Donnerstag, 19. Mai 2011

Gizmo & Tara

Gizmo und Tara gehören seit April zu "meinem Rudel" und passen pefekt zu Lara und mir.  Gizmo ist ein 6jähriger Berner Sennenhund. Er ist meist gemütlich unterwegs, außer es geht darum irgend eine interessante Spur die Möglicherweise zu etwas Freßbaren führen könnte, zu verfolgen. Er und Lara haben sich bei der ersten Begegnung einmal gegenseitig lautstark verbellt und sind seitdem gute Freunde.


Tara kommt aus einer rumänischen Tötungsstation, ist ca. 2 Jahre alt und stocktaub. Nun sollte man meinen das dies ein Problem ist beim Spazieren gehen ohne Leine. Tara hat jedoch eine Leidenschaft mit der sie jeder an sich fessen kann. Sie ist wahnsinnig versessen auf Ball spielen. Solange man den Ball hat, ist man der Herr und Meister und sie entfernt sich nur um ihn zu suchen und zu fangen. Generell haben die meisten Hunde aber ohnehin nicht die Tendenz sich vom Rudel zu entfernen.


Für Lara sind die Spaziergänge mit den Beiden immer ein riesen Spaß. Sie ist selbst ein Ball- und Stöckchen Junky und kommt somit voll auf ihre Kosten wenn sie mit Tara um den Ball wetteifert. In der Zwischenzeit lasse ich Gizmo nach Leckerchens schnüffeln und wenn Lara schnell genug mit dem Ball wieder da ist kann sie sich daran auch noch beteiligen.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Grauslich aber notwendig

Bine war einer der ersten Kunden als ich 2009 mit Tierservice-Mobil begann. Er ist ein 18jähriger Perserkater der im 12. Bezirk lebt und den ich schon einige Male betreut habe. Vor kurzer Zeit wurde festgestellt dass er die Zuckerkrankheit hat. Diese wird mit Tabletten behandelt die er 1 x am Tag nehmen muss. Vor dem Urlaub der Besitzerin besprachen wir alles und als ich meinen ersten Tag bei Bine antrat war ich ich sehr positiv überrascht das er fit und gesund wirkte.  Seine Tablette bekommt er direkt ins Maul, er freut sich nicht darüber, lässt es aber brav geschehen und schluckt sie runter.

Als ich heute in die Wohnung trat fiel mir zuerst der Gestank auf und nach einem weiteren Blick, die über alle Räume verteilten Kacke Spuren. Mir schwante Übles als ich zum Körbchen kam in dem Bine lag und mich treuherzig anssah. Als ich ihm den Schwanz hob sah ich die Bescherung. Seine komplette Rückseite war verschmiert und in seinem langen Haaren klebe unglaublich viel Katzenkot. So etwas habe ich in dem Ausmaß noch nie gesehen. Auch der Anus war verklebt was nicht ungefährlich ist.

Als vorrausschauende Tiersitterin hab ich immer Einweg Handschuhe mit die ich nun überstreifte und ans Werk ging. Zuerst mal mit dem Katzenkamm. Vergebens, es war so viel das ich nicht durchkam. Der Geruch war überwältigend. Dann versuchte ich ihm die Haare abzuschneiden was aber auch nicht möglich war weil Bine nicht still hielt und ich nicht abschätzen konnte wo der Pelz aufhört und die Haut anfängt.

In der Zwischenzeit war ich schon etwas verzweifelt weil mir klar wurde, das ich es alleine nicht schaffe. Also rief ich bei Bines Tierärztin an, die ums Eck ihre Praxis hat. Ich putzte noch schnell den Boden der Wohnung, riss alle Fenster auf, packte Bine in die Transportbox und los gings.

Bine völlig fertig nach der "Behandlung"
Die Tierärztin hatte schon ihren Scherapparat bereit gelegt den sie gleich wieder einpackte als sie die Bescherung sah. Das Ding hätte sie nachher wegschmeißen müssen. Sedieren ist bei Bine aufgrund seines Alters sehr riskant also beschlossen wir ihn mit vereinten Kräften zu waschen. Wir setzten ihn mit den Hinterbeinen ins Waschbecken, die Vorderseite betreute ich. Es hat sehr lange gedauert aber schlussendlich haben wir es geschafft, Bine war sauber. Er war ausgesprochen brav, ich habe keinen einzigen Kratzer davongetragen. Ich bat die Tierärztin auch gleich ihm die Haare am Popo zu kürzen, falls sowas nochmals vorkommen sollte. Sie kam meinem Wunsch gerne nach. Dann bekam er noch ein paar Vitamine und Stärkungen auf den Schock, ich packte ihn ein und brachte Bine zurück in die inzwischen gut durchgelüftete Wohnung.

Seine Kehrseite sieht nun etwas gerupft aus aber er fühlt sich sicherlich auch wieder wohler in seiner Haut. Armes rotes Katerchen, er war soooo tapfer!

Donnerstag, 5. Mai 2011

Suchspiele

Um noch mehr Abwechslung in die Spaziergänge mit "meinen" Hunden zu bringen, beschäftige ich sie zwischendurch oft mit Suchspielen. Das Prinzip ist sehr einfach: Ich nehme ein paar Leckerchens oder einfach nur Trockenfutter und schmeiße es in die Botanik.

Einige Hunde, so wie Atreju, der Border Colli mussten erst lernen was ich von ihnen will. Ich habe ihm das Leckerchen vorerst in Sichtweite auf den Weg geworfen und ihn mit dem Kommando "such" auf die Suche geschickt. Er hat sich zuerst nicht sehr geschickt angestellt aber als er es erst mal überrissen hatte dass er sich seine Belohnung suchen soll, war er mit Feuereifer dabei.



Lara ist natürlich eine Meisterin beim Suchen bzw. Finden von Futterstückchen. Sie bekommt immer besonders schwierige Aufgaben. Sie muss sitzen bleiben während ich die Leckerlies irgendwo hin werfe ohne dass sie es sieht. Erst nach dem Kommando "such" darf sie loslaufen. Lara ist immer erfolgreich, sie hat eine unglaublich gut trainierte feine Nase.


Auch Kira und Fredi, die Vizslas sind eifrige Sucher und sehr geschickt. Sind ja auch Jagdhunde, dadurch haben sie einen gewissen Vorteil gegenüber einem Border Colli. Wenn ich mit mehreren Hunden spiele muss man ein bisschen aufpassen dass sie nicht an derselben Stelle suchen. Da die meisten meiner Hundekunden eher Alphatiere sind, kann es da leicht zu Rangelein kommen wenns um ein Leckerchen geht und ich stehe nicht unmittelbar daneben.


Ein großer positiver Nebeneffekt dieser Spiele zwischendurch ist es, dass die Bindung der Hunde an mich noch größer wird. Sie sind dann insgesamt  aufmerksamer auf mich weil ja bei jedem Herbeirufen die Möglichkeit besteht das ich ihnen wieder Hundespaß biete.

Donnerstag, 28. April 2011

Osterhase

Über Ostern habe ich wieder meine Lieblingsnager,  Schnuppi (Hase) und Brownie (Meerschweinchen) betreut. Die beiden verstehen sich leider nicht so gut dass man sie zusammen frei laufen lassen könnte weil Schnuppi ein recht dominanter Hase ist. Aber sie wohnen in einem Zimmer mit ständigem Sichtkontakt sodass keiner alleine ist.


Wenn ich Brownie, Schnuppi und Felix (Kater) für eine ganze Woche betreue besorge ich auch frisches Futter für die Nager. Das ist im Sommer vor allem Löwenzahn weil der am besten schmeckt und auch gratis wächst. In Wien ist es immer ein bisschen schwierig mit dem Löwenzahn weil ich natürlich keinen nehmen will auf den ein Hund gepinkelt hat. Interessanter Weise wächste er dort aber immer am schönsten und größten. In Weinzierl, wo mein Pferd steht, gibt es aber wunderbare Löwenzahwiesen. Ungespritzt und relativ sicher frei von Hundepipi.


So haben Liberty und ich gemeinsam Löwenzahn geerntet. Für Pferde ist der auch besonders gut weil die Pflanze entgiftet. Brownie und Schnuppi haben sich sichtlich gefreut und dank meiner Kundin weiß ich jetzt auch das sich der Löwenzahn im Kühlschrank auch wunderbar mindestens 3 bis 4 Tage frisch hält.

Freitag, 22. April 2011

Falscher Schlüssel

Anfang März bekam ich die kurzfriste Anfrage einer neuen Kundin aus meiner Gegend, es ging darum ihre drei Katzendamen für drei Tage zu versorgen weil die Familie einen Schiurlaub in Salzburg plante. Da es sich von meiner Kapazität noch ausging, sagte ich gerne zu und wir vereinbarten gleich für denselben Tag einen Termin um mich bei den Katzen vorzustellen und den Schlüssel abzuholen.



Pearl

Lilo, Pearl und Putzi, letztere eine zarte, rote und schon 18jährige Katzendame, erklärten sich mit mir als Katzensitterin einverstanden und ich bekam die Schlüssel. Zwei für die Eingangstüre, einen für das Gartentor. Die Katzen können durch eine Katzenklappe nach draußen ins Freie, gehen aber nur drinnen aufs Kisterl (sehr selten bei Freigänger Katzen) und werden auch in der Küche gefüttert.


Schon zwei Tage später trat ich meinen "Dienst" an, sperrte das erste Schloss der Eingangstüre auf, machte mich ans Zweite und .... hopala, keiner der Schlüssel am Bund passte in das zweite Schloss. Da ich reiche Erfahrung mit Wiener Altbautüren und deren meist 3 verschiedenen Schlössern und 5 Schüssel am Bund habe, bewahrte ich vorerst Ruhe und probierte nochmals. Fehlanzeige. Ich umkreiste das Haus auf der Suche nach einer anderen Möglichkeit reinzukommen oder einer weiteren Türe. Wieder nichts. Meine Kunden waren bereits in Salzburg aber mir blieb keine andere Wahl als anzurufen. Nach kurzem Beratschlagen kamen sie zum Schluss mir aus Versehen den falschen Schlüsselbund gegeben zu haben. Einen weiteren Schlüssel, den ich irgendwo abgeholt hätte, gab es nicht. Der Vater der Familie meinte das er gleich zurückfahren wolle. Das wären jeweils 3 Stunden Fahrt hin- und retour gewesen und ich konnte ihn gerade noch davon abhalten da ich eine Idee hatte.


Lilo

Die Katzenklappe war unter der Terrassentreppe angebracht und führte vorerst in einen kleinen Raum unter der Stiege und erst dann in den Keller von wo aus die Katzen ins Haus können. Ich schlug vor einfach in den nächsten Supermarkt zu fahren, Schüsserln und Katzenfutter zu kaufen und den drei Damen ihr Futter einfach durch die Katzenklappe ins Haus zu schieben. Da der Urlaub nur drei Tage dauerte, würden es für die Katzen kein Problem sein, nur die Kisterl konnte ich natürlich nicht säubern.  Meine Kundin verließ sich auf mein Versichern, dass es für die Katzen sicherlich in Ordnung wäre drei Tage statt in der Küche im Keller zu fressen.


Putzi
 Also besorgte ich Futter und günstige Plastikschüsserl für die Miezen und schob alles durch die Klappe. Dann spähte ich durch die Terassentüre in die Küche. Alle drei Katzen saßen auf der anderen Seite der Scheibe und beobachteten mein Treiben. Am nächsten Tag waren alle Schüsserln leer, Lilo, die British Kurzhaar leistete mir Gesellschaft beim wieder Auffüllen, die anderen beiden sahen mir wieder von der warmen Küche aus zu. Somit wusste ich aber das es den Kleinen gut ging und informierte auch die Familie das alles in Ordnung wäre. Nach ihrer Rückkehr telefonierten wir und die Katzen machten laut meiner Kundin einen zufriedenen Eindruck. Nur die Kisterl waren sehr voll...



Jetzt über Ostern betreue ich Pearl, Lilo und Putzi wieder. Diesmal haben wir alle Schlüssel natürlich ausprobiert.  


Mittwoch, 13. April 2011

Unser Stallkater

Wie in fast jedem Stall gibt es auch im neuen Zuhause meines Pferdes einen Stallkater. Als mein letzer Einstellbetrieb in Mauerbach verkauft wurde habe ich ja eine der Stallkatzen mit nach Hause genommen und Schnurrli hat sich in kürzester Zeit wunderbar eingelebt und ist glücklich und zufrieden mit ihrem neuen Heim.

Mipi heißt unser Kater in Weinzierl und er entspricht ganz und gar nicht dem Bild eines Katers dessen Job es sein sollte Mäuse zu fangen. Für einen Outdoor Kater ist er recht verwöhnt. Er bekommt er 2 x pro Tag sein Nassfutter und Trockenfutter soviel er will.  Ich hab auch damit begonnen ihm Katzenstangerl mitzubringen, die er jetzt, sobald er mein Auto hört oder sieht, einfordert.



Im Sommer schläft er meist am Heuboden oder unter Tags in der Sonne, im Winter bekommt er ein mit Decken ausgelegtes Körbchen mit einem Thermofor darunter.


Mipi ist aber auch ein ganz entzückender Kater. Total verspielt, anhänglich und verschmust. Am liebsten sehe ich ihm zu wenn er in der Wiese liegt uns sich die Sonne auf den Bauch scheinen läßt. Der kleine Kerl hat wirklich auch ein schönes Katzenleben.

Mittwoch, 6. April 2011

Noriker & Woody

Bereits letztes Jahr, Anfang November habe ich Woody, 4 Hasen und einen Kater einer Kundin für eine Woche betreut. Das Feedback von der jungen Dame nach dem Auftrag war total begeistert. Sie erzählte mir das die Betreuung noch nie so gut geklappt hätte und das sie das Gefühl hat die Tiere hätten nicht unter ihrer Abwesenheit gelitten. Deshalb habe ich mich besonders gefreut als ich in der vergangenen Woche die ganze Menagerie wieder zur Pflege hatte.

Woody kommt mir von der Koppel entgegen

Ich fahre besonders gerne zu Woody & Co weil der Ort in dem sie leben eine so positive Atmosphäre hat und ich mich dort total wohl fühle. In der Mitte des Ortes, in dem so gut wie jeder mindestens ein Pferd hat, befinden sich die Wiesenkoppeln auf denen die Tiere dann in Herden stehen. Auch Woody bringe ich jeden Tag zu zwei Stuten eines anderen Besitzers auf die Weide.

Besonders faszinierend ist für mich eine Herde Noriker, die schon letztes Jahr im Herbst immer am Nachmittag auf der Koppel war. Ich habe eine Schwäche für diese imposanten Tiere und kann mich kaum satt sehen. Gleich am Woody-Betreuungs Tag sah ich sie wieder auf der Koppel und zu meiner großen Freude war ein junges Hengstfohlen dabei.

Noriker

Ich konnte mich wieder einmal für keines der Bilder entscheiden, deshalb hab ich gleich wieder ein ganzes Album erstellt.

Freitag, 1. April 2011

Neue Viszla Hundekunden

Im Februar betreute ich Kira und Alfred, die über Empfehlung zu mir kamen, das erste Mal. Als "mein Hunderevier" hat sich in den letzten Monaten immer mehr Mauerbach-Gablitz-Ried etabliert. Das paßt für mich wunderbar weil einerseits mein Pferd in der Gegend steht und ich außerdem das Gebiet sehr gerne mag, aufgrund der wunderschönen Waldwege, die sich für ausgedehnte Spaziergänge eignen.


Alle meine derzeitigen Hundekunden sind mittelgroß, sehr lebhaft, bewegungsfreudig und einfach fröhliche Gesellen.  Das ist genau die Art von Hunden die ich besonders gerne mag u.a. auch weil sie damit ähnlich wie Lara sind. Alfred und Kira passen als Magyar Viszla natürlich auch perfekt zu uns.

 

Mit den drei Hunden spazieren zu gehen ist einfach herrlich. Wir vertrauen uns gegenseitig und somit kann ich auch alle ohne Leine laufen lassen. Neugierig wird alles untersucht, zwischendurch Sprints eingelegt und dann kommen alle auf Kommando mit fliegenden Ohren angelaufen und holen sich ein paar Streicheleinheiten oder ein Leckerchen.


Sowohl die Viszlas als auch Lara lieben das Wasser. Somit sind sie auch in jeder noch so kleinen Lacke drinnen. Zum Glück haben alle ein "nanotech" Fell an dem kaum Schmutz haften bleibt. Wenn sie mit schwarzen Beinen und Bäuchen aus dem Tümpel kommen, so sind sie nach 5 Minuten wieder sauber.

Montag, 21. März 2011

Nur reiten ist schöner...

Vor ca. 3 Jahren hat sich mein Mann einen großen Wunsch erfüllt und den PPL (Private Pilote Licence) in Stockerau gemacht. Ich möchte nicht selber fliegen, komme aber gerne mit, um mir die Welt von oben anzusehen. Nach wetterbedingt, drei Anläufen (zu nebelig, zu windig,...) war es dann endlich so weit und wir konnten an einem schönen Vormittag unser geplante Runde fliegen.



Mein Wunsch war es, unser Haus in Weidlingbach und "mein" Ausreitgebiet Weinzierl - Elsbach zu zu sehen. Andreas ist ein ausgesprochen guter Pilot und das sage ich nicht  nur weil ich mit ihm verheiratet bin.

Es war eine sehr schöne Runde, ich habe unser Haus von oben gesehen, meinen Stall, mit viel Fantasie mein Pferd, Burg Kreuzenstein und das Stift Klosterneuburg.

Leider haben wir wieder einmal festgestellt das meine Digitalkamera bei solchen Aufnahmen rasch an ihre Grenzen stößt. Wir überlegen gerade, ob wir uns nicht einfach einmal eine Spiegelreflex gönnen sollten, da die Aufnahmen einfach unvergleichlich besser sind.

Dienstag, 15. März 2011

Leckerchen Ball

Neben den Fummelbrettern, sind Spielbälle in die man Leckerchen füllen kann, der große Renner bei vielen Katzen.

Es gibt diese Bälle auch für Hunde, aber wie man auf den Fotos sieht, haben auch Katzen große Freude daran.

Tabby und Tiger sind zwei, immer hungrige, junge Kater die noch sehr viel Beschäftigung brauchen. Bei ihnen fülle ich den Ball nicht mit Leckerchen an weil diese zu reichhaltig sind. Statt dessen gebe ich einfach normales Trockenfutter in den Ball.  Man kann die Öffnung dann beliebig groß oder klein machen, je nachdem wie groß die einzelnen Stückchen sind bzw. wie man möchte, das sich die Katzen beim herausfummeln anstrengen. Ideal sind die "Junior" Versionen von Trockenfutter weil die Stückchen da sehr klein sind.

Bis jetzt haben es noch alle Katzen geschafft mit dem Ball umzugehen. Am nächsten Tag ist er immer ganz leer.


 


Dienstag, 8. März 2011

Winter versus Frühling

Ich kenne kaum einen Menschen der sich jetzt noch nicht auf den Frühling und damit verbunden auf schönes und vor allem warmes Wetter freut. Auch wenn ich nicht besonders kälteempfindlich bin, reichte es mir jetzt auch schön langsam mit den warmen Schuhen, Socken, Winterjacken, Schiunterwäsche & Co. Bei meinen Hundekunden ist es umgekehrt. Sie lieben Schnee und kaltes Wetter letzteres vor allem die älteren Semester. Ich betreue ein paar Hunde die schon über 10 Jahre alt sind und die werden beim spazieren gehen wieder so richtig vital.

Eine ganz  junge Dame die ich den Winter über betreut habe ist Cora, eine 1jährige Mischlingshündin. Auch sie liebte den Schnee und es gelang mir ein paar ihrer wilden Hüpfer zu fotografieren.

Die kleine Maus hatte sichtlich Spaß im Schnee.

Dienstag, 1. März 2011

Bürsten

Wenn es um das Bürsten von Katzen geht, so denkt man meistens an Langhaarkatzen wie zum Beispiel Perser oder Maine Coons. Je nach Naturell, lieben diese Katzen es gebürstet zu werden, manche gehen aber auf Tauchstation, sobald man das Werkzeug in die Hand nimmt. Trotzdem ist es gerade bei den langhaarigen Katzen unbedingt notwendig regelmäßig zu bürsten weil sich das Fell sonst so stark verknotet, das man nur noch mit der Schere oder dem Trimmer weiterkommt. Ein Beispiel dafür ist Pete, über den ich schon mal einen Post geschrieben habe.

Loco liebt es gebürstet zu werden

Das "Streicheln" mit der Bürste mögen aber nicht nur die Rassekatzen sondern auch sehr viele unserer Hauskatzen mit normalem kurzen Fell. Die meisten Katzen mögen Bürsten aus dünnem Draht, die man in jeder Zoohandlung in verschiedenen Ausführungen und Größen bekommt. Loco und Fredi, die ich dieser Tage betreut habe, sind auch solche Bürstenfans. Der Vorteil ist auch das man nicht so viele Haare in der Wohnung herumfliegen hat. (Rede ich mir zumindest ein)

Fredi wartet schon bis ich mit Loco fertig bin

Manche meiner Kunden bevorzugen aber die sanfte Variante der Baby-Bürsten. Smila ist eine dieser Kandidatinnen. Ganz sanft darf ich ihr über den ganzen Körper aber auch übers Köpfchen streichen und das, wenns nach ihr ginge, stundenlang.

Smila mag die Baby Bürste

Montag, 21. Februar 2011

Meine freien Tage

Als ich Tierservice-Mobil im Mai 2009 gründete, hatte ich mir gar nicht so genau überlegt wie das denn mit den freien Tagen werden würde. Ich freute mich so riesig über den raschen Erfolg und das positive Feedback meiner Kunden in der ersten Sommersaison, dass mir dies viel mehr Wert war als ein freies Wochenende. Das wichtigste war und ist für mich, dass mein Partner mit meiner 7 Tage Woche kein Problem hat. Da er aber genauso wie ich sein eigenes Unternehmen hat, und sich mit mir über meinen Erfolg freut, hat er mich voll unterstützt.

Im ersten Jahr hatte ich auch noch keine Ahnung wie es nach dem Sommer weitergehen würde. Die Ferienzeit war voll ausgebucht und ich konnte kaum alle Aufträge bewältigen, aber wie würde es danach weitergehen? Zu meiner großen Freude gab es auch nach dem Sommer genügend Kunden die mein Service in Anspruch nehmen wollten, ich brauchte mir keine Sorgen zu machen. Also gings durchgehend weiter. Im November verbrachte ich 10 Tage in Ägypten und dann gings gleich in die Weihnachtssaison, in der ich mich voll übernommen hatte, weil ich mit einem derartigen Ansturm nicht rechnete. Dann kam der Februar mit den Semesterferien, Ostern, die Maifeiertage usw...

Nach dem ersten vollständigen Jahreszyklus konnte ich wirklich aufatmen, es gibt das ganze Jahr mehr als genug zu tun für mich, es wurde jetzt Zeit auch ein bisschen an mich und mein Umfeld zu denken.

Begonnen hat es mit einem dreiwöchigen Urlaub im letzten September. Erst nach dem Urlaub habe ich wirklich gemerkt mit wieviel mehr Energie ich wieder bei meinen tierischen Kunden bin. Offenbar brauche ich doch auch ein paar freie Tage um die Batterien wieder aufzuladen. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen mir zukünftig immer wieder eine kleine Auszeit zu nehmen. Schon seit November habe ich den Plan in die Tat umgesetzt mit ein paar Tagen in der Therme Loipersdorf um frisch zu sein für die Weihnachtshochsaison und jetzt eben erst mit einem Kurztrip nach Barcelona.

Meine freien Tage stehen immer auf der Startseite meiner Homepage, rechtzeitig damit sich meine Kunden dannach richten können.

Dame am Strand von Barcelona - Meine Zukunftsvision?

Freitag, 11. Februar 2011

Wiener Hunde

Kurz nach Weihnachten habe ich einem Auftrag in der Wiener Innenstadt zugesagt bei dem es darum ging mit einen Golden Retriever Rüden von Mo. bis Fr. um die Mittagszeit spazieren zu gehen. Beim Erstbesuch bat mich seine Besitzerin wohin zu fahren wo er laufen kann, zum Beispiel in den Prater, wo es eine Hundezone gibt in der die Tiere frei laufen dürfen. Gerne sagte ich zu, mit Charly verstand ich mich auf Anhieb.

Am Montag stellte sich die Herausforderung das Charly noch nie im Auto gefahren ist. Ihn dazu zu bringen gerade in mein hohes Auto zu springen war nicht möglich. Dazu muss gesagt sein das er ca. 40 kg wiegt. Mit Leckerchens brachte ich ihn dazu zummindestens seine Vorderpfoten auf die Bodenplatte zu stellen und damit konnte ich sein Hinterteil hineinheben. Beim Fahren selbst verhielt er sich absolut brav und blieb auf der Rückbank liegen.

Noch sauber auf der Fahrt zum Prater

Im Prater angekommen erwartete uns eine riesige Matschfläche nach der Schneeschmelze. Charly hat fast weißes Fell und liebt es in Wasser und Gatsch herzumzutollen. Ich machte mir die ganze Zeit Gedanken wie ich ihn wohl wieder sauber bekommen sollte bzw. wie mein Auto nachher aussehen würde. Aber Charly hatte jede Menge Hundespaß mit anderen Kollegen und nach einer Stunde hob ich den verdreckten Kerl wieder ins Auto und fuhr retour.


Für den zweiten Tag hatte ich mir überlegt auf die Weißgerber Lände zu fahren und erhoffte mir dort weniger Dreck vorzufinden. Ich hab dort mal gewohnt und weiss, dass man in Richtung Schwechat ungestört mit dem Hund gehen kann. Der Plan schien gut zu sein, ich hatte Charly zuerst noch an der Leine weil recht viele Hunde unterwegs waren, als wir dann in weniger frequentiertes Gebiet kamen ließ ich ihn von der Leine weil er im Prater absolut brav abrufbar war und ich mir dasselbe erwartete. ...aber Charly sah eine Ente, stürzte sich wie ein Wilder ins Wasser und hörte überhaupt nicht mehr auf mich. Die Ente flog davon aber Charly sah eine weitere am anderen Ufer, die er dann auch ansteuerte.


 Mir blieb die Spucke weg umso mehr als ich mich bald daran erinnerte das ja jetzt der City Liner auf dem Weg nach Bratislava auf dem Donaukanal verkehrt. Zum Glück gab Charly die Jagd nach dieser Ente bald auf und schwamm zu mir zurück wo ich ihn gleich wieder an die Leine nahm, was er überhaupt nicht verstehen konnte.


sehnsüchtiger Blick auf die vielen Enten


So sind wir dann doch lieber wieder in den Prater gefahren,.... besser Dreck als ein Crash mit einem Boot. Das wäre keine gute Publicity für mich gewesen. Ab dem dritten Tag ist Charly auch schon voller Freude selbst ins Auto gesprungen.

Freitag, 4. Februar 2011

Lohnende Investition

Bereits vor einigen Monaten habe ich mir endlich einen Laserpointer gekauft und auch schon im Blog darüber berichtet. 90 % meiner Katzenkunden lieben das Spiel mit dem roten Punkt und nur wenige sehen gelangweilt zu wenn ich sie zum Spielen damit animieren möchte. Die Erfahrung hat auch gezeigt das die meisten Katzen den Punkt lieber auf einem Teppichboden verfolgen als auf Parkett oder glatten Fliesen.



Ein junger Kater dem es aber vollkommen egal ist auf welchen Untergrund sich der Laser Punkt bewegt ist Romeo. Unermüdlich flitzt er durch die Wohnung und versucht eifrig ihn zu fangen. Natürlich hab ich auch seinen Besitzern davon berichtet, die sich das kleine Spielzeug sicherlich bald kaufen werden.

Freitag, 28. Januar 2011

Führigkeit

Seit ca. 3 Wochen habe ich einen neuen Pferdekunden, Faruk, einen Achal Tekkiner Mix. Er ist das liebste Pferd auf der Welt, bis zum Zeitpunkt an dem man ihn von seiner Herde wegführt. Besonders hängt er an seinem Kumpel mit dem er seit Jahren zusammen steht und von dem er sich nur schwer trennt. Die Besitzerin bat mich Faruk während ihrer Urlaubswoche im Februar zu bewegen. Die Halle ist jedoch durch das Dorf ca. 700 m entfernt und dahin muss er alleine gehen, ohne seine Herde und seinen besten Freund.


Als wir das erste Mal loszogen wurde ich von seinem Wiederstand überrascht. Da ich nur mit Knotenhalfter unterwegs war, konnte ich dem nicht viel entgegensetzten. Aus diesem Grund beschloss ich erst einmal mit den Basics zu beginnen - Führigkeit. Faruk muss lernen den Menschen an seiner Seite zu beachten, zu vertrauen und zu respektieren.Schön langsam aufbauend machten wir zuerst Führübungen  innerhalb der Koppel im Kreis seiner Herde. Als das sehr rasch funktionierte gingen wir nach draußen auf die Straße, weg von der Gruppe. Auch als uns am Mittwoch ein Schneepflug entgegen kam machte Faruk keine Anstalten von meiner Seite zu weichen.

Mein Ziel für diese Woche war es bis zur Halle zu kommen und das haben wir heute erreicht. Ich freu mich sehr darüber das Faruk mir vertraut und mir willig und entspannt folgt.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Morpheus & Cassandra

Eine Kundin, deren Katzen ich schon einige Male in Wien versorgt habe, hat sich zwei Schlangen gekauft, die ich bei ihrem derzeitigen Urlaub mitbetreuen darf. Eigentlich ist das ja überhaupt keine zusätzliche Arbeit weil Schlangen extrem genügsam sind.

 

Wenn sie einmal gefressen haben dann reicht das für einige Tage, somit fällt das Füttern für mich flach. Ich kontrollieren nur ob die Temperatur im Terrarium paßt und sich genügend Wasser in der Badewanne befindet. Sonst darf ich die beiden Kornnattern ein bisschen sekkieren damit sie sich bewegen. Da ich keine Berührungsängste im Bezug auf Schlange habe mache ich das auch gerne.


Da hab ich sie grad aufgeweckt
 Malvine, die Katze, findet die Babyschlangen auch sehr spannend. Sie hat sogar zwei eigene Polsterl vor dem Terrarium damit sie es bequemer beim Beobachten hat.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Rasselbande

Seit kurz vor Weihnachten gehe ich mit drei Hunden spazieren deren Besitzerin sich das Bein gebrochen hat. Ein junger Golden Retriever, ein junger und ein erwachsener Labrador. Die drei sind daran gewöhnt mindestens eine Stunde am Tag spazieren zu gehen und litten dem entsprechend unter der Situtation. Alle drei sind jagdlich abgerichtet und unglaublich gut erzogen. Sie laufen nebeneinander, auch ohne Leine bei Fuß, kommen aus jeder Situation auf Zuruf zu mir und warten bis sie wieder laufen dürfen.

Kaum hat man aber das Kommando "frei" gegeben sind sie nicht mehr zu  halten. Da wird getobt, gespielt und gelaufen. Die Wege die wir gleich in der Nähe haben sind wunderbar für die Hunde geeignet. Große weitläufige Wiesen reihen sich aneinander über die um diese Jahreszeit unbekümmert gehen kann. Außerdem ist es leichter alle im Blick zu behalten und das ist bei den lebhaften Hunden eine Herausforderung besonders weil es momentan häufig sehr nebelig ist.

Klick zum Album

Nach einer Woche in dem die Hunde und ich uns gut kennenlernen konnten hab, ich meine Lara mitgenommen. Sie ergänzt dieses Rudel prächtig und hat sich, obwohl die beiden Jungen unkastrierte Rüden sind, schnell durchgesetzt und benimmt sich wie eine Prinzessin.

Freitag, 7. Januar 2011

Kaninchen

Über Weihnachten und Neujahr betreute ich die Hasen eines Kunden den ich schon seit meiner Anfangszeit als Tiersitterin kenne. Zu den ehemals 4 Kaninchen sind jetzt noch 2 dazu gekommen die paarweise in großen Gehegen bzw. frei in einem Zimmer leben. Das tägliche reinigen und füttern nimmt ganz schön viel Zeit in Anspruch, macht aber auch viel Freude


Helena, dem Löwenkopf Weibchen vom oberen Bild, hat es überdies überhaupt nicht gepasst das ich ihr Kisterl gereinigt habe und sie hat mich im vorbeihoppeln kurzerhand markiert. Das war allerdings etwas ekelig weil ich keine Möglichkeit hatte meine Jeans zu wechseln. Ich wusste bis dato auch nicht das Kaninchen das machen.

Zusätzlich braucht dieser kleine Kerl täglich 0,1 ml Medizin ins Maul gespritzt, was ihm natürlich nicht sehr gut gefällt. Aber ich hab Übung...


Über die Kaninchen-Helpline kamen Tjerro und Krimhilde zu der Familie. Tierro hat fast keine Zähne mehr und deshalb muss seine Karotte gerieben werden. Natürlich frisst dann auch Krimhilde lieber die geriebene Karotte anstatt sich mit einer Ganzen zu plagen.

Freitag, 31. Dezember 2010

High Tech Futterautomat

Viele meiner Kunden haben junge Katzen oder Katzen die es gewohnt sind mehrmals am Tag Futter zu bekommen. Wenn es meine Kapazität erlaubt komme ich dann auch gerne 2 Mal täglich zu den Tieren. Über Weihnachten, Neujahr bis zum Dreikönigstag habe ich jedoch so viele Aufträge das es mir nicht möglich ist in der Früh und am Abend zu kommen.



Wenn es nur ums füttern geht ist das Problem sehr leicht mit einem Futterautomaten zu lösen. Mein bevorzugtes Modell ist der Cat Mate C20. Simpel mit drehbarer Zeitschaltuhr und wenn man neue Batterien hineingibt sehr zuverlässig



Diesen Rat gab ich auch dem Besitzer von Sara und Lilli, zwei junge Main Coon Damen. Er machte sich gleich am nächsten Tag auf den Weg um nach meiner Beschreibung so einen Automaten zu kaufen.

Vom Geschäft aus rief er mich an um mir mitzuteilen, die Verkäuferin habe ihm gesagt, dass es sowas wie einen Automaten für Nassfutter nicht gäbe. Da er sich im größten Zoofachhandel in Wien befand, riet ich ihm sich an eine andere, kompetentere Verkäuferin zu wenden.
 
Offenbar hat mein Kunde dann eine sehr gute Verkäuferin erwischt denn als ich gestern zum ersten Mal die Wohnung betrat um die Katzen zu füttern erwartete mich ein wahrer High Tech Futterautomat mit 4 Schälchen und aufwendiger Programmierung.

Obwohl ich Gebrauchsanweisungen wie fast alle Frauen hasse, mußte ich diesmal eine Ausnahme machen. Zum Glück lag sie neben dem noch jungfräulichen Automaten.
Eifrig befüllte ich alle Schälchen und machte mich ans Werk. Nachdem ich mir 98% sicher war alles richtig gemacht zu haben stellte ich ihn auf den Futterplatz. Sehr neugierig haben Sara und Lilli das Ding beäugt.

Morgen früh weiß ich dann ob alles funktioniert hat. Zur Sicherheit hab ich etwas mehr Trockenfutter in die normalen Schüsserl verteilt, sodass die Beiden auf keinen Fall hungern müssen.

Montag, 27. Dezember 2010

Schöne Weihnachten

Ich möchte allen meinen Kunden nochmals herzlich für die vielen Weihnachtsgeschenke, Karten und E-mails danken. Die netten Grüße und Worte motivieren und freuen mich immer wieder ganz besonders.

Eine meiner Kundinen hat mir zusammen mit Weihnachtsgrüßen auch ein Foto ihrer kleinen Katze Aronaki im Weihnachts Outfit geschickt. Ich finde das Foto so gelungen das ich nachgefragt habe ob ich es für meinen Blog verwenden darf. Und hier ist es…