratzbaumes.

Mittlerweile habe ich die beiden schon 5 Mal betreut und sie wiederstanden allen meinen Annäherungs- und Bestechungsversuchen.


Nach fast genau einem Jahr ist nun endlich das Eis gebrochen. Als ich mich der Grundversorgung mit Leckerchens, Laserpointer und Spielangel vor das Bett auf den Fußboden setzte kam tatsächlich Dusty an und begann nach der Maus zu pratzeln.


Bei Matrix sprach mehr auf die über den Boden rollenden Leckerchens an. Bei jedem Besuch rückten wir ein bisschen näher zusammen bis ich ihn schließlich auch streicheln durfte.





Ich habe mich sehr geehrt gefühlt und den Prachtkater nun auch endlich einmal aus der Nähe gesehen.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Laser Pointer

Wenn ich zu meinen Katzenkunden gehe habe ich in meiner Tasche neben diversen Leckerchens wie zum Beispiel Katzenstangerl immer jede Menge Spielzeug dabei. Bis dato waren das kleine Bälle, eine einfache Schnur eine Katzenangel oder Fellmäuse. Jetzt habe ich mir auch endlich einmal einen Laser Pointer gekauft und die meisten meiner kleinen Kunden sind begeistert.



Urbi und Orbi, zwei neue Kunden aus dem 3. Bezirk waren davon besonders angetan. Mit einem irren Tempo jagten sie dem roten Punkt durch die ganze Wohnung hinter her. Wie aber bei fast jedem Spiel so haben die Katzen auch vom Laserpointer nach maximal 10 Minuten genug. Sie bleiben dann einfach sitzen und beobachten den Punkt, ohne sich jedoch selbst noch zu bewegen.

Dann muss man entweder wieder zu einem anderen Spielzeug greifen da s sie eventuell motiviert, ich mach es dann aber meistens so, dass ich meine „Leckerchen Pfade“ durch die Wohnung lege, quasi als Belohnung und Beschäftigung. Während die Katzen noch eifrig suchen verlasse ich dann die Wohnung.

Donnerstag, 26. August 2010

Ayla & Bärli

Alyla ist eine Exotic Shorthair Katze und Bärli ein British Shorthair Kater. Die beiden sind ganz besonders hübsche Vertreter ihrer Rassen und haben ein wunderschönes Katzenleben im 15. Bezirk

Sie haben stets eine Menüauswahl zwischen Nassfutter und mindestens drei verschiedenen Sorten Trockenfutter, eine ganze Lade voll mit Spielsachen und wenn das Frauchen einmal auf Reisen ist, gibt es jetzt einen Animateur (mich) der zwei Mal täglich kommt und die beiden füttert und bespaßt.


 
Das macht mir natürlich auch große Freude v.a. weil Bärli besonders zutraulich, verspielt und schmusig ist. Ayla war am Beginn noch etwas zurückhaltend aber die Neugierde auf meine weitgereisten Schuhe und meine Katzentasche die besonders interessant riecht, war dann doch größer als ihre Skepsis mir gegenüber.

Weil die beiden auch nicht jedes Nassfutter fressen und den Geschmack häufig wechseln bekam ich von der Besitzerin, als ich mir den Schlüssel abholte, ein ganzes Sackerl voll Leckerein geschenkt. Als ich erzählte, dass eine unsere Stallkatzen gerade vier Junge hat, packte mir die nette Kundin gleich noch mal ein paar Sachen dazu. Die vier Miezekätzchen und ihre Mutter haben sich tierisch darüber gefreut, als ich gleich am nächsten Tag mit meiner „Beute“ bei ihnen auftauchte.