Donnerstag, 26. August 2010

Ayla & Bärli

Alyla ist eine Exotic Shorthair Katze und Bärli ein British Shorthair Kater. Die beiden sind ganz besonders hübsche Vertreter ihrer Rassen und haben ein wunderschönes Katzenleben im 15. Bezirk

Sie haben stets eine Menüauswahl zwischen Nassfutter und mindestens drei verschiedenen Sorten Trockenfutter, eine ganze Lade voll mit Spielsachen und wenn das Frauchen einmal auf Reisen ist, gibt es jetzt einen Animateur (mich) der zwei Mal täglich kommt und die beiden füttert und bespaßt.


 
Das macht mir natürlich auch große Freude v.a. weil Bärli besonders zutraulich, verspielt und schmusig ist. Ayla war am Beginn noch etwas zurückhaltend aber die Neugierde auf meine weitgereisten Schuhe und meine Katzentasche die besonders interessant riecht, war dann doch größer als ihre Skepsis mir gegenüber.

Weil die beiden auch nicht jedes Nassfutter fressen und den Geschmack häufig wechseln bekam ich von der Besitzerin, als ich mir den Schlüssel abholte, ein ganzes Sackerl voll Leckerein geschenkt. Als ich erzählte, dass eine unsere Stallkatzen gerade vier Junge hat, packte mir die nette Kundin gleich noch mal ein paar Sachen dazu. Die vier Miezekätzchen und ihre Mutter haben sich tierisch darüber gefreut, als ich gleich am nächsten Tag mit meiner „Beute“ bei ihnen auftauchte.

Samstag, 21. August 2010

Endlich ein Reptil

Seit einer Woche betreue ich mein erstes Reptil, einen jungen Bartagamen names Darth Maul. Reptilien sind in der Betreuung normalerweise sehr unaufwendig und sie sind v.a. im Bezug auf Futter sehr genügsam, aus diesem Grund wird eine Tiersitterin für diese Gattung leider nur ganz selten gebraucht.

Namensgeber: Darth Maul aus Star Wars 
Im Fall von Darth Maul ist es so, das er zusammen mit Tryco, einem alten Hundeherren und Felix, einem halbstarken Kater in einem Haushalt lebt und ich aus diesem Grund auch gleich den Bartagamen mit versorge.


Darth Maul frisst entweder Wanderheuschrecken oder Heimchen von denen ich täglich ca. 10 Stück in sein Terrarium hüpfen lasse und die er dann mit Begeisterung blitzschnell fängt und verschlingt.

 Ansonsten wechselt man das Wasser und entfernt die winzig kleinen Häufchen und das wars auch schon. Sehr unaufwendig aber auch schön vor dem Terrarium zu sitzen, die Katze und den Hund möglichst gleichzeitig streichelnd.

Mittwoch, 18. August 2010

Prinzessin Lillifee

Letzte Woche habe ich eine neue Kundin, Lillifee, eine noch nicht ganz einjährige Katze, betreut. Lillifee wohnt in einem schönen Häuschen mit großem Garten ganz in der Nähe des Lainzer Tiergartens und ist somit eine „Freigängerin“.



Sie ist wieder einmal eine ganz besonders entzückende kleine Katze und eine typische Vertreterin ihrer Art. Selbstbewusst, verschmust, spielt gerne und zeigt auch sehr deutlich wenn sie genug hat und ich wieder gehen darf.

Man könnte die kleine Prinzessin auch sehr gut für Fotoshootings einsetzen. Sie ist eine der wenigen Katzen ist die ein paar Sekunden still halten, sodass man ein scharfes Foto machen kann. Das ist immer das Hauptproblem bei meinem Fotos, genau dann wenn ich abdrücke bewegt sich das jeweilige Tier.



Eine kleine Zugabe für mich selbst und Lara, meine Hündin, war die Nähe zum Lainzer Tiergarten. Nachdem Lillifee versorgt war ging ich mit Lara immer noch ein bisschen im Wald spazieren, was uns beiden immer eine sehr schöne Erholungspause verschafft hat

Sonntag, 15. August 2010

Süßes Wochenende


Häufig finde ich an meinem ersten Arbeitstag bei den Tieren eine kleine Aufmerksamkeit von den Besitzern und ich freu mich immer riesig darüber. Meist sind es Süßigkeiten wie Schokolade, Ostereier oder Kekse. Außergewöhnlich und sehr lecker war auch der selbstgemachte Holunderblütensirup einer Kundin und ein Glas Kiwimarmelade von einer anderen Dame. Diese war zu meinem großen Erstaunen hergestellt von Kiwis aus dem eigenen Garten im 22. Bezirk in Wien. Ich wusste nicht einmal das Kiwis in Österreich wachsen können.

Dieses Wochenende habe ich besonders reiche Beute mit nach Hause gebracht. Eine Schachtel Raffaello, eine Packung „Merci“ und zwei Tafeln Schokolade aus London von einer meiner Stammkundinnen mit der Aufschrift: „Thank you for looking after the cat“



Zum Glück sind nächste Woche wieder viele Hundespaziergänge am Plan. Das gleicht die viele Schokolade dann wieder etwas aus.

Vielen Dank an alle meine lieben Kunden!

Donnerstag, 12. August 2010

Hilti

Der schöne rote Kater hat seinen Namen aufgrund seines lauten Schnurrens bekommen und macht diesem alle Ehre. Beim ersten Mal als ich Hilti betreute, lebte er noch mit einer alten Katze, Mondgesicht, in der Wohnung. In der Zwischenzeit ist die Kleine leider gestorben und Hilti ist nun alleine.



Wie fast immer in so einem Fall ist Hilti jetzt besonders schmusig geworden. Nachdem ich mit der Grundversorgung (Futter, Wasser, Kisterl) fertig bin wartet er schon darauf dass ich ihn mit der Bürste bearbeite. Davon hat er dann nach etwa 10 Minuten genug und möchte spielen. Am liebsten sitzt er dabei auf seinem sehr hohen und schönen Kratzbaum, was mir einige Mühe bereitet mit seiner Spielangel hinauf zu kommen.

Netter Weise liefert er dabei auch schöne Motive für Fotos, besonders toll durch den gelben Hintergrund.

Sonntag, 8. August 2010

Friedolin und Obelix


Seit einer Woche betreue ich nun die beiden Ratten, die ich bereits angekündigt habe. Die beiden sind vom selben Züchter, haben aber einen grundlegend unterschiedlichen Charakter. Obelix ist sehr lebhaft und überhaupt nicht kontaktscheu, Friedolin hingegen verzieht sich in eines der zahlreichen Verstecke die es im Gehege gibt, wenn ich komme.

Obelix, der Mutige

Vom Futter her sind die Ratten wesentlich anspruchsloser als die Meerschweinchen und Kaninchen die ich bisher betreut habe. Sie bekommen, neben dem Körnerfutter, ½ Gurke pro Tag, von der sie nur das Innere, nicht die Schale fressen und ein Mal pro Woche ein hartgekochtes Ei, welches samt der Schale komplett verputzt wird.

Friedolin, der Schüchterne

Einziger Nachteil der Ratten ist der sehr intensive Geruch ihrer Ausscheidungen. Ich bin mir nicht ganz sicher ob es daran liegt das die beiden Männchen sind. Ich reinige den sehr großen Käfig jeden zweiten Tag mit heißem Wasser und an den Zwischentagen wische ich alles mit einer Küchenrolle aus. Trotzdem ist der Geruch sehr intensiv.



Samstag, 31. Juli 2010

Arsch knapp

Ich werde sehr häufig gefragt ob ich mit meinem großen Auto Schwierigkeiten bei der Parkplatzsuche in Wien habe. Das ist eigentlich nur ganz selten der Fall weil ich zum Glück sehr gut mit Spiegeln einparken kann und auch in recht enge Parklücken komme. Ein weiterer Vorteil meines Autos ist, dass ich in der Innenstadt, auch ohne einen Parkschein zu legen, nur ganz selten Strafzettel bekommen. Ich weiß nicht genau ob es daran liegt das der Wagen aussieht wie ein LKW oder wegen der „Tierservice-Mobil“ Beschriftung. Eigentlich auch egal, Hauptsache es wirkt.




Eine Sache mag ich aber nicht besonders und das sind Parkgaragen. Momentan läuft ein Auftrag in den Wohnungen des Gasometers und ich kann den Garagenplatz von meinen Kunden nutzen. Aus diversen, eher unangenehmen Experimenten weiß ich, das Garagen mit einer Höhe von 2,5 m sehr sehr sehr grenzwertig sind und ich mit der Antenne streife. Das hab ich in der Donau City ausprobiert als ich versehentlich in die Einfahrt der UNO City fuhr, die man nur durch die Garage wieder verlassen kann. 2,10 m sind in Ordnung aber es macht auch keinen Spaß durchzufahren.




Ich sitze im Auto und ziehe die ganze Zeit den Kopf ein, wohl wissend das das nicht hilft aber das Unterbewusstsein sieht das anders.

Montag, 26. Juli 2010

Von Katzen und Mäusen

Dieser Post zeigt wieder einmal dass es so etwas wie „natürliche“ Feindschaften zwischen Tieren nur ganz selten gibt. Zwei Wochen lang habe ich Mimi und Momo, zwei Mäuse sowie Betty und Bastian, zwei orientalisch Kurzhaar Katzen betreut die in einem Haushalt leben.



Eine Leidenschaft die alle Tiere gemeinsam haben, ist Frischkäse. Sobald ich mich dem Mäusekäfig näherte kamen die beiden entzückenden Tierchen schon zum Eingang und auch Bastian machte sich bereit für die tägliche Portion Käse.


Während ich den Käfig von Mimi & Momo reinigte mussten die Katzen dann schon vor der Türe warten. Das Risiko das der Jagdinstinkt der Katze durchschlägt wenn eine Maus zu laufen beginnt ist dann doch zu groß.



Ab nächster Woche habe ich dann zwei Ratten zu betreuen. Freu mich schon darauf.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Sensationelle Feedbacks von sensationellen Kunden

Neben der Betreuung der Tiere ist die schönste Sache an meinem Beruf die sensationellen Feedbacks die ich von meinen Kunden bekomme. Es ist ein unglaublicher Motivator für mich wenn ich höre, dass die Tierbesitzer einen schönen und entspannten Urlaub in dem Wissen verbringen, das ihre Lieblinge zu Hause gut aufgehoben und versorgt werden.

Eine besonders nette mail die ich gestern bekommen habe, möchte ich hier gerne einmal anführen. Fast noch mehr gefreut als über die mail habe ich mich allerdings noch über die Ansichtskarte die ich aus dem Urlaub im Ausseer Land bekommen habe. Hängt jetzt über meinem Schreibtisch!

"Liebe Fr. Nussbaumer,
gerne möchte ich Ihnen nochmals herzlichst danken für die liebevolle Pflege unserer Katze "Aronaki" vom 04.-18.Juli 2010. Dank Ihnen konnten wir 2 wunderbare Wochen urlauben und unsere "Prinzessin" zu Hause bestens versorgt wissen.
Die Kleine hat uns bei unserer Ankunft begrüßt als seien wir kaum weg gewesen und dies ist wohl der beste Beweis dafür, daß es dem Tierchen wohl an gar nix gefehlt haben kann.
Ausgerechnet in diesen beiden Wochen kam die Jahrhunderthitze mit 38°C; daß auch die Topfpflänzchen auf der Terrasse jene überlebt haben ist ebenfalls Ihnen zu verdanken, Fr.Nussbaumer.

Ich werde jederzeit gerne wieder Ihre Dienste in Anspruch nehmen und Sie auch an meine Freunde wärmstens weiterempfehlen.
Darüber hinaus können Sie mich selbstverständlich jederzeit als Referenz angeben.

Mit lieben Grüßen
Gabriele S. ("Aronaki")"


Die Geschichte des etwas ungewöhnlichen Names „Aronaki“ finde ich auch sehr nett. "Aronaki" setzt sich zusammen aus dem Namen des Katzenvaters, "Aron" und der griechischen Silbe "aki", die verwendet wird um etwas zu verniedlichen. "Aronaki" bedeutet also "Kleiner Aron"

Samstag, 17. Juli 2010

Die Geschichte mit Jonny

Zu meinen ersten Kunden im letzen Jahr gehörte Jonny, ein kleiner, schon 12jähriger Kater aus dem 14. Bezirk. Seine Familie hatte ihn aus dem Klosterneuburger Katzenheim geholt und er war erst einige Monate bei ihnen, als ich ihn zum ersten Mal für eine Woche betreuen durfte.

Jonny konnte durch seine Katzenklappe ein- und ausgehen und war an den ersten Tagen immer pünktlich zur Stelle als ich ihn füttern kam.


Eines Tages, war er dann nicht im Haus. Ich rief und suchte nach ihm, konnte ihn aber nicht finden bis ich schließlich ein schwaches Wimmern unter dem Bett hörte. Ich sah nach und tatsächlich lag da Jonny und konnte sich kaum bewegen.

Ich rief sofort den Tierarzt der Familie an, der aber ebenfalls auf Urlaub war. Mein Mann war zum Glück zu Hause und suchte mir schnell übers Internet alle Tierärzte in der Umgebung heraus die ich nacheinander anrief. Nur in der Tierklinik Breitenlee sagte man mir, das ich kommen könne mich allerdings auf eine Wartezeit von mind. 2 Stunden gefasst machen müsse. Außerdem wies man mich gleich am Telefon darauf hin das ich bar bezahlen müsse. Nachdem ich sonst niemanden erreicht packte ich den kleinen Kater in einen Karton und los gings.

In der Klinik wurde ich von einer korrekten und unpersönlichen Assistentin erst mal auf einen Platz im Wartezimmer verwiesen. Obwohl ich ihr sagte, dass es ein Notfall sei machte sie keine Ausnahme. Ich wartete 1 ½ Stunden ohne das sich ein Tierarzt blicken ließ. Mehrere Leute die schon vor mir da gewesen waren verließen wütend die Klinik weil sie auch nicht dran kamen.

Als dann eine Ärztin an mir vorbei ging, platzte mir der Kragen. Jonny rührte sich kaum mehr in seiner Kiste und atmete nur flach. Ich stellte mich der Dame in den Weg und schrie sie an sich meinen Kater anzusehen. Ich wäre ja gerne bereit zu warten, schrie ich schon fast hysterisch, wenn ich nur genau wüsste dass er in der Zwischenzeit nicht stirbt. Sie weigerte sich noch immer ihn anzusehen und dann kamen mir vor Wut die Tränen. Das wirkte dann endlich und die Ärztin ließ sich herab sich Jonny anzusehen und festzustellen, dass er schnellsten behandelt werden müsste.


War man erst einmal in den inneren Räumen der Ordination gab es keinen Grund mehr sich zu beklagen. Gleich zwei Ärztinnen kümmerten sich um den kleinen Kerl der sich offensichtlich die Hüfte gebrochen hatte. Sobald ich eine genaue Diagonse hatte, informierte ich auch seine Familie die ohnehin gerade auf dem Weg zurück vom Urlaub war.

Jonny wurde dann von den Ärzten bestens versorgt und behandelt. Man überlegte ob er operiert werden sollte oder ob man den Bruch einfach verheilen lassen könne. Seine Besitzerin entschied sich gegen die Operation und nahm in Kauf das der Kater möglicherweise hinken würde.

Ihre Entscheidung war absolut die richtige. Im laufe des vergangenen Jahres habe ich Jonny bereits drei weitere Male betreut und er ist guten Mutes, wohlauf und humpelt kein bisschen.

Natürlich ist mir der kleine Kerl besonders ans Herz gewachsen und ich freu mich jedes Mal ganz besonders wenn ich, so wie vergangene Woche, wieder bei ihm bin.

Montag, 12. Juli 2010

Waldbad

Über Atreju, genannt Socke, den Border Collie habe ich ja jetzt schon öfter einen Post veröffentlicht. Der kleine Kerl liefert aber immer wieder tolle Motive für Fotos. Letzte Woche habe ich ihn wieder für ein paar Tage betreut und war mit ihm ausgiebig im Wald hinter seinem zu Hause spazieren.

Dabei habe ich diesmal eine kleine Quelle entdeckt und Atreju sprang sofort hinein. Mit wahrer Wonne hat er herumgeplantscht, getrunken und mit dem Wasserstrahl gespielt. Mindestens 10 Miunten saß er drinnen und von sich aus wäre er wahrscheinlich so schnell nicht mehr herausgekommen.





Donnerstag, 8. Juli 2010

Katzen haben ein Gedächtnis!

Fast 70 % meiner Aufträge habe ich bei Kunden bei denen ich mindestens schon ein Mal die Betreuung der Tiere übernommen habe. Das freut mich natürlich besonders weil es mir zeigt wie zufrieden meine Kunden mit meinem Service sind. Ein weiterer schöner Aspekt dabei ist, dass auch die Tiere sehr deutlich zeigen das sie sich an mich erinnern können.

Ein Beispiel dafür sind Lena und Emily, zwei Katzenschwestern die im 20. Bezirk leben. Die beiden, vor allem Lena, sind eher zurückhaltend Fremden gegenüber. Während der ersten Betreuungstage meines ersten Auftrages bei ihnen, haben sich die beide Katzen im Schlafzimmer versteckt. Erst am letzten Tag kam Emily schmusen.

Nun hatte ich bei den beiden meinen zweiten Auftrag im Abstand von ca. 4 Wochen. Gleich als ich die Türe aufsperrte begrüßte mich Emily mauzend und schnurrend wie eine gute Bekannte. Ich hab mich sehr geehrt gefühlt. Nach zwei Tagen war dann auch die schüchterne Lena schon da und von da an wurden wir richtig gute Freunde.



Freitag, 2. Juli 2010

Abschied von Leo

Seit Jänner betreue ich Leo, einen 18jährigen Warmblut Wallach der in Deutsch-Brodersdorf steht. 2 – 3 Mal pro Woche war ich bei ihm da seine Besitzerin vorübergehend zu wenig Zeit für ihn hatte. Vor allem ging es darum Leo nach einer langen Stehzeit wieder regelmäßig zu bewegen. Ich begann mit Spaziergängen und Longieren um einmal sein Vertrauen zu gewinnen bzw. um Leo auch besser kennen zu lernen.


Sehr schnell lernte Leo mir zu vertrauen und ließ sich willig überall hin führen, was am ihm am Beginn meiner Tätigkeit große Schwierigkeiten bereitete. Auch erinnerte er sich bald wieder an seine gute Erziehung und nach einigem Üben stand er wieder brav still beim Putzen und hörte auf während dem Führen an mir zu knabbern usw.

Ab Ostern habe ich dann auch begonnen Leo zu reiten. Zuerst nur in dem sehr großen Gelände und bald auch schon in der Halle. Auch wenn Leo nach wie vor ein eher schreckhaftes Pferd ist, wurde es von Stunde zu Stunde besser.

Trotzdem hat Deutsch-Brodersdorf den riesigen Nachteil dass es so weit weg von meinem Heimatort, Klosterneuburg, ist. (61 km) Erschwerend kam dazu das es sich mit meinen anderen Aufträgen nur so einrichten ließ, das ich um 9.00 Uhr früh bei Leo war und das bedeutet um 08.00 Uhr über die Tangente. Jeder der in Wien und Umgebung wohnt weiss was das bedeutet.

Schweren Herzens habe ich mich aus diesem Grund von Leo über den Sommer verabschiedet. Nun hat auch seine Besitzerin wieder mehr Zeit um Leo zu betreuen, deshalb hat sich das auch ganz gut ergeben.


Leicht fiel mir der Abschied nicht v.a. weil Leo, als ich ihn nach unseren letzten Stunde am Dienstag auf die Wiesenkoppel brachte, das erste Mal nicht zu seiner Herde gelaufen ist sondern noch an den Zaun kam und mir nachsah bis ich weg war.

Dienstag, 29. Juni 2010

Freizeit

Vergangenen Sonntag fand ein kleines Reitertreffen zwischen befreundeten Reitern aus Königstetten und uns Mauerbachern in Scheiblingstein statt. Scheiblingstein liegt ca. zwischen Mauerbach und Königstetten sodass die beiden Gruppen ca. 2 Stunden Wegzeit bis zum Treffpunkt hatten.

Zum Glück ging es sich diesmal von meinen Aufträgen so schön aus, das ich beim Ritt aus Mauerbach mit meinem Haflinger Liberty teilnehmen konnte.

Um 14.00 Uhr ging es zu Fünft, von Offenstall des Reitstall Renner los durch den Wald, großteils bergauf. Wir hatten einige, unvorhergesehene Hindernisse in Form von ungestürzten Bäumen, die unsere Pferde aber mühelos überwanden. Beim Gasthaus Trappl, dessen Besitzer eigens für Reiter eine Anbindemöglichkeit gebaut hat, trafen dann 12 Reiter und ihre Pferde aufeinander.

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Nach einer ausgiebigen Rast ritten wir dann alle gemeinsam über eine schöne Forststraße nach Mauerbach zurück von wo die Königstettner dann mit dem Hänger abgeholt wurden.

Kleines Detail am Rande: Ich trug eines meiner „Tierservice-Mobil“ Shirts und habe dadurch wieder einen neuen „Katzenkunden“ gewonnen. Hat mich natürlich sehr gefreut!!

Donnerstag, 24. Juni 2010

5 x Hundespaziergang

Gestern haben sich meine Aufträge so ergeben, das ich insgesamt 5 Hundespaziergänge mit hatte. Das bedeutet also auch 5 Stunden spazieren gehen. Für Lara, meine Hündin, also ein sehr aufregender Tag. Es handelte sich ausschließlich um Stammkunden mit denen sie sich gut verträgt.


Da war einmal „Atreju“ der Border Colli mit dem ich in der Früh, zu Mittag und am Abend spazieren war. Hier sieht man die beiden beim gemeinsamen Baden in einer Waldlacke nach dem Morgenspaziergang


Dann folgten Yuki und Flavia zwei sehr lebhafte Hunde die ich seit ein paar Wochen regelmäßig betreue. Da beginnt der Hundespaß schon im Garten aber sobald ich alle an die Leine genommen habe sind sie brav bis wir dann im Wald sind. Dort geht’s weiter mit Spiel und Spaß und viel Gebell.

Arthus und Baily kennt Lara auch schon seit längerer Zeit. Die beiden sind etwas gemütlicher unterwegs und nicht mehr so verspielt. Auf dem Foto beobachen wie gerade Lara die weiter unten im Bach sitzt und sich den Bauch kühlt.

Am Abend, als wir nach Hause kamen, legte sich Lara auf ihren Polster und rührte kein Ohr mehr, bis zum nächsten Morgen. Anstrengend so ein Hundetag.

Mittwoch, 16. Juni 2010

Frettchen

Letztes Wochenende habe ich meine ersten Frettchen in Wien betreut. Schon vor einigen Wochen habe ich die Kundin besucht um ihre drei „Monster“ kennen zu lernen. Das besondere an diesen Tierchen ist, dass sie nicht in einem Käfig, sondern frei in der Wohnung leben. Die Tiere benutzen recht brav ihre Kisterl und haben somit einen großen Lebensraum den sie ganz für sich einnehmen.


Sheela, Rusty und Filou haben in ihrem ganzen Frettchenleben noch keine negative Erfahrung mit Menschen gemacht, deshalb sind sie total neugierig und waren innerhalb kürzester Zeit auch mir gegenüber zutraulich.

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Von dem Zeitpunkt als ich die Wohnung betrat war ich nur noch fasziniert und entzückt. Zuerst sieht man die Schnäuzchen irgendwo hervorlugen, dann kommen sie nach der Reihe angelaufen und man wird von oben bis unten beschnuppert. Frettchen sind gute Kletterer, somit hanteln sie sich auch an der Kleidung hinauf, schlüpfen in Hosenbeine usw.
Sheela, das Weibchen wurde zu meinem Liebling. Sie ist sehr klein und zart und eine absolute Schmuserin. Die beiden Männchen sind mitunter recht wild beim Spielen und haben mich einige Male auch recht ordentlich gezwickt. Sheela macht das nicht. Ich konnte sie ohne Bedenken auf die Schulter setzen ohne Angst um meine Ohrläppchen haben zu müssen.

Samstag, 12. Juni 2010

Neues Zuhause für Mausi

Mit kurzer Unterbrechung versorge ich seit Mitte März Mausi, eine 15jährige Katze aus dem 19. Bezirk. Ihre Besitzerin musste, so sagte sie mir, dringend für 4 Tage ins Krankenhaus. Mausi ist aber nicht stubenrein und erledigt ihr Geschäft in und vor der Badewanne. Trotzdem sagte ich natürlich sofort zu die Katze zu versorgen. Leider wurden aus den 4 Tagen einige Monate und letzte Woche ist die alte Dame gestorben.



Was nun machen mit Mausi? Die Tochter meiner Kundin, die in der Schweiz lebt, fragte mich um Rat. Ich suchte ihr alle möglichen Telefonnummern von Katzenheimen aus dem Internet, alle lehnten Mausi ab. Eine alte Katze die noch dazu nicht sauber ist, ist unvermittelbar. Eine der Optionen, die dadurch immer näher rückte, war das Einschläfern.

Das hätte ich allerdings nicht zugelassen und Mausi in diesem Fall mit zu mir nach Hause genommen, obwohl ich mit der Unsauberkeit natürlich auch so meine Probleme hätte.

Dann fanden sehr nette Nachbarn, die sich neben mir auch noch um Mausi gekümmert haben, den Dechanthof. Dort waren sie bereit Mausi aufzunehmen. Überdies übernehmen die Nachbarn die Patenschaft für sie, damit es ihr auch wirklich gut geht.

Mir fiel ein Stein von Herzen. Gestern ist sie abgereist und wir haben uns ausgibig verabschiedet.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Kleine Löwen

Katzen der Rasse „Maine Coon“ begegnen mir als Tierbetreuerin überdurchschnittlich oft. Traurig bin ich darüber nicht gerade, weil ich diese großen, wunderschön anzusehenden Katzen, sehr gerne mag.


Absolute Prachtexemplare, Kimberly und Timo, habe ich am vergangenen Wochenende in Wien betreut. Die beiden bringen jeweils über 10 kg auf die Waage, haben wunderschönes, buschiges Fell und sind extrem schmusig. Ich konnte mich kaum von den beiden trennen wenn sie sich vor der Eingangstüre auf den Boden legten und den Bauch gestreichelt haben wollten.

Timo ist überdies sehr neugierig und hat ohne Scheu meine Tasche inspiziert, in der sich natürlich immer diverse Katzenleckerchens befinden.

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Donnerstag, 3. Juni 2010

Sommerfrisur

Pete und seine 3 kätzischen Mitbewohner betreue ich bereits seit Weihnachten immer wieder einmal über ein verlängertes Wochenende. Pete ist ein junger Maine Coon Kater, dessen Fell rassenspezifisch sehr dicht und lang ist, und dadurch intensiver Pflege bedarf. Sobald man nicht ständig dahinter ist hat man sofort Knoten im Pelz die man dann auch herausschneiden muss. Da Pete und die anderen Katzen auch nach draußen dürfen ist es natürlich besonders schwierig sein Fell knotenfrei zu halten.

Hat man einmal ein paar dieser Knoten im Fell wird es bald sehr unmöglich diese selbst herauszuschneiden weil man nicht mehr unterscheiden kann wo das Fell endet und die Haut beginnt. Außerdem halten die meisten Katzen nicht über einen längeren Zeitraum still. Da muss dann ein Profi her, der die Katzen unter Sedierung rasiert.



Sein Frauchen meint, das Pete nun aussieht wie ein Pfeiffenreiniger. Pete ist vom Charaktrer her ein totaler „Clownkater“ und seine Sommerfirsur unterstreicht seinen Typ jetzt noch. Ich finde ihn ja total niedlich so wie er ist, muss aber trotzdem immer lachen wenn ich ihn sehe. Armer Pete, aber ihn störts nicht

Sonntag, 30. Mai 2010

Meine Diätassistenten

Baily, Artus und Lara 

Mit purer Gewalt habe ich es in den letzten Monaten geschafft mir 2 zusätzliche Kilos anzufuttern, die ich wieder los haben wollte. Ich weiß nicht ob mein Unterbewusstsein reagiert hat oder ob es Zufall war, ich bekam in den letzten beiden Wochen sehr viele Anfragen von Hundebesitzern. Das heißt ich bin an manchen Tagen, neben meinen Katzen- und Pferdekunden, bis zu drei Mal, mindestens eine Stunde mit Hunden unterwegs.
Baily liebt Wasser, leider auch Schmutziges

Zwei meiner Lieblings-Diätassistenten sind Artus und Baily. Artus ist schon ein älterer Eurasier Rüde und Baily seine Tochter. Zusammen mit Lara, der die viele Bewegung auch gut tut, stapfen wir durch den Wiener Wald und haben sehr viel Spaß miteinander.

Klettern über einen umgestürzten Baum

Zusammen mit Lumi, Moritz und Atreju waren Artus und Baily sehr erfolgreich, ich bin wieder auf Normalgewicht. Super Sache!

Mittwoch, 26. Mai 2010

Bürsten

Momentan betreue ich gerade wieder eine besonders herzige Katzendame aus dem 10. Bezirk. Sheila lebt in einer schönen Dachgeschoßwohnung mit eigenem „Katzenzimmer“. Grundsätzlich bewohnt sie natürlich alle Räume aber in "ihrem" Zimmer sind die Spielsachen und v.a. die Bürsten deponiert. Sheila liebt es gebürstet zu werden. Seit sie, nach einigen Besuchen, vollstes Vertrauen zu mir gefasst hat, läuft sie jetzt immer wenn ich komme zuerst ins „Katzenzimmer“ zu den Bürsten und zeigt mir was sie von mir erwartet.



Die Wünsche der Katzendame werden natürlich prompt erfüllt. Anschließend wird noch ein weiträumiger Leckerchen-Pfad mit Katzenstangerl gelegt. Sobald sie mit der Suche begonnen hat, bin ich entlassen und darf gehen.

Freitag, 21. Mai 2010

Autohaus Tatzer

Nachdem ich gerade von meiner Autowerkstatt nach Hause komme und wieder mal positiv überrascht wurde, ist es an der Zeit diese absolute Ausnahmewerkstatt einmal zu erwähnen.
Ich fuhr schon viele Automarken und war in dem entsprechend vielen Werkstätten. Sehr oft habe ich die Werkstatt gewechselt weil ich mich bei jedem Besuch geärgert habe über die Unzuverlässigkeit, ausgebliebene versprochene Rückrufe, lange Wartezeiten bei der Anmeldung trotz voriger Terminvereinbarung, ewiger Kampf um ein Leihauto und v.a. die Unfreundlichkeit der Mitarbeiter, welche einem oft das Gefühl geben ein unwissender Idiot zu sein.



Auch als ich mir mein Traumauto, den Defender kaufte, machte ich zunächst diese Erfahrung beim Denzel in Wien. Schnell suchte ich mir eine neue Werkstatt und kam auf das Autohaus Tatzer in Zeiselmauer.

Unglaubliche Dinge geschehen da:
  • Ich werde zuverlässig an- und zurückgerufen
  • Reparatur- und Servicezeiten sind sehr kurz und werden immer eingehalten, meist unterschritten
  • In den Energieferien (eine der stressigsten Wochen) fiel mein Lichtschalter aus. Der Ersatzschalter war nicht lagernd. Ohne dass ich darum bitten musste wurde eine improvisierte Lösung eingebaut damit ich zumindest weiterfahren konnte. UND NICHT VERRECHNET!!
  • Ich kann immer vorbeikommen, auch 10 Minuten bevor die Werkstatt schließt und niemand verdreht die Augen deswegen.
  • Es gibt im Wartebereich nicht nur die üblichen Autozeitschriften, sondern auch das Seitenblicke Magazin und die Gala.
  • Man hört mir zu, ich werde nicht als „Weibchen“ sondern als kompetenter Mensch behandelt.
  • Leihauto war innerhalb kürzester Zeit verfügbar und wurde vollgetankt übergeben. Und das Beste ist, als ich es jetzt am Abend zurückbrachte und dafür bezahlen wollte, wurde mir gesagt, daß es gratis sei. (daraufhin hab ich jetzt gleich den Blogartikel geschrieben).
Vielen Dank nochmals an das Autohaus-Tatzer Team!

Sonntag, 16. Mai 2010

Intensives Wochenende

Ein sehr intensives Wochenende geht heute zu Ende. Durch den Fenstertag haben sich viele meiner Kunden frei genommen und mich gebeten Ihre Lieblinge zu versorgen. Ein bisschen erschrocken bin ich schon als ich in der Vorbereitung meinen Tagesplan angesehen habe.

Aber wie immer ist sich alles gut ausgegangen. Ich hatte für alle tierischen Kunden ausreichend Zeit um zu spielen, zu schmusen, zu verwöhnen und dabei selbst auch noch viel Freude und Spaß zu haben.

Lara, meine Hündin, hat das Wochenende sehr genossen. Sie war mit mir auf der Tour und kam in den Genuss einiger schöner, wenn auch nasser Spaziergänge mit Atreju, einem Border Collie den ich schon im Februar betreut habe.



Leider ist er auf dem Video nicht so gut zu sehen weil es seine Spielstrategie ist sich flach auf den Boden zu legen. Dadurch ist er im hohen Gras nicht so gut zu sehen wie mein hüpfender Hund.

Mittwoch, 12. Mai 2010

Genial zum Nachmachen!

Als ich gleich nach meinem Urlaub zu einer meiner Stammkundinnen, Speedy, kam fand ich im Wohnzimmer 2 einfache aber geniale Spielzeuge zur Katzenunterhaltung. Alle möglichen Öffnungen werden mit Leckerchens bestückt und die Katzen haben Spaß dabei sie wieder herauszufischen.

Küchenrolle, Klopapierrollen, Joghurtbecher auf einen Karton geklebt

Ich bin so begeistert davon, dass ich gleich Fotos machte um diese sinnvolle Bastelarbeit meinen Katzenkunden zu zeigen. Natürlich fange ich jetzt auch gleich an Klopapier- und Küchenrollen zu sammeln.

Klopapierrollen in einen Schukarton geklebt und am Tischbein festgebunden.

Speedy hat mir nicht den Gefallen getan das „Leckerlie-Versteck-Spiezeug“ zu demonstrieren aber immerhin hat sie davor gepost. Wenn ich am nächsten Tag wieder komme ist natürlich alles leer.

Montag, 3. Mai 2010

Lotty und Liberty

Da Lotty ja fast schon zur Familie gehört und ich letzte Woche einmal 3 Stunden lang auf sie aufgepasst habe, war die Gelegenheit günstig sie mit Liberty, meinem Haflinger bekannt zu machen.

Lotty hatte zwar schon Kontakt mit Pferden bisher jedoch nur flüchtig. Liberty ist Hunde gewohnt, er ist absolut gelassen auch wenn ein Hund hysterisch ist, so wie meine Lara das am Beginn war. Also die idealen Voraussetzungen für Lotty im Bezug auf den Erstkontakt mit einem Pferd.

Album: Lotty und Liberty

Es war dann auch so wie ich es erwartet habe. Da Hunde ja auch voneinander lernen hat Lotty sich benommen wie Lara, die im Stall ja fast zu Hause ist. Kaum hatte ich das Futter vor meinen Hafi hingestellt, waren auch schon beide Hunde mit den Köpfen bei der Schüssel. Interessanter Weise hat Liberty es immer schon toleriert wenn ihm Lara oder sonst ein Hund etwas vom Futter wegstehlen. Ein anderes Pferd dürfte das niemals tun und nicht mal in seine Nähe kommen beim Fressen.

Schmecken kanns den Hunden ja eigentlich nicht, weil Liberty nur Hafer und ein bisschen Mineralfutter in Form von Pellets bekommt. Aber wie beim Menschen ist die Gier halt ein Hund…..

Dienstag, 27. April 2010

Geschenk an mich

Fast ein Jahr nach der Gründung von Tierservice-Mobil habe ich mir selbst ein Geschenk gemacht und mir „Berufskleidung“ bestellt.




Über einen Online-Shop ließ ich mir T-Shirts und Kapuzensweater beschriften. Jetzt ist meine Probebestellung angekommen und ich freu mich total darüber. Nachdem ich mit der Qualität zufrieden bin, hab ich mir gleich noch einen Schwung Shirts und dazu noch eine Tasche und Kapperl mit Firmenaufdruck bestellt. Irgendwie war ich im Online-Kaufrausch.

Auch wenn das Ganze aufgrund der niedrigen Stückzahl nicht ganz günstig war, ist es preismäßig dennoch kein Vergleich zu meiner früheren Berufskleidung die aus Hosenanzug oder Kostüm bestand. Nicht nur so gesehen ein guter Tausch. :-)

Freitag, 23. April 2010

Grausliches Geschenk

Mio, den Waldkater, habe ich schon im vorigen Jahr betreut und es ist schön zu sehen wie er mir von Mal zu Mal mehr vertraut. Tauchte er letzten Herbst einige Male gar nicht auf, so kommt er mir nun meist schon vor dem Haus, in der Einfahrt entgegen und mauzt vorwurfsvoll weil er Hunger hat.

Kein Kater schaut so vorwurfsvoll wie Mio

Ein ganz besonderes Geschenk hat er mir vor einigen Tagen gemacht. Eine tote und „fachkätzisch“ zerlegte Maus im Wintergarten. Ich habe meinen Tag mit dem Besuch bei Mio begonnen und mein eigenes Frühstück darauf hin ein bisschen nach hinten verschoben. Seine Besitzer meinten es wäre ein Geschenk gewesen, ihnen hätte er schon seit Monaten keine Maus mehr gebracht. Vielen Dank, kleiner Mio :-)