Sonntag, 28. Februar 2010

Umzug mit meinem Pferd

Am Wochenende bin ich mit meinem Haflinger Liberty in einen neuen Stall gezogen. Grund dafür war vor allem die geringen Trainingsmöglichkeiten in meinem alten Stall. Es war nicht sehr einfach einen passenden Stall zu finden aber schlussendlich ist es gelungen. Die Wahl fiel auf Mauerbach, Reitstall Renner. Liberty kommt in den Offenstall in eine Herde von drei Pferden. Die Fläche ist riesig, hat einen Bachzugang zum Saufen und eine anschließende große Sommerweide.


Klick auf das Foto

Die Halle ist hell, hat einen tollen Boden, es gibt im Sommer einen Außensprungplatz und zwei Vierecke. Weiters noch eine Schrittmaschine und in deren Mitte einen Longierkreis. Ich bin sehr begeistert und freu mich vor allem, dass die Integration in die Herde sehr problemlos ablief.

Heute, nach nur einem Tag wirkte mein Kleiner völlig entspannt und relaxt als ich mit ihm die ganze Anlage besichtigte.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Über Lotty, die Magyar Viszla Hündin mit der ich ca. 5 Mal pro Monat spazieren gehe, habe ich ja schon einiges berichtet. Sie und meine Hündin Lara verstehen sich besonders gut weil beide sehr lebhaft, speedig und bewegungsfreudig sind.

Gestern war ich, nachdem ich schon mit 4 Pferden gearbeitete hatte, schon ein bisschen müde als ich Lotty zum Spaziergang abholte. Lara ebenfalls weil sie mit mir in den Ställen war und dort immer Freund findet, die ihr ein Steckerl werfen und mit ihr spielen, während ich bei den Pferden bin.



Lotty schafft es jedoch immer uns mit ihrer Energie wieder mitzureißen und wenn ich die Kleine dann zu ihrer Besitzerin bringe, bin ich wieder topfit. Kein Wunder wenn man den beiden „Mädels“ beim Spielen zusieht.

Montag, 22. Februar 2010

Ragamuffins

Zwei Katzen einer eher seltenen Rasse, Ragamuffin, betreue ich derzeit während des Schiurlaubes der Besitzer. Tiger (rot) und Sandy (weiß mit blauen Augen) sind wunderschöne Katzen mit weichem Fell. Der lange und puschelige Schweif zeichnet sie besonders aus.


Tiger ist sehr zutraulich, anschmiegsam und schmusig, Sandy, die weiße Schönheit ist etwas zurückhaltender und beobachtete mich zunächst einmal aus einiger Entfernung. Tag für Tag kam sie ein bisschen näher und heute durfte ich sie das erste Mal streicheln.


Das war wahrscheinlich die Belohnung dafür, dass ich ihr den Wasserhahn laufen ließ. Sie trinkt, wie viele Katzen, besonders gerne aus der fließenden Leitung.

Die beiden dürfen übrigens mit ihrer dritten Mitbwohnerin, Diana (Perser) auf der Küche sitzen weil  noch ein kleiner Hund im Haus lebt und dieser das Katzenfutter am Boden verdrücken würde.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Pferde beim Rasten


Einer der meist berührenden Anblick ist für mich ein ruhendes, liegendes Pferd. Da Pferde Fluchttiere sind und sich somit eher selten, kurz und in Momenten in denen sie sich wirklich sicher fühlen liegen, ist es kein alltäglicher Anblick. Meist stehen sie auch gleich wieder auf wenn man sich ihrer Ruhestätte nähert.

Es gibt rassenspezifische Unterschiede wie z.B. Isländer. Sie liegen auch auf der Sommerweide gemütlich in der Sonne, egal ob jemand vorbeikommt oder nicht. Das sind einfach sehr relaxte Gesellen. Meinen eigenen Hafi habe ich noch nie liegen gesehen obwohl ich manchmal sehr sehr früh im Stall bin.

Umso mehr war ich ergriffen, als ich Cosima und Caruso am selben Tag, zwischen vormittags- und nachmittags Paddockaufenthalt, ruhend in ihrer „Mittagspause“ erwischt habe.

 
Ich ging sofort in Deckung und hab die Kamera ganz vorsichtig über die Tür gehoben ohne meinen Kopf zu zeigen.

Caruso war dann auch gleich wieder auf den Beinen als er mich bemerkte, aber ein Bild konnte ich noch machen.






Cosi war entspannter, kaute genüsslich ein bisschen Stroh und blieb liegen

Dienstag, 9. Februar 2010

XXX Lutz

In der letzten Woche habe ich die größte normale Hauskatze betreut die ich bisher gesehen habe. Ich mag so große Katzen total gerne unter anderem weil man so viel zum knuddeln hat. Lutz ist nicht nur sehr schwergewichtig sondern auch sehr groß, aus diesem Grund wirkt er auch nicht fett sondern einfach nur prachtvoll.

9 kg bringt der schöne Kerl auf die Waage. Sein Mitbewohner ist Shamu, ein schon älterer Siam Kater. Gerade im Vergleich mit Shamu wirkt XXXLutz gleich noch riesiger.

Sonntag, 7. Februar 2010

Futtertausch

Wie bei allen Tieren so gibt es auch bei Hasen Allesfresser und solche die man an liebsten zum Einkaufen mitnehmen möchte, damit sie sich selbst etwas aussuchen.

Zur zweiten Sorte gehört Schnuppi. Er mag zum Beispiel Kohlrabiblätter, aber nicht das Gemüse selbst. Manchmal mag er Dille, aber meist Petersilie lieber. Karotten nur wenn es wirklich sein muss. Auch beim Trockenfutter ist er sehr wählerisch. Somit bekam ich von seiner Besitzerin alles was Schnuppi nicht frisst geschenkt um es an die erste Sorte Hasen, die Allesfresser, zu verteilen. Da ich während der Semesterferien recht viele Hasen betreut habe, traf sich das sehr gut.

Schnuppi sieht beim Fenster raus

Die Nutznießer von Schnuppi waren diese beiden Kaninchen aus dem 13. Bezirk. Sie sind schon 10 Jahre alt und freuten sich über alles was ich ihnen mitgebracht habe.


Mittwoch, 3. Februar 2010

Gottfried, Lotty und Lara

Gestern hatte ich einmal wieder das Vergnügen mit einer meiner Stammkundinen, Lotty, spazieren zu gehen. Da auch gerade Gottfried wieder als Gast bei mir ist, hab ich alle drei Hunde ins Auto gepackt und mich in den Wald gewagt.


Alle drei Hunde sind sehr brav, horchen auf mich und deshalb kann man problemlos ohne Leine gehen. Auch die Jäger in unserer Gegend kenn ich und solange wir auf den Wegen bleiben und die Hunde nicht jagen ist es kein Problem.


Gottfried ist schon ein älteres Semester, Lotty grad mal ein Jahr alt und Lara ist jetzt drei Besonders Gottfried hat den Spaziergang mit den jungen Mädels sehr genossen. Am Abend war er dann allerdings recht müde.

Die Fotos hab ich mit der Handykamera gemacht, deshalb sind sie nicht so schön geworden.

Samstag, 30. Januar 2010

Heutiger Stand: 105 Kunden

Bereits wenige Wochen nach der Gründung meines Unternehmens habe ich eine sehr gute Auslastung erreicht die sich in den letzten Monaten noch enorm gesteigert hat. Zu den Spitzenzeiten wie Weihnachten und nun auch zu den Semester Ferien musste ich bereits viele Anfragen ablehnen. Mir ist es sehr wichtig ist die Qualität meines Services zu halten und nicht zum „Futterautomaten“ zu werden.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen wo auch schön langsam der wirtschaftliche Aspekt eine Rolle spielt. Nur kostendeckend zu arbeiten wie bisher, davon kann man nicht leben. Die Überlegungen habe ich seit Oktober, als schön langsam klar wurde das ich die Anzahl der angenommenen Aufträge kaum noch steigern kann weil ein Tag einfach nur 24 Stunden hat und ich tierservice-mobil als Einzelunternehmen führe.

Deshalb hab ich mich nun entschlossen meine Preise anzupassen und meine bisherigen 105 Kunden, die großteils auch schon mehrmals gebucht haben per mail oder Post informiert. Alle neunen Konditionen stehen auch auf meiner Homepage

Donnerstag, 28. Januar 2010

Typisch Katze


Mona und Kira sind zwei liebe junge Katzen die in einem großen Haus leben. Im Keller haben die beiden einen großen Bereich für sich, der ein bisschen an ein Spielzimmer erinnert. Neben dem „normalen“ Katzenspielzeug wie kleine Bälle, Mäuse, Spielangeln,….haben die beiden auch jede Menge Verpackungskartons und einen Haufen Verpackungsfolie zur Verfügung.
Ich hab zuerst alle Spielsachen ausgepackt, geworfen und über den Boden gezogen, aber eindeutig am liebsten sind ihnen Verpackungsmaterialien.

Auch gut, hab ihnen Leckerchens hineingeworfen und sie sind richtig abgetaucht beim Suchen. War gar nicht so einfach für die Beiden alle zu finden.

Montag, 25. Januar 2010

Kaninchenparadies

Am Wochenende hab ich 4 Kaninchen, Floh, Evita, Bruno und Leon aus dem Bezirk Korneuburg versorgt. Schon als ich mir beim Vorstellungsbesuch alles ansah war ich von dem Gehege begeistert.

Die vier Häschen leben in einem richtigen Kaninchenparadies mit einer schönen „Kaninchenvilla“, genügend Platz um herumzuhoppeln und jede Menge Spielsachen bzw. Orte zum Verstecken.


Ich habe selten so zutrauliche Hasen gesehen und das führe ich großteils auf die Art der Haltung zurück.

Sie sind überhaupt nicht scheu sondern neugierig, lassen sich ohne weiteres streicheln und auch wenn die Gehegetüre offen ist zeigen sie keinerlei Tendenz abzuhauen.

Auch der Staubsauger jagt ihnen keinen Schrecken ein, man muss sie teilweise wegheben damit man unter ihnen sauber machen kann.

Im Sommer kommen Sie in ein großes Freigehege in den Garten wo sie in der nächsten Saison auch den Winter verbringen werden wenn alle genügend Winterpelz haben.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Strohmaier wird Nussbaumer

Vielleicht haben ein paar aufmerksame Leser schon gemerkt das auf meiner Homepage und in meinem Blog Profil nicht mehr Elisabeth Strohmaier sondern Elisabeth Nussbaumer steht.

Ich habe am 18.01.2010 meinen Partner und Freund Andreas Nussbaumer geheiratet und damit auch seinen Namen gerne angenommen.


Die Trauung fand in Grünau am Almsee statt, einen Ort den ich schon seit Jahren sehr gerne habe und an dem wir viele Kurzurlaube verbracht haben. Das eigentliche Hochzeitsfest war dann einen Tag danach, mit Familie und Freunden in Neudörfl im Burgenland statt, beim Heurigen unseres besten Freundes.

Sonntag, 17. Januar 2010

1 wöchiges Hengstfohlen

Seit ca. einer Woche habe ich einen neunen Pferdekunden am Damarishof in Ebreichsdorf.


Am Damarishof wird auch gezüchtet und als ich mir dort alles ansah zeigte mir einer der Einsteller ein drei Tage altes Hengstfohlen. Leider konnte ich keine besseren Fotos machen weil seine Mama ihn noch sehr abgeschirmt hat und das Kleine noch sehr scheu, wenn auch schon neugierig ist.



Es sind dort  noch drei weitere trächtige Stuten und ich freu mich schon wenn ich die Kleinen im Sommer auf der Koppel sehe

Donnerstag, 14. Januar 2010

Abenteuerliches Katzensitting

Sehr spannend war in die letzten beiden Wochen die Betreuung von Legolas. Er wohnt am Land, in der Umgebung von Klosterneuburg in einem verwunschenen kleinen Häuschen mit einem schönen Garten. Er ist ein „Freigänger“ der die kalte Jahreszeit aber am liebsten im Haus verbringt. Deshalb vereinbarten sein Frauchen und ich, dass er während ihres Urlaubes, nach Möglichkeit einfach im Haus bleiben sollte.

Legolas hat da aber nicht ganz mitgemacht, aber wir haben uns arrangiert. Vor dem Fressen raus, da rannte er nicht weit weg weil er Hunger hatte und ich konnte ihn nach ca. 20 Minuten wieder reinlocken.



Besonders interessant wurde es, als es während einer Nacht regnete und es gleichzeitig Minusgrade hatte. Somit war, als ich Legolas in der Früh füttern wollte, das Schloss der Gartentüre vereist und ich konnte nicht aufsperren ohne in Gefahr zu laufen den Schlüssel abzubrechen. Als Profi bin ich mit Enteisungsspray ausgerüstet aber auch damit hatte ich keinen Erfolg.

Ich inspizierte den Gartenzaun und fand nach längerem Suchen eine Schwachstelle über die ich klettern konnte ohne den Maschendrahtzaun zu beschädigen. So kam ich in den Garten und schließlich zu der armen, hungrigen Katze.

Dienstag, 12. Januar 2010

Leckerli Pfade

Wenn ich Katzen betreue mache ich nicht nur die Grundversorgung (Wasser, Futter, Kisterl) sondern ich beschäftige mich auch mit den Tieren. Besonders gerne mögen alle Katzen "Leckerli-Pfade".

Eine besonders eifrige Sucherin war Kaschmir, eine Perser Katze aus dem 13. Bezirk. Sie hatte ein ganzes Haus über Weihnachten für sich alleine und da bot es sich natürlich an ihr ausgedehnte Spuren zu legen. Soweit ich das beurteilen konnte hatte sie bis zum nächsten Tag immer alle gefunden und das ist keine schlechte Leistung bei einem 2stöckigem Haus.


Hier beginnt der Pfad und somit die Suche


Erstes Leckerchen gefunden - wird gleich vernichtet


Wo sind die Nächsten?

Donnerstag, 7. Januar 2010

440 km am Tag

Heute habe ich meine persönlichen Rekord an Tageskilometern erreicht: 440. Maßgeblich beteiligt daran waren Danny, Amber und Bella, drei Quater Horses die in Gars am Kamp leben. Schon im November hat mich die Besitzerin, eine Tierärztin gefragt ob ich die Versorgung während ihres Urlaubes übernehmen würde. Grundsätzlich sehr unkompliziert. In der Früh füttern und misten, rauslassen auf die große Koppel und am Abend wieder rein in die Box, füttern und fertig.




Für Pferde fahre ich sehr weit und deshalb hab ich den Auftrag auch nach gründlicher Überlegung und Vorgespräch mit der Besitzerin angenommen. Wenn man dort ist, die Pferde einem freudig (und hungrig) entgegen laufen und wiehern ist die lange Anfahrt schon vergessen.


… und irgendwann hab ich auch so ein Haus das die Möglichkeit bietet Pferde zu halten und einen Esel, ein Pfauenpäärchen, vielleicht Lamas,…

Sonntag, 3. Januar 2010

Ungleiche Geschwister

Gerade hab ich von einer zukünftigen Kundin, die mich für die Betreuung ihrer Hasen in den Semesterferien beauftragt hat, wieder ein ganz liebes Feedback über meinen Blog bekommen. Das motiviert mich natürlich sofort dazu gleich wieder einen neuen Artikel zu schreiben.

Ganz lustige und ungleiche Katzengeschwister habe ich gleich am Beginn der Weihnachtszeit betreut. Leider musste mein Kunde seinen Urlaub abbrechen weil er das Pech hatte gerade im Zug zwischen Frankreich und England zu sitzen, als es so furchtbar kalt wurde und der Tunnel dadurch gesperrt war.

Wenn man sich die Fotos ansieht kann man kaum glauben, dass die beiden Katzen denselben Vater gehabt haben. Auch vom Charakter sind sie sehr verschieden. Jerry, das Weibchen mag es eher ruhig und gemütlich.

Thomas hat ein ganz witziges Hobby. Er liebt nasse Badewannen. Sein Besitzer hat mich gebeten, immer wenn ich komme die Badewanne einfach auszuspritzen weil Tom das so mag.

Hab ich natürlich gemacht und mich dabei auf die Lauer gelegt um ihn zu beobachten. Offenbar mag er es wenn sein Baucherl nass wird.

Sobald die Wanne nass ist hüpft er hinein. Damit er es nicht so langweilig hat, hab ich das Wasser leicht laufen lassen. Davon war Tom dann total begeistert und hat sowohl mit dem fließenden Wasser, als auch mit dem Rinnsal das in den Abfluss lief gespielt

Dienstag, 29. Dezember 2009

Laxenburger Schlosspark


Wie ich schon berichtet habe sind meine vier Pflegepferde, Adria (12), Caruso (3), Cosima (4) und Xavie (ca. 28) von Traiskirchen nach Laxenburg übersiedelt. Einer der großen Vorteile des Stalles ist das er direkt im Park liegt und man diesen auch zum Ausreiten und spazieren gehen nutzen kann.




Genau das habe ich heute mit Adria gemacht und dabei ein schönes Motiv gefunden. Leider war es etwas schwierig ein wirklich gutes Foto mit dem Handy zu machen. Adri hat sich immer genau dann bewegt wenn ich abgedrückt habe. Es lebe die Digitalfotographie – analog hätte ich mindestens einen 36iger Film verschossen. Trotzdem find ich das Bild ganz nett.

Montag, 28. Dezember 2009

Unglaublich niedliche Katze

Für fast drei Wochen versorge ich Vicky, eine Katzen-Dame aus dem 18. Bezirk. Vicky ist eigentlich schon 6 Jahre alt und somit erwachsen. Körperlich sieht sie aber aus wie ein 6 Monate altes Kätzchen. Alles an ihr ist rundlich und niedlich.





Die Kleine ist auch sehr menschenbezogen, verspielt und verschmust. Wenn ich in die Wohnung komme wird zuerst mal ausgiebig geknuddelt, dabei legt sie sich in meinen Arm wie ein Baby. Dann setz ich sie auf meine Schultern und beginne mit der Grundarbeit, also Kisterl und Futternapf säubern und neu befüllen. Dabei wandert Vicky von einer Schulter auf die andere und hält dabei sehr geschickt die Balance. Im Winter, mit dicken Pullovern ist das leicht möglich weil sie sich gut festkrallen kann ohne mir weh zu tun.




Samstag, 26. Dezember 2009

Tiersitter Weihnachten



Schon im September bekam ich die ersten Anfragen von Kunden für die Weihnachtsfeiertage. Die Zahl hat sich dann im November so stark gesteigert dass ich schon 4 Wochen vor dem 24. Dezember keine Aufträge mehr annehmen konnte weil ich ausgebucht war. Ein paar meiner Stammkunden habe ich dann doch noch dazu genommen und so bin ich jetzt ganz ordentlich im Einsatz.

Es macht mir große Freude an den Feiertagen zu arbeiten. Einerseits weil es eine ganz besondere Stimmung ist und andererseits weil ich sowohl bei meinen tierischen Kunden als auch deren Besitzern zu einem schönes und entspanntes Weihnachtsfest bzw. Ferien beitragen kann.


Trotzdem blieb auch noch Zeit für ein Fest mit meinen Eltern und Großeltern im Burgenland und am 25. Dezember hab ich dann mit meiner eigenen kleinen Familie in Weidlingbach gefeiert.



Für unsere Tierchen war natürlich das Geschenkpapier selbst das schönste Geschenk



 

Montag, 21. Dezember 2009

Alarmanlagen

Einige meiner Kunden haben ihre Häuser und Wohnungen mit Alarmanlagen geschützt. Das verursacht mir immer ein leicht mulmiges Gefühl weil die Angst vor einem, von mir ausgelösten, Fehlalarm mir im Nacken sitzt.

Ist zum Glück noch nie passiert und mit zunehmender Erfahrung kommt, wie bei allen Dingen, auch die Sicherheit. Herausforderung Nummer 1 ist sich den Code zu merken, den ich natürlich nicht aufschreibe. Die Zweite Hürde ist es dann die Zeit im Auge zu behalten, die das System einem vom Öffnen der Türe bis zum Entschärfen der Anlage zugesteht. Diese Zeit variiert je nach Einstellung zwischen 60 und 180 Sekunden.

Nachdem ich glücklich und ohne Fehlalarm dann im Haus bin erwarten mich so liebe Kunden wie z.B. Romeo. Ein wunderschöner Kater mit einem unglaublich weichen und kuscheligen Fell. Man mag gar nicht mehr aufhören ihn zu streicheln und zu knuddeln. Dafür lerne ich gerne mit den Alarmsystemen umzugehen.



Sonntag, 20. Dezember 2009

Sonntag Nachmittag

Heute bin ich schon sehr zeitig aufgestanden, habe meine drei Katzenpärchen versorgt und beschmust, bin mit L´Amour eine kleine Runde spazieren gegangen und hatte dannach einen ganzen freien Nachmittag.

Weil das Wetter so wunderschön war haben Andi, Lara, Liberty und ich einen Spaziergang durch den verschneiten Wienerwald gemacht.

Bevor wir losgingen ließen wir Liberty auf der Koppel noch ein bisschen im Schnee toben und wie man auf dem Foto sieht hat er es sehr genossen. Es ist wirklich ein wunderschöner Anblick wenn er so über die verschneite Wiese fetzt.


Auch Lara fühlt sich bei den eiskalten Temparaturen sichtlich wohl und spielt und tobt im Schnee herum


Freitag, 18. Dezember 2009

Toller Auftrag


Gestern Abend hatte ich einen super tollen Job, auf den ich mich schon seit drei Wochen freute. Ein Kunde hatte seine Eltern, die in der Buckligen Welt wohnen, zu Besuch und sie wollten gemeinsam ins Theater gehen. Die Eltern besitzen drei Mischlingshunde, die es nicht gewohnt sind alleine in Wien in einer Wohnung zu bleiben. Mein Auftrag war es also die drei Hunde, während der Abwesenheit von Herrchen und Frauchen,in der Wohnung zu beaufsichtigen
 .
Schon als ich mich bei meinem Kunden vor 2 Wochen vorstellte har er mir die Hunde so nett beschrieben dass ich mich schon sehr auf den Abend freute.

Als ich ankam war schon der Empfang, sowohl von den Menschen als auch von den Hunden überaus herzlich.


Vor allem Lämmchen, die ihren Namen alle Ehre macht, muss man einfach gleich ins Herz schließen. Sie ist taub, fast blind und ein richtiger Schmusehund. Am liebsten ist es ihr wenn man sie auf dem Arm trägt oder sie am Schoss schlafen kann.





Als sie vom Schmusen und knuddeln genug hatten, schliefen Bärli und Bunny ganz entspannt ein, bis die Besitzer zurück kamen.




Sonntag, 13. Dezember 2009

Verschiedene Charaktere einer Rasse

Letzte Woche fielen zufällig 3 Aufträge zusammen, bei denen es um die Betreuung von Maine Coons ging. Wenn man ein bisschen im Netz recherchiert findet man allgemeine Charakter- und Verhaltenseigenschaften die dieser Rasse zugerechnet werden. Die häufigsten sind: Sozial eingestellt, „gesprächig gegenüber Artgenossen und Menschen, verspielt, gesellig,…

Interessant war nun der direkte Vergleich:

Winston & Elly

Die beiden sind so wie auf einer offiziellen Maine-Coone Homepage beschrieben. Alle dort beschriebenen Eigenschaften und besonders der Unterschied zwischen Weibchen und Männchen treffen auf die beiden zu.




Alina




Sie ist eine individuelle Lady. Sie kam immer zur Tür gerannt um zu sehen wer kommt, drehte mir aber dann bald den Rücken zu und blieb in einiger Entfernung auf Beobachtungsposten. Sie gibt einem ein bisschen das Gefühl ein Eindringling in ihre Privatsphäre zu sein. Sie liebt es, von der Treppe aus, auf Menschen herunterzupratzeln.




Matrix & Dusty


Matrix zeigte sich bei jedem Besuch kurz in prachtvoller 9 kg Größe, schnuffelte an mir um sich dann unters Bett zu verziehen. Dusty saß während der ganzen Zeit in ca. 2 Metern Höhe auf ihrem Kratzbaum und ließ mich nicht aus den Augen. Gegen meine Versuche mit ihnen zu spielen waren sie immun, aber die „Leckerlistraßen“ die ich ihnen durch die Wohnung legte, waren immer verschwunden.


Donnerstag, 10. Dezember 2009

Linus ist gestorben

Gestern Abend, als ich in die Wohnung von Linus, dem 16jährigen Kater mit Zucker und Kieferkrebs kam, hat er mich nicht wie sonst üblich begrüßt. Alarmiert durchsuchte ich die Wohnung und fand ihn auf der Loggia, halb in seiner Katzenhöhle liegend. Als ich ihn berührte bewegte er sich nicht, ich vernahm aber nach einigen Minuten ein schwaches röcheln. Ich versuchte seinen Tierarzt zu erreichen und erwischte diesen gerade noch in der Praxis. Er sagte mir ich solle ihm Zuckerwasser einflössen, nach einer halben Stunde sollte es ihm besser gehen. Sofort machte ich mich daran ihm das Zuckerwasser zu geben.

In der Zwischenzeit habe ich die Mutter meiner Kundin informiert und ihr versprochen sie auf dem Laufenden zu halten. Nach einer halben Stunde lag Linus immer noch unverändert apathisch da und bewegte sich nicht. In der Tierarztpraxis hob niemand mehr ab. So versuchte ich den Arzt privat zu erreichen, erwischte seine Frau und die organisierte einen Rückruf. Ich erklärte, dass es Linus kein bisschen besser gehe und er versprach zu kommen. Ich informierte die Mutter meiner Kundin die sich auch gleich auf den Weg machte. Sie war vor dem Arzt da und zusammen warteten wir auf ihn. Lines hatte sich in der Zwischenzeit nicht bewegt und ich war mir sicher, dass er sich entschieden hatte zu sterben.

So war es dann auch. Der Arzt sah ihn an, untersuchte sein Herz und erklärte, dass Linus schon mehr „drüben“ als bei uns wäre und nicht mehr zu retten sei. Und so ist Linus gestern gestorben. Mir geht es damit besser als ich es erwartet hätte. Natürlich war ich sehr traurig aber nicht verzweifelt. Zum einen liegt es daran das es relativ schnell ging, er nicht leiden musste und „natürlich“ starb. Er hatte bis zuletzt keine Schmerzen und das ohne Medikamente (bis auf das Insulin). Außerdem bin ich sehr froh darüber, die letzten Stunden bei ihm gewesen zu sein, sodass er nicht alleine gestorben ist. Ich hab ihn gestreichelt und er ist friedlich eingeschlafen.

Dienstag, 8. Dezember 2009

8. Dezember

Es gibt so Tage die empfindet man, obwohl man dasselbe wie sonst auch macht, anstrengender als andere. Vielleicht lag es heute am Dauerregen, der auch mir manchmal etwas aufs sonnige Gemüt schlägt.

Gleich um 7.00 Uhr war ich bei meinem Pferd auszumisten (um unseren Stallburschen, der alles, inklusive der Landwirtschaft, alleine erledigten muss zu entlasten). Dann ging’s weiter zu meinen beiden Lieblings Maine Coons, Winston und Elly, in Klosterneuburg und danach zu zwei weiteren KatzenkundInnen in Wien.

Auf dem Weg nach Laxenburg zu „meinen“ Pferden holte ich mir noch schnell einen guten Kaffee beim McDonalds. Die beiden Jungen waren heute extrem nervös wegen des Regens der auf das Hallendach trommelte. Von Laxenburg gings weiter nach Perchtoldsdorf zu Lucky. Wegen des Regens konnten wir nur in der Halle spazieren gehen, was für uns beide wenig aufregend war. Um ein bisserl Abwechslung rein zu bringen haben wir ein paar NHT Übungen gemacht, so verging die Zeit wie im Flug.

Zum Glück war auf der Tangente wenig Verkehr so konnte ich noch rechtzeitig wieder in Klosterneuburg sein um noch einen „Spontanauftrag“ einer lieben Kundin zu erfüllen, die mich bat mit ihrer Hündin Hexi spazieren zu gehen. Es war sogar noch Zeit für eine Leberkässemmel zwischendurch. (Ja, seit ich diesen Job mache kannn ich mir das locker leisten) Nach einer Stunde waren wir beide so richtig durchgeweicht und ich war froh wieder im warmen Auto zu sein um meine Abendrunde durch Wien zu starten. Zwei weitere Maine Coons zu füttern und Lines seine Abendinsulinspritze zu geben. Schmusen mit den Katzen habe ich natürlich nicht vergessen.

Tja, und jetzt bin ich sehr froh zu Hause zu sein. Trotzdem freu ich mich schon sehr auf morgen v.a. weil ich genau weiss, sobald ich wieder im Auto sitze freu ich mich riesig auf meine ersten Kunden. Trübe Tage zwischendurch müssen und dürfen einfach manchmal sein.

Montag, 7. Dezember 2009

Zuckerkranker Kater

Für drei Wochen hab ich nun die Betreuung von Linus, einem zuckerkranken Kater aus dem 23. Bezirk übernommen. Er bekommt 2 x täglich Insulin Spritzen. Seine Besitzerin hat mich bei der telefonischen Anfragen gefragt, ob ich ihm diese Spritzen geben würde. Wenn ich weiß dass es einem Tier hilft und gut tut hab ich kein Problem damit. Ich sagte ihr, das ich noch keine Erfahrung habe, aber wenn sie es mir zeigt kann ichs gerne machen.

Vor der ersten Spritze war ich natürlich schon etwas nervös aber mit erstaunlich ruhigen Händen. Offenbar hab ich es auch gut gemacht den Linus hat nicht mal mit der Wimper gezuckt. Mittlerweile, nach einer Woche bin ich schon routiniert und es geht alles sehr schnell. Der kleine Kerl spürt den Stich in der Genickfalte überhaupt nicht.

Leider hat die Besitzerin einen Tag vor ihrer Abreise erfahren das Linus zusätzlich noch Knochenkrebs im Unterkiefer hat der nicht mehr operiert werden kann weil der Katze auch schon 16 Jahre alt ist. Noch geht es ihm aber sehr gut, er frisst, schnurrt, lässt sich kraulen und streicheln.