Samstag, 10. Oktober 2009

Wunderschöne Warmblut Pflegepferde

Vor zwei Wochen habe ich meinen ersten „Dauerauftrag“, die Betreuung von 3 Österreichischen- und einem Niederländischen Warmblut, übernommen. Drei Mal pro Woche übernehme ich das Hereinholen der Pferde, die Vormittagsfütterung, die Pflege und was sonst noch so anfällt.



XAVIER, der Senior, hat hochgradige Arthrose wackelt aber dank der intensive Betreuung und Behandlung seiner Besitzerin ohne Schmerzmittel durch die Gegend. Er ist ca. 28 Jahre alt und sieht noch immer sehr gut aus.




ADRIA ist eine 12jährige Stute die unter dem Sattel recht zickig sein kann. Zu mir ist sie sehr lieb v.a. seit ich dahinter kam das sie es liebt mit den Fingernägeln ganz am Kopf gestreichelt zu werden. Sie schläft dabei regelrecht ein und entspannt sich total.


CARUSO ist mit seinen 3 Jahren ein absoluter Charmeur der jeden/jede um den Finger wickelt mit seiner süßen und lieben Art. Er kann es sich leisten ein bißchen frech zu sein, niemand nimmt es ihm übel. (Auch wenn er mir 5 Mal hintereinander die Putzutensilien runterschmeißt)



COSIMA ist eine 4jährige Stute mit enormen Temperament und Potential. Sie ist wunderschön und hat bei diesjährigen Materialprüfung in St. Pölten mit der Note 8,0 abgeschnitten und rangierte damit auf dem 5 Platz von 27. Teilnehmern.

Montag, 5. Oktober 2009

Fünf wunderschöne Katzen

Bereits zum Dritten Mal hab ich die Pflege und Betreuung von 5 prachtvollen Katzen aus dem 14. Bezirk übernommen. Morgen geht der bisher längste Auftrag bei meiner Kundin nach vier Wochen zu Ende. Ich besuchte die Katzen 2 Mal am Tag weil einige von ihnen regelmäßig Medikamente bekommen. Nach so langer Zeit wachsen einem die Tierchen schon sehr ans Herz v.a. wenn man bemerkt dass sie sich von Tag zu Tag mehr freuen wenn ich zu ihnen komme. Am Beginn war ich ihnen noch eher gleichgültig, mittlerweile sitzen alle 5 erwartungsvoll und schnurrend vor der Tür wenn ich komme.



Trotzdem freuen sie sich sicherlich wenn ihr Frauchen morgen wieder nach ihrem Kuraufenthalt für sie da ist. Mir werden sie abgehen, ich hab mich in der Wohnung schon fast zu Hause gefühlt  :-)

Samstag, 3. Oktober 2009

Ein Tag mit Lara

Heute hat mich Lara auf meiner Tour begleitet. Im Sommer war das nur selten der Fall weil ich sie nicht im heißen Auto lassen möchte. Da verbrachte sie ihre Tage im kühlen Garten mit Andi, der sein Büro in unserem Haus hat. Lara betrachtet das Auto als ihr fahrendes Körbchen. Sobald der Motor an ist schläft sie oder sieht beim Fenster hinaus.

Um 6.15 Uhr gehts los in Richtung Würmla zu 3 Pferden. Lara schläft im Auto weiter





In Würmla angekommen hat mir Lara geholfen die kleine Gesellschaft nach draußen zu bringen. Zwei 1 1/2 jährige Warmblüter und den kleinen Ree, ein Mini-Shetty.
Die Stallarbeit musste ich allerdings alleine machen. Lara hat sich in der Zwischenzeit am Misthaufen vergnügt und das Schüsserl mit dem Katzenfutter leergefressen.

Dann gings weiter nach Wien, wo ich meine 5 Kätzchen versorgt habe die ich bereits seit drei Wochen, 2 mal täglich besuche weil die Besitzerin auf Kur ist.
Lara hat brav im Auto gewartet und währenddessen ihr Futter bekommen.


Nächste Station: Reitstall in Traiskirchen. Hier war Lara wieder mit dabei und anschließend gabs einen Spaziergang und ein Bad in/an der Schwechat

Um 13.30 hatte ich meine nächsten Stationen wieder in Wien. Von drei Kunden hab ich mir die Schlüssel abgeholt und bin zwischendurch mit Lara in einem Park spazieren gegangen. Das ist für sie genauso aufregend wie alles andere. Alles wird beschnüffel.





Von Wien gings wieder zurück nach Würmla











Lara freut sich schon












Die Pferchen auch, sie haben Hunger weil die Wiese nicht mehr so viel hergibt








Schon hat Lara ein Steckerl gefunden und ich nehm mir Zeit um ein bißchen mit ihr zu spielen während ich den Mist von der Weide einsammle.





Mittlerweile ist es recht spät geworden. Lara ist zufrieden, es war ein aufregender Tag mit vielen neuen Eindrücken. Jetzt haben wir aber beide Hunger und freuen uns auf zu Hause.



Donnerstag, 1. Oktober 2009

Ruhiger September ??

Ich war schon sehr gespannt darauf, wie es mit den Aufträgen weitergehen würde nach dem Ende der Ferienzeit.

Zu meinem Erstaunen und auch zu meiner großen Freude sind die Buchungen auch im September kaum weniger geworden. Ganz besonders freue ich mich über die vielen Pferdeaufträge die mir natürlich besonders großen Spaß machen. Wenn ich wieder ein bißchen mehr Zeit habe werde ich die entsprechenden Bilder und Posts dazu veröffentlichen.

In der Zwischenzeit freu ich mich auf Ihren Besuch auf meinem zweiten Blog, dort finden Sie aktuelle Artikel zum Working Equitation Wochenende in Spillern: www.haflingerliberty.blogspot.com

Montag, 28. September 2009

Airedale Terrier Bessi

Seit August kenne ich Bessi, eine 6 Jahre junge Airedale Terrier Dame aus dem 14. Bezirk. Bessi lebt in einer sehr schönen Dachgeschosswohnung ganz in der Nähe vom Roten Berg, einem Hundeparadies in Hietzing. Nachdem ich beim ersten Besuch mit Bessi und ihrem Frauchen gemeinsam spazieren ging um uns kennen zu lernen war ich beim zweiten Mal schon alleine mit den beiden Hunden (Lara war mit) unterwegs. Bessy ging sehr brav und freudig mit. Nur manchmal wartete sie ab, ob wohl ihr Frauchen nachkommen würde, aber Lara und ich konnten sie immer schnell motivieren mit uns weiter zu kommen.



So wanderten wir ca. eine Stunde über den roten Berg und schlenderten dann schön langsam wieder in Richtung Bessis zu Hause. Sie war den ganzen Spaziergang wegen der großen Hitze eher langsam unterwegs aber immer in meiner Nähe. Plötzlich, auf der letzten Wiese bevor ich die Hunde normalerweise wieder anleine, stürmte sie an mir vorbei durch ein kleines Wäldchen in Richtung Straße. Mir rutschte das Herz in die Hose weil ich dachte dass sie jetzt alleine über die Straßen nach Hause rennt. Laut rufend lief ich ihr hinter her, Lara eifrig voraus. Ich stürmte durch das Wäldchen, an einem kleinen Tümpel vorbei als ich plötzlich aus den Augenwinkel die weiße Schwanzspitze von Lara sah. Und da waren die beiden, einträchtig im Schlammloch und sahen mich ganz erstaunt an. Bessi war nur heiß gewesen und Lara ist sowieso überall wo Wasser oder Schlamm ist, drinnen.



Mittwoch, 23. September 2009

Toller Pferdeauftrag



Diese Woche war ich jeweils 2 Halbtage in der Nähe von Ernstbrunn um drei Pferde, zu bewegen. Ein Dartmoor Pony, ein Andalusier und ein Warmblut Mix.

Mein Kundin hatte mir freigestellt die drei zu longieren oder mit ihnen auszureiten. Es gibt in der Gegend wundeschöne Reitwege über die Felder und das hat mich natürlich besonders gereizt. Außerdem war ich schon sehr gespannt darauf das Pony zu reiten weil ich auf so einem kleinen Pferchen noch nie gesessen bin. Das „Höchstzulassung“ von 60 kg Reitergewicht unterschreite ich knapp aber es reicht um einen Versuch zu wagen.


Ist ein sehr lustiges Gefühl wenn sich die Füße unter dem Pferdebauch fast wieder berühren. Ich hab dem kleinen Kerl meine Person am Rücken aber nur 20 Minuten zugemutet und dann einfach longiert. Schön wars auch den Andalusier zu reiten v.a. weil er einen spanischen Freizeitsattel hat, in dem man sitzt wie in einem Fautoille.


Auch mit Marcel, dem Warblut Mix war ich einmal draußen unterwegs und hab ihn einmal longiert. Hier sieht man ihn nach der Arbeit beim verdienten Grasen.

Dienstag, 22. September 2009

Babette & L´Amour

Die Gegensätzlichkeit der beiden Hunde die ich momentan betreue könnte nicht größer sein. Babette ist eine schon 10jährige Bostonterrierer Hündin aus Wien und L´Amour ist eine 8jährige Deutsche Dogge aus Weidlingbach.

Beide sind also, am jeweiligen Rassendurchschnitt gemessen, Senioren.















Während L´Amour, der ca. 75 kg auf die Waage bringt kurze Spaziergänge von 15 bis 20 Minuten liebt, kommt Babette (ca. 6 kg) mit dem Ball im Maul angerannt und hat nach 30 Minuten Spazierengehen immer noch viel Energie fürs Spiel übrig.









Montag, 21. September 2009

Geburtstagsgeschenk

Weil ich bei meiner Freundin und ehemaligen Firmenpartnerin Margarete so über die Crocs als ideales Schuhwerk für eine Tiersitterin geschwärmt habe und sie außerdem meinen Blogartikel darüber gelesen hat, bekam ich von ihr zum heutigen Geburtstag die Winterversion geschenkt.




Angeblich kann man den Plüsch rausnehmen und waschen, bis jetzt weiß nur noch niemand wie das gehen soll. Die Verkäuferin im Shop hat aber gesagt das es egal sei wenn die Schuhe beim Versuch den Innenteil zu waschen kaputt gehen sollten, man bekommt dann ein neues Paar. Super Sache, oder?

Montag, 14. September 2009

Meine Oldies

Unter meinen betreuten und versorgten Katzen befinden sich auch sehr viele Senioren. Es ist ganz erstaunlich wie unterschiedlich es ist, mit wievielen Jahren Katzen plötzlich alt werden. Unter meinen Kunden sind Katzen die mit 10 Jahren bereits alt sind und sich auch so benehmen, dann hab ich wieder Katzen, wie übrigens auch mein eigener Kater, die sind mit 14 noch topfit.



In Laufe des Sommers habe ich einige Gemeinsamkeiten der Oldies feststellen können. Eine der witzigsten aber auch schmerzhaften Angewohnheiten ist das Zuschlagen aus heiterem Himmel. Sie kommen angeschnurrt, schmiegen das Kopferl in die Handfläche, schmieren sich und dann….. plötzlich, ohne ersichtlichen Grund bekommt man eine geputzt. Dann noch ein böser Blick der jeweiligen Katzen und sofort wird wieder weitergeschnurrt und nach Streicheleinheiten verlangt. Die ich dann natürlich mit gebotener Vorsicht weiter verteile….



Ich nehme das übrigens nicht mehr persönlich. Viele Tierbesitzer halten nämlich eine jüngere Katze zusammen mit einem Senior. Sehr oft konnte ich beobachten das es den jüngeren Gefährten auch nicht besser geht als mir. Auch sie kommen in den "Genuss" eines Tatzenhiebes, ohne das sie etwas Provozierendes gemacht haben.



Freitag, 11. September 2009

Lotti

Diese Woche war ich 4 Mal mit Lotti, einer 7 Monate jungen Magyar-Vizsla Hündin aus Klosterneuburg, unterwegs. Ich mag diese Rasse besonders gerne vor allem deshalb weil sie die idealen Spielgefährten für Lara, meine Hündin sind. Das Temperament der Beiden ist sehr ähnlich, sie spielen sehr wild ohne grob zu werden und vor allem lieben sie es zu laufen und sich zu bewegen.

Deshalb hab ich mich besonders gefreut Lotti einmal zu mir nach Hause zu bringen wo die beiden Hunde fast 2 Stunden damit zubrachten miteinander zu spielen und zu toben.

Klicken Sie auf das Foto um zum Album zu kommen:
Lotti

Mittwoch, 9. September 2009

Meine Süßen

Hier einmal ein Foto von meinen beiden Lieblingen. Lara, unsere dreijährige, sehr lebhafte Dalmatiner-Labrador Mischlingshündin und unser schon 13jähriger Kater Mischa. Die beiden lassen es sich richtig gut gehen und genießen die Spätsommersonne.


Und das ist mein junger Haflinger Wallach Liberty, der gerade neugierig in die Sattel- und Futterkammer schaut und ungeduldig auf sein Müsli wartet. Von ihm gibts einen eigenen Blog unter http://www.haflingerliberty.blogspot.com/

Montag, 7. September 2009

Traurig schöner Auftrag - letzter Teil

Vor einigen Tagen hab ich mich bei der Besitzerin von Fritz erkundigt wie es dem kleinen tapferen Kerl geht (er hatte einen Gehirntumor - siehe Posts vom Juli/August).

Sie hat mir die traurige Nachricht gemailt das sie ihn, schon 3 Tage nach ihrer Rückkehr einschläfern lassen mußte. Die Tierärztin hatte ihm nur noch ein paar Tage gegeben, dann hätte er große Schmerzen bekommen die man mit Tabletten nicht mehr in den Griff bekommt.

Trotzdem ich darauf gefaßt war, hat es mich dennoch sehr traurig gemacht. Egal wie lang oder kurz ein Auftrag ist, man entwicklet sehr schnell einen tiefen Bezug zu den Tieren und bei Fritz war die Bindung natürlich besonders stark.

Freitag, 4. September 2009

Verliebt in meine Schuhe

Am Beginn der Sommersaison hab ich nach Schuhen gesucht die den Anforderungen einer Tiersitterin entsprechen:

- Robust
- Schnell abzustreifen (damit man ohne Schuhe in die Kundenwohnungen gehen kann)
- Wenig geruchsfördernd (hab sie den ganzen Tag an)
- Autofahrtauglich



Mit diesem Profil bin ich auf Crocs gekommen, die ich vor zwei Jahren, als sie „in“ wurden noch potthässlich fand. Jetzt bin ich begeistert v.a. weil die Reinigung mit dem Gartenschlauch so einfach ist und man muss sie dazu nicht einmal ausziehen.

Netter Nebeneffekt: Katzen stehen absolut auf diese Schuhe. Tim hier auf dem Foto ist bei weitem nicht der einzige der sich so verliebt hat.




Donnerstag, 3. September 2009

Resümee nach der ersten Saison

Anfang September, am Ende von 2 sehr sehr anstrengenden und schönen Monaten als Tiersitterin habe ich nun Zeit ein bisschen durchzuschnaufen und Bilanz zu ziehen. Es gibt eigentlich nur eines zu sagen:

Ich bin sehr sehr glücklich mit meiner Entscheidung mich nun hauptberuflich als Tiersitterin zu betätigen.

Natürlich ist es finanziell nicht zu vergleichen mit den Verdienstmöglichkeiten von früher, aber ich bereue es keine Sekunde diesen Schritt gemacht zu haben. Ich hatte das Glück ausschließlich nette AuftraggeberInnen zu haben, die mir so tolles Feedback über meine Arbeit gaben. Noch befriedigender ist es jedoch das Feedback der Tiere zu bekommen. Hunde freuen sich mich zu sehen und auch bei Katzen ist es bemerkbar das sie sich unter meiner Pflege und Betreuung wohl fühlen. Selbst scheue Katzen, deren Besitzer mir im Voraus meist sagen, dass ich sie wahrscheinlich gar nicht zu Gesicht bekommen werde, kommen spätestens am 4. Tag und begrüßen mich mauzend und schnurrend.

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei allen meinen Kunden ganz herzlich für ihr Vertrauen und die sensationellen Rückmeldungen bedanken.

Katzen der Donau-City

Ende August bekam ich eine Anfrage von Kunden aus der Donau-City, deren Katzensitter überraschend ausgefallen war. Gerne sagte ich zu die Betreuung von den drei Katern zu übernehmen. Wir vereinbarten einen Termin um alles zu besprechen und ich wurde noch extra darauf hingewiesen, das die Anfahrt nicht so einfach wäre weil alles, also Zufahrt, Parkplätze und Zugang zu den Wohnblocks unterirdisch sei. Selbstbewusst sagte ich das sei kein Problem, weil ich die Donauplatte noch von meiner Zeit als Personalberaterin kenne da einige unserer Kunden ihre Büros dort hatten.

Nachdem ich am vereinbarten Abend mindestens drei Mal unter der Platte durchgefahren war, einige Male in Garageneinfahrten wieder den Rückzug antreten musste weil für mein Auto zu niedrig, hatte ich die Besuchergarage nach 20 Minuten endlich gefunden. Hurra – Lift fand ich auch gleich und dann begann die Suche nach der richtigen Stiege. Ich hatte schon mehrmals das Handy in der Hand um meine Kunden um Hilfe zu bitten, aber der Ehrgeiz hatte mich gepackt. Ich wollte das alleine schaffen. Zum Glück hatte ich 30 Minuten Reservezeit eingeplant, die ich voll ausnutzen musste. Aber um Punkt 20.00 Uhr stand ich vor der Tür (sehr stolz).

Der Weg hat sich gelohnt weil mich wieder einmal sehr nette Kunden und drei süße Katzen erwarteten. Eigentlich nur Zwei der Drei, weil Max sehr scheu ist sich gleich versteckte.

Und das sind sie:
Moritz:
Schon ein Senior, unkompliziert, sehr verfressen. Als ich für die drei eine Leckerchen-Spur legen wollte, war er schneller mit dem Fressen als ich die Fährte legen konnte.

Jimmy:
Lieber Kater der sich vor allem übers Spielen gefreut hat. Ich hätte wahrscheinlich Stunden mit der "Katzenspielangel" mit ihm verbringen können.
Max:
Beim ersten Besuch hat er sich noch unter dem Bett versteckt. Ich hab ihm nur ein paar Leckerchens hingelegt, ein Foto gemacht und ihn sonst in Ruhe gelassen.

Dann hat Max zuerst beim Spielen aus sicherer Entfernung zugesehen und bald eifrig mitgemacht.

Mittwoch, 2. September 2009

Die Pferdeaufträge

Vom Zeitpunkt her genial, am Ende der Hochsaison, kommen die Pferdeanfragen. Für Pferde überschreite ich auch meist auch meinen geographischen Aktionsradius weil mir die Arbeit besonders viel Spaß macht.

Mitte September habe ich einen Auftrag in der Nähe von Stockerau, auf den ich mich schon sehr freue. Es geht darum 3 Pferde in einem Privatstall zu bewegen. Ein Hengstpony, ein Spanier und einen älteren Schimmel. Im August war ich bereits dort um mich vorzustellen und alles zu besprechen. Die Besitzerin ist völlig unkompliziert, ich kann ausreiten gehen, logieren oder im Viereck mit ihnen reiten. Bin vor allem schon auf das Pony gespannt den ich vom Gewicht her zum Glück reiten kann.

Wie halt Ponys so sind, ist auch er sehr frech und ich bin gespannt wie es wird. Zur Sicherheit werd ich mir meinen Helm mitnehmen, aber man fällt glücklicherweise nicht sehr tief.

Sonntag, 30. August 2009

Wunsch erfüllt + Stau im Wald

Am Samstag hat es geregnet und der Weg hinauf zu Mio war erwartungsgemäß schlammig. War natürlich kein Problem für mein Auto in dem ich immer sitze und mich freue wie ein kleines Kind.




Gestern wurde der Weg ausgeschnitten und die Arbeiten dauerten den ganzen Tag. Da es keine Möglichkeit gibt auszuweichen saß ich bei der Retourfahrt erste Reihe fußfrei und konnte die Arbeiten beobachten während ich darauf wartete das der Traktor beladen war und der Weg wieder frei gemacht wurde.

Freitag, 28. August 2009

Das beste Auto der Welt


Schon im Juli hat ein nettes Ehepaar bei mir bezüglich Katzenbetreuung im August oder September angefragt. Sie hätten ein Haus in der Nähe von Königsstetten, allerdings sei der Weg zum Haus ein Waldweg und eine Sackgasse.





Als ich zum ersten Mal hinfuhr um mich vorzustellen war ich begeistert. Endlich die richtigen Wegverhältnisse für meinen Defender. Zur Begrüßung merkte ich gleich an, dass sie ohnehin nur mich beauftragen könnten, weil meines Wissens nach kein anderer Tiersitter über das notwendige Fahrzeug verfügt. Mit einem normalen Auto ist die Strecke unmöglich zu bewältigen.





Nun sind die beiden in den Urlaub gefahren und ich betreue ihren Kater Mio. Es ist das Highlight meines Tages zu ihrem Haus zu fahren und ich freu mich schon darauf wenns einmal so richtig regnet und der Weg auch noch schlammig ist.








Donnerstag, 27. August 2009

6 süße Katzen

Am Montag begann ein Auftrag bei einer Dame im 21. Bezirk die sich eine Operation unterziehen musste. Während ihrer Abwesenheit durfte ich ihre 6 Katzen versorgen die alle supersüß waren.

Bevor ich die Wohnungen und Häuser meiner KundInnen verlasse, mache ich immer noch einen Katzencheck um zu sehen, dass auch alle da sind. Man sollte es nicht glauben, aber ich habe einmal eine einzelne Katze in einer 30 qm Wohnung 30 Minuten lang gesucht. Wahrscheinlich hat sie mir dabei zugesehen und gelacht.

Deshalb war ich schon auf einiges gefasst bei 6 Katzen. Diese Miezen waren aber total einfach. Ein Griff in die Leckerli Dose und schon standen alle erwartungsvoll vor mir.

Montag, 24. August 2009

Bis bald Gottfried



Gottfried ist ein 10 Jahre alter Mischlingshund aus Klosterneuburg und hat mich schon beim ersten Kennenlernen dazu gebracht eine Ausnahme zu machen und ihn mit zu mir nach Hause zu nehmen um ihn voll zu betreuen. Die Voraussetzungen waren ideal. Er braucht aufgrund seines Alters schon viele Ruhepausen, er kann ein paar Stunden alleine sein, man kann ihn frei laufen lassen und am wichtigsten war, dass er sich mit unserer eigenen Hündin Lara ausgezeichnet verträgt.


Nach einem Probewochenende im Juli, das sehr harmonisch verlaufen ist, hab ich auch gerne eingewilligt ihn zwei Wochen während des Urlaubes einer Besitzerin zu uns zu nehmen.

Gottfried hat sich offensichtlich sehr wohl gefühlt in unserer kleinen Familie. Er hat viele Abenteuer erlebt (hab ihn mit zu meinem Pferd genommen) und hatte Hundespaß mit Lara beim Spazieren gehen im Wald. Heute hat ihn seine Besitzerin wieder abgeholt und ich werd den großen Kerl sehr vermissen. Wenn er bei uns ist, ist es so als hätte man einen zweiten Hund.

Aber der nächste Urlaub kommt bestimmt, dann haben wir Gotti wieder bei uns.

Samstag, 22. August 2009

Eine meiner Lieblingskundinnen - Spots

Bereits zum dritten Mal hab ich die Betreuung von Spots, einer Bullterrier Dame, übers verlängerte Wochenende übernommen. Spots ist 10 Jahre alt und ein absolut unkomplizierter Hund. Jeweils in der Früh und am Abend drehen wir unsere Runden durch den 19. Bezirk.



Ich hab Spots besonders ins Herz geschlossen weil sie sich immer wie wahnsinnig freut wenn sie mich sieht und diese Freude auch sehr überschwänglich ausdrückt.

Heute waren wir im Türkenschanzpark unterwegs, wo es auch einen kleinen Fischteich gibt. Der Teich ist von einer abgerundeten Betonmauer umfasst und Spots hat bisher immer Abstand davon genommen ins Wasser zu hüpfen. Heute allerdings nicht. Lustiger Weise hatte ich auch gerade den Fotoapparat in der Hand sodass ich sie aufnehmen konnte. Als ich sie dann wieder aus dem Teich heraus hievte haben wir beide sehr zur Erheiterung der Parkbesucher beigetragen weil ich danach genauso nass war wie Spots.




Freitag, 21. August 2009

Fit wie ein Turnschuh

Heute war ein sehr sportlicher Tag für mich.

  • 5.30 Aufstehen
  • 5.45 Spazieren gehen mit Lara, meiner eigenen Hündin und Gottfried, meinem Gasthund (schön kühl im Wald)
  • 8.00 Spazieren gehen mit Flop, dem Terrier auf der Donauinsel (super neben dem Wasser)
  • 9.45 Versorgung von 5 süßen Katzen in Wien
  • 11.00 Vorstellung und Schlüsselübergabe bei einer neuen Katzenkundin in Wien
  • 13.00 Vorstellung und Schlüsselübergabe bei einer neuen Katzenkundin in Höflein
  • 14.00 Ausreiten und versorgen von Liberty, meinem Haflinger (sehr heiß!!)
  • 16.30 Versorgung und spielen mit den Wiener Katzen
  • 18.00 Zurück zu Flop für den Abendspaziergang (waren beide hauptsächlich im Wasser bei der Hitze)
  • 19.30 Spazieren gehen mit Spots, einer total lieben Bullterrier Hündin in Wien
  • 20.30 Blog schreiben und duschen (dringend notwendig)

Sieht man einmal von den relaxten Katzenbesuchen ab war ich insgesamt 4 Stunden mit Hunden spazieren. Das hält wirklich fit

Donnerstag, 20. August 2009

Neuer Kunde - Flop

Für rund 2 Wochen betreuue ich einen kleinen Terrier. Flop ist zwar schon 12 Jahre alt aber fit wie ein Turnschuh und braucht morgens und abends einen Spaziergang von mindestens einer Stunde.

Es macht großen Spaß mit dem lebhaften kleinen Kerl v.a. weil die Besitzer in der Nähe der Donauinsel wohnen. Gerade bei der Hitze in diesen Tagen ist es total fein mit Flop im Wasser zu spielen und er hat sichtlich großen Spaß daran. (und ich auch)

Mittwoch, 19. August 2009

Glücksfund

Da Gottfried, unser Gasthund, nicht in den Garten kackt, obwohl er das dürfte bin ich mit ihm und Lara mittags ganz kurz raus damit er sein Geschäft erledigen kann. Als wir nach ca. 5 Minuten die Straße entlang wieder zu unserem Haus zurück gingen, sah ich mitten auf der Straße ein flaches Packerl liegen das vorher noch nicht da gewesen war. Als ich nachsehen ging entpuppte es sich als eine Großpackung Frankfurter die offenbar jemand verloren hatte.

Ich frag mich ja wie sich Frankfurter aus einem fahrenden Auto verabschieden können, aber vielleicht wars ja auch ein Motorradfahrer.

Für die Hunde wars auf jeden Fall ein Fest sie bekamen gleich als wir zu Hause waren etwas von den Würstchen und Spots, der Bullterrier Dame hab ich natürlich auch ein Paar mitgenommen.

Freitag, 14. August 2009

Traurig schöner Auftrag IV

Am 14. August kam die Besitzerin von Jimmy und Fritz wieder nach Hause. Einerseits war ich natürlich erleichtert die Verantwortung wieder abzugeben, andererseits war ich aber vor allem traurig mich von dem kleinen Kater verabschieden zu müssen und zu wissen das es das letze Mal sein wird das ich ihn sehe.

Ich konnte mich am letzten Tag kaum von den beiden Katern trennen und hab v.a. Fritz in den Pelz geheult. Das war ihm dann auch eindeutig zu viel und er sprang aus meinen Armen. Die Gelegenheit hab ich genützt um schnell die Türe hinter mir zu schließen.

Montag, 3. August 2009

Traurig schöner Auftrag Teil III

Nach ca. einer Woche begann Fritz Augenflüssigkeit zu verlieren. Ich war total fertig. Sein Verhalten hatte sich allerdings nicht verändert. Er war weiterhin verschmust, spielte mit seinen Stoffbällen und futterte. Trotzdem musste ich einfach die Tierärztin kontaktieren und machte mich schon darauf gefasst mit Fritz hin zu fahren. Schiss hatte ich aber vor allem davor, dass sie mich vielleicht mit ihm nicht mehr weglassen würde. Also rief ich vorerst einmal an und schilderte die Situation.

Die Tierärztin meinte das ich dem Kater den Stress mit dem hin- und herfahren nicht antun solle weil sie ohnehin nichts machen könne. Es wäre besser, solange er keine Schmerzen habe und sich zurückziehe einfach weiterhin seine Tabletten zu geben. Ich war riesig erleichtert.