Montag, 28. September 2009

Airedale Terrier Bessi

Seit August kenne ich Bessi, eine 6 Jahre junge Airedale Terrier Dame aus dem 14. Bezirk. Bessi lebt in einer sehr schönen Dachgeschosswohnung ganz in der Nähe vom Roten Berg, einem Hundeparadies in Hietzing. Nachdem ich beim ersten Besuch mit Bessi und ihrem Frauchen gemeinsam spazieren ging um uns kennen zu lernen war ich beim zweiten Mal schon alleine mit den beiden Hunden (Lara war mit) unterwegs. Bessy ging sehr brav und freudig mit. Nur manchmal wartete sie ab, ob wohl ihr Frauchen nachkommen würde, aber Lara und ich konnten sie immer schnell motivieren mit uns weiter zu kommen.



So wanderten wir ca. eine Stunde über den roten Berg und schlenderten dann schön langsam wieder in Richtung Bessis zu Hause. Sie war den ganzen Spaziergang wegen der großen Hitze eher langsam unterwegs aber immer in meiner Nähe. Plötzlich, auf der letzten Wiese bevor ich die Hunde normalerweise wieder anleine, stürmte sie an mir vorbei durch ein kleines Wäldchen in Richtung Straße. Mir rutschte das Herz in die Hose weil ich dachte dass sie jetzt alleine über die Straßen nach Hause rennt. Laut rufend lief ich ihr hinter her, Lara eifrig voraus. Ich stürmte durch das Wäldchen, an einem kleinen Tümpel vorbei als ich plötzlich aus den Augenwinkel die weiße Schwanzspitze von Lara sah. Und da waren die beiden, einträchtig im Schlammloch und sahen mich ganz erstaunt an. Bessi war nur heiß gewesen und Lara ist sowieso überall wo Wasser oder Schlamm ist, drinnen.



Mittwoch, 23. September 2009

Toller Pferdeauftrag



Diese Woche war ich jeweils 2 Halbtage in der Nähe von Ernstbrunn um drei Pferde, zu bewegen. Ein Dartmoor Pony, ein Andalusier und ein Warmblut Mix.

Mein Kundin hatte mir freigestellt die drei zu longieren oder mit ihnen auszureiten. Es gibt in der Gegend wundeschöne Reitwege über die Felder und das hat mich natürlich besonders gereizt. Außerdem war ich schon sehr gespannt darauf das Pony zu reiten weil ich auf so einem kleinen Pferchen noch nie gesessen bin. Das „Höchstzulassung“ von 60 kg Reitergewicht unterschreite ich knapp aber es reicht um einen Versuch zu wagen.


Ist ein sehr lustiges Gefühl wenn sich die Füße unter dem Pferdebauch fast wieder berühren. Ich hab dem kleinen Kerl meine Person am Rücken aber nur 20 Minuten zugemutet und dann einfach longiert. Schön wars auch den Andalusier zu reiten v.a. weil er einen spanischen Freizeitsattel hat, in dem man sitzt wie in einem Fautoille.


Auch mit Marcel, dem Warblut Mix war ich einmal draußen unterwegs und hab ihn einmal longiert. Hier sieht man ihn nach der Arbeit beim verdienten Grasen.

Dienstag, 22. September 2009

Babette & L´Amour

Die Gegensätzlichkeit der beiden Hunde die ich momentan betreue könnte nicht größer sein. Babette ist eine schon 10jährige Bostonterrierer Hündin aus Wien und L´Amour ist eine 8jährige Deutsche Dogge aus Weidlingbach.

Beide sind also, am jeweiligen Rassendurchschnitt gemessen, Senioren.















Während L´Amour, der ca. 75 kg auf die Waage bringt kurze Spaziergänge von 15 bis 20 Minuten liebt, kommt Babette (ca. 6 kg) mit dem Ball im Maul angerannt und hat nach 30 Minuten Spazierengehen immer noch viel Energie fürs Spiel übrig.









Montag, 21. September 2009

Geburtstagsgeschenk

Weil ich bei meiner Freundin und ehemaligen Firmenpartnerin Margarete so über die Crocs als ideales Schuhwerk für eine Tiersitterin geschwärmt habe und sie außerdem meinen Blogartikel darüber gelesen hat, bekam ich von ihr zum heutigen Geburtstag die Winterversion geschenkt.




Angeblich kann man den Plüsch rausnehmen und waschen, bis jetzt weiß nur noch niemand wie das gehen soll. Die Verkäuferin im Shop hat aber gesagt das es egal sei wenn die Schuhe beim Versuch den Innenteil zu waschen kaputt gehen sollten, man bekommt dann ein neues Paar. Super Sache, oder?

Montag, 14. September 2009

Meine Oldies

Unter meinen betreuten und versorgten Katzen befinden sich auch sehr viele Senioren. Es ist ganz erstaunlich wie unterschiedlich es ist, mit wievielen Jahren Katzen plötzlich alt werden. Unter meinen Kunden sind Katzen die mit 10 Jahren bereits alt sind und sich auch so benehmen, dann hab ich wieder Katzen, wie übrigens auch mein eigener Kater, die sind mit 14 noch topfit.



In Laufe des Sommers habe ich einige Gemeinsamkeiten der Oldies feststellen können. Eine der witzigsten aber auch schmerzhaften Angewohnheiten ist das Zuschlagen aus heiterem Himmel. Sie kommen angeschnurrt, schmiegen das Kopferl in die Handfläche, schmieren sich und dann….. plötzlich, ohne ersichtlichen Grund bekommt man eine geputzt. Dann noch ein böser Blick der jeweiligen Katzen und sofort wird wieder weitergeschnurrt und nach Streicheleinheiten verlangt. Die ich dann natürlich mit gebotener Vorsicht weiter verteile….



Ich nehme das übrigens nicht mehr persönlich. Viele Tierbesitzer halten nämlich eine jüngere Katze zusammen mit einem Senior. Sehr oft konnte ich beobachten das es den jüngeren Gefährten auch nicht besser geht als mir. Auch sie kommen in den "Genuss" eines Tatzenhiebes, ohne das sie etwas Provozierendes gemacht haben.



Freitag, 11. September 2009

Lotti

Diese Woche war ich 4 Mal mit Lotti, einer 7 Monate jungen Magyar-Vizsla Hündin aus Klosterneuburg, unterwegs. Ich mag diese Rasse besonders gerne vor allem deshalb weil sie die idealen Spielgefährten für Lara, meine Hündin sind. Das Temperament der Beiden ist sehr ähnlich, sie spielen sehr wild ohne grob zu werden und vor allem lieben sie es zu laufen und sich zu bewegen.

Deshalb hab ich mich besonders gefreut Lotti einmal zu mir nach Hause zu bringen wo die beiden Hunde fast 2 Stunden damit zubrachten miteinander zu spielen und zu toben.

Klicken Sie auf das Foto um zum Album zu kommen:
Lotti

Mittwoch, 9. September 2009

Meine Süßen

Hier einmal ein Foto von meinen beiden Lieblingen. Lara, unsere dreijährige, sehr lebhafte Dalmatiner-Labrador Mischlingshündin und unser schon 13jähriger Kater Mischa. Die beiden lassen es sich richtig gut gehen und genießen die Spätsommersonne.


Und das ist mein junger Haflinger Wallach Liberty, der gerade neugierig in die Sattel- und Futterkammer schaut und ungeduldig auf sein Müsli wartet. Von ihm gibts einen eigenen Blog unter http://www.haflingerliberty.blogspot.com/

Montag, 7. September 2009

Traurig schöner Auftrag - letzter Teil

Vor einigen Tagen hab ich mich bei der Besitzerin von Fritz erkundigt wie es dem kleinen tapferen Kerl geht (er hatte einen Gehirntumor - siehe Posts vom Juli/August).

Sie hat mir die traurige Nachricht gemailt das sie ihn, schon 3 Tage nach ihrer Rückkehr einschläfern lassen mußte. Die Tierärztin hatte ihm nur noch ein paar Tage gegeben, dann hätte er große Schmerzen bekommen die man mit Tabletten nicht mehr in den Griff bekommt.

Trotzdem ich darauf gefaßt war, hat es mich dennoch sehr traurig gemacht. Egal wie lang oder kurz ein Auftrag ist, man entwicklet sehr schnell einen tiefen Bezug zu den Tieren und bei Fritz war die Bindung natürlich besonders stark.

Freitag, 4. September 2009

Verliebt in meine Schuhe

Am Beginn der Sommersaison hab ich nach Schuhen gesucht die den Anforderungen einer Tiersitterin entsprechen:

- Robust
- Schnell abzustreifen (damit man ohne Schuhe in die Kundenwohnungen gehen kann)
- Wenig geruchsfördernd (hab sie den ganzen Tag an)
- Autofahrtauglich



Mit diesem Profil bin ich auf Crocs gekommen, die ich vor zwei Jahren, als sie „in“ wurden noch potthässlich fand. Jetzt bin ich begeistert v.a. weil die Reinigung mit dem Gartenschlauch so einfach ist und man muss sie dazu nicht einmal ausziehen.

Netter Nebeneffekt: Katzen stehen absolut auf diese Schuhe. Tim hier auf dem Foto ist bei weitem nicht der einzige der sich so verliebt hat.




Donnerstag, 3. September 2009

Resümee nach der ersten Saison

Anfang September, am Ende von 2 sehr sehr anstrengenden und schönen Monaten als Tiersitterin habe ich nun Zeit ein bisschen durchzuschnaufen und Bilanz zu ziehen. Es gibt eigentlich nur eines zu sagen:

Ich bin sehr sehr glücklich mit meiner Entscheidung mich nun hauptberuflich als Tiersitterin zu betätigen.

Natürlich ist es finanziell nicht zu vergleichen mit den Verdienstmöglichkeiten von früher, aber ich bereue es keine Sekunde diesen Schritt gemacht zu haben. Ich hatte das Glück ausschließlich nette AuftraggeberInnen zu haben, die mir so tolles Feedback über meine Arbeit gaben. Noch befriedigender ist es jedoch das Feedback der Tiere zu bekommen. Hunde freuen sich mich zu sehen und auch bei Katzen ist es bemerkbar das sie sich unter meiner Pflege und Betreuung wohl fühlen. Selbst scheue Katzen, deren Besitzer mir im Voraus meist sagen, dass ich sie wahrscheinlich gar nicht zu Gesicht bekommen werde, kommen spätestens am 4. Tag und begrüßen mich mauzend und schnurrend.

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei allen meinen Kunden ganz herzlich für ihr Vertrauen und die sensationellen Rückmeldungen bedanken.

Katzen der Donau-City

Ende August bekam ich eine Anfrage von Kunden aus der Donau-City, deren Katzensitter überraschend ausgefallen war. Gerne sagte ich zu die Betreuung von den drei Katern zu übernehmen. Wir vereinbarten einen Termin um alles zu besprechen und ich wurde noch extra darauf hingewiesen, das die Anfahrt nicht so einfach wäre weil alles, also Zufahrt, Parkplätze und Zugang zu den Wohnblocks unterirdisch sei. Selbstbewusst sagte ich das sei kein Problem, weil ich die Donauplatte noch von meiner Zeit als Personalberaterin kenne da einige unserer Kunden ihre Büros dort hatten.

Nachdem ich am vereinbarten Abend mindestens drei Mal unter der Platte durchgefahren war, einige Male in Garageneinfahrten wieder den Rückzug antreten musste weil für mein Auto zu niedrig, hatte ich die Besuchergarage nach 20 Minuten endlich gefunden. Hurra – Lift fand ich auch gleich und dann begann die Suche nach der richtigen Stiege. Ich hatte schon mehrmals das Handy in der Hand um meine Kunden um Hilfe zu bitten, aber der Ehrgeiz hatte mich gepackt. Ich wollte das alleine schaffen. Zum Glück hatte ich 30 Minuten Reservezeit eingeplant, die ich voll ausnutzen musste. Aber um Punkt 20.00 Uhr stand ich vor der Tür (sehr stolz).

Der Weg hat sich gelohnt weil mich wieder einmal sehr nette Kunden und drei süße Katzen erwarteten. Eigentlich nur Zwei der Drei, weil Max sehr scheu ist sich gleich versteckte.

Und das sind sie:
Moritz:
Schon ein Senior, unkompliziert, sehr verfressen. Als ich für die drei eine Leckerchen-Spur legen wollte, war er schneller mit dem Fressen als ich die Fährte legen konnte.

Jimmy:
Lieber Kater der sich vor allem übers Spielen gefreut hat. Ich hätte wahrscheinlich Stunden mit der "Katzenspielangel" mit ihm verbringen können.
Max:
Beim ersten Besuch hat er sich noch unter dem Bett versteckt. Ich hab ihm nur ein paar Leckerchens hingelegt, ein Foto gemacht und ihn sonst in Ruhe gelassen.

Dann hat Max zuerst beim Spielen aus sicherer Entfernung zugesehen und bald eifrig mitgemacht.

Mittwoch, 2. September 2009

Die Pferdeaufträge

Vom Zeitpunkt her genial, am Ende der Hochsaison, kommen die Pferdeanfragen. Für Pferde überschreite ich auch meist auch meinen geographischen Aktionsradius weil mir die Arbeit besonders viel Spaß macht.

Mitte September habe ich einen Auftrag in der Nähe von Stockerau, auf den ich mich schon sehr freue. Es geht darum 3 Pferde in einem Privatstall zu bewegen. Ein Hengstpony, ein Spanier und einen älteren Schimmel. Im August war ich bereits dort um mich vorzustellen und alles zu besprechen. Die Besitzerin ist völlig unkompliziert, ich kann ausreiten gehen, logieren oder im Viereck mit ihnen reiten. Bin vor allem schon auf das Pony gespannt den ich vom Gewicht her zum Glück reiten kann.

Wie halt Ponys so sind, ist auch er sehr frech und ich bin gespannt wie es wird. Zur Sicherheit werd ich mir meinen Helm mitnehmen, aber man fällt glücklicherweise nicht sehr tief.

Sonntag, 30. August 2009

Wunsch erfüllt + Stau im Wald

Am Samstag hat es geregnet und der Weg hinauf zu Mio war erwartungsgemäß schlammig. War natürlich kein Problem für mein Auto in dem ich immer sitze und mich freue wie ein kleines Kind.




Gestern wurde der Weg ausgeschnitten und die Arbeiten dauerten den ganzen Tag. Da es keine Möglichkeit gibt auszuweichen saß ich bei der Retourfahrt erste Reihe fußfrei und konnte die Arbeiten beobachten während ich darauf wartete das der Traktor beladen war und der Weg wieder frei gemacht wurde.

Freitag, 28. August 2009

Das beste Auto der Welt


Schon im Juli hat ein nettes Ehepaar bei mir bezüglich Katzenbetreuung im August oder September angefragt. Sie hätten ein Haus in der Nähe von Königsstetten, allerdings sei der Weg zum Haus ein Waldweg und eine Sackgasse.





Als ich zum ersten Mal hinfuhr um mich vorzustellen war ich begeistert. Endlich die richtigen Wegverhältnisse für meinen Defender. Zur Begrüßung merkte ich gleich an, dass sie ohnehin nur mich beauftragen könnten, weil meines Wissens nach kein anderer Tiersitter über das notwendige Fahrzeug verfügt. Mit einem normalen Auto ist die Strecke unmöglich zu bewältigen.





Nun sind die beiden in den Urlaub gefahren und ich betreue ihren Kater Mio. Es ist das Highlight meines Tages zu ihrem Haus zu fahren und ich freu mich schon darauf wenns einmal so richtig regnet und der Weg auch noch schlammig ist.








Donnerstag, 27. August 2009

6 süße Katzen

Am Montag begann ein Auftrag bei einer Dame im 21. Bezirk die sich eine Operation unterziehen musste. Während ihrer Abwesenheit durfte ich ihre 6 Katzen versorgen die alle supersüß waren.

Bevor ich die Wohnungen und Häuser meiner KundInnen verlasse, mache ich immer noch einen Katzencheck um zu sehen, dass auch alle da sind. Man sollte es nicht glauben, aber ich habe einmal eine einzelne Katze in einer 30 qm Wohnung 30 Minuten lang gesucht. Wahrscheinlich hat sie mir dabei zugesehen und gelacht.

Deshalb war ich schon auf einiges gefasst bei 6 Katzen. Diese Miezen waren aber total einfach. Ein Griff in die Leckerli Dose und schon standen alle erwartungsvoll vor mir.

Montag, 24. August 2009

Bis bald Gottfried



Gottfried ist ein 10 Jahre alter Mischlingshund aus Klosterneuburg und hat mich schon beim ersten Kennenlernen dazu gebracht eine Ausnahme zu machen und ihn mit zu mir nach Hause zu nehmen um ihn voll zu betreuen. Die Voraussetzungen waren ideal. Er braucht aufgrund seines Alters schon viele Ruhepausen, er kann ein paar Stunden alleine sein, man kann ihn frei laufen lassen und am wichtigsten war, dass er sich mit unserer eigenen Hündin Lara ausgezeichnet verträgt.


Nach einem Probewochenende im Juli, das sehr harmonisch verlaufen ist, hab ich auch gerne eingewilligt ihn zwei Wochen während des Urlaubes einer Besitzerin zu uns zu nehmen.

Gottfried hat sich offensichtlich sehr wohl gefühlt in unserer kleinen Familie. Er hat viele Abenteuer erlebt (hab ihn mit zu meinem Pferd genommen) und hatte Hundespaß mit Lara beim Spazieren gehen im Wald. Heute hat ihn seine Besitzerin wieder abgeholt und ich werd den großen Kerl sehr vermissen. Wenn er bei uns ist, ist es so als hätte man einen zweiten Hund.

Aber der nächste Urlaub kommt bestimmt, dann haben wir Gotti wieder bei uns.

Samstag, 22. August 2009

Eine meiner Lieblingskundinnen - Spots

Bereits zum dritten Mal hab ich die Betreuung von Spots, einer Bullterrier Dame, übers verlängerte Wochenende übernommen. Spots ist 10 Jahre alt und ein absolut unkomplizierter Hund. Jeweils in der Früh und am Abend drehen wir unsere Runden durch den 19. Bezirk.



Ich hab Spots besonders ins Herz geschlossen weil sie sich immer wie wahnsinnig freut wenn sie mich sieht und diese Freude auch sehr überschwänglich ausdrückt.

Heute waren wir im Türkenschanzpark unterwegs, wo es auch einen kleinen Fischteich gibt. Der Teich ist von einer abgerundeten Betonmauer umfasst und Spots hat bisher immer Abstand davon genommen ins Wasser zu hüpfen. Heute allerdings nicht. Lustiger Weise hatte ich auch gerade den Fotoapparat in der Hand sodass ich sie aufnehmen konnte. Als ich sie dann wieder aus dem Teich heraus hievte haben wir beide sehr zur Erheiterung der Parkbesucher beigetragen weil ich danach genauso nass war wie Spots.




Freitag, 21. August 2009

Fit wie ein Turnschuh

Heute war ein sehr sportlicher Tag für mich.

  • 5.30 Aufstehen
  • 5.45 Spazieren gehen mit Lara, meiner eigenen Hündin und Gottfried, meinem Gasthund (schön kühl im Wald)
  • 8.00 Spazieren gehen mit Flop, dem Terrier auf der Donauinsel (super neben dem Wasser)
  • 9.45 Versorgung von 5 süßen Katzen in Wien
  • 11.00 Vorstellung und Schlüsselübergabe bei einer neuen Katzenkundin in Wien
  • 13.00 Vorstellung und Schlüsselübergabe bei einer neuen Katzenkundin in Höflein
  • 14.00 Ausreiten und versorgen von Liberty, meinem Haflinger (sehr heiß!!)
  • 16.30 Versorgung und spielen mit den Wiener Katzen
  • 18.00 Zurück zu Flop für den Abendspaziergang (waren beide hauptsächlich im Wasser bei der Hitze)
  • 19.30 Spazieren gehen mit Spots, einer total lieben Bullterrier Hündin in Wien
  • 20.30 Blog schreiben und duschen (dringend notwendig)

Sieht man einmal von den relaxten Katzenbesuchen ab war ich insgesamt 4 Stunden mit Hunden spazieren. Das hält wirklich fit

Donnerstag, 20. August 2009

Neuer Kunde - Flop

Für rund 2 Wochen betreuue ich einen kleinen Terrier. Flop ist zwar schon 12 Jahre alt aber fit wie ein Turnschuh und braucht morgens und abends einen Spaziergang von mindestens einer Stunde.

Es macht großen Spaß mit dem lebhaften kleinen Kerl v.a. weil die Besitzer in der Nähe der Donauinsel wohnen. Gerade bei der Hitze in diesen Tagen ist es total fein mit Flop im Wasser zu spielen und er hat sichtlich großen Spaß daran. (und ich auch)

Mittwoch, 19. August 2009

Glücksfund

Da Gottfried, unser Gasthund, nicht in den Garten kackt, obwohl er das dürfte bin ich mit ihm und Lara mittags ganz kurz raus damit er sein Geschäft erledigen kann. Als wir nach ca. 5 Minuten die Straße entlang wieder zu unserem Haus zurück gingen, sah ich mitten auf der Straße ein flaches Packerl liegen das vorher noch nicht da gewesen war. Als ich nachsehen ging entpuppte es sich als eine Großpackung Frankfurter die offenbar jemand verloren hatte.

Ich frag mich ja wie sich Frankfurter aus einem fahrenden Auto verabschieden können, aber vielleicht wars ja auch ein Motorradfahrer.

Für die Hunde wars auf jeden Fall ein Fest sie bekamen gleich als wir zu Hause waren etwas von den Würstchen und Spots, der Bullterrier Dame hab ich natürlich auch ein Paar mitgenommen.

Freitag, 14. August 2009

Traurig schöner Auftrag IV

Am 14. August kam die Besitzerin von Jimmy und Fritz wieder nach Hause. Einerseits war ich natürlich erleichtert die Verantwortung wieder abzugeben, andererseits war ich aber vor allem traurig mich von dem kleinen Kater verabschieden zu müssen und zu wissen das es das letze Mal sein wird das ich ihn sehe.

Ich konnte mich am letzten Tag kaum von den beiden Katern trennen und hab v.a. Fritz in den Pelz geheult. Das war ihm dann auch eindeutig zu viel und er sprang aus meinen Armen. Die Gelegenheit hab ich genützt um schnell die Türe hinter mir zu schließen.

Montag, 3. August 2009

Traurig schöner Auftrag Teil III

Nach ca. einer Woche begann Fritz Augenflüssigkeit zu verlieren. Ich war total fertig. Sein Verhalten hatte sich allerdings nicht verändert. Er war weiterhin verschmust, spielte mit seinen Stoffbällen und futterte. Trotzdem musste ich einfach die Tierärztin kontaktieren und machte mich schon darauf gefasst mit Fritz hin zu fahren. Schiss hatte ich aber vor allem davor, dass sie mich vielleicht mit ihm nicht mehr weglassen würde. Also rief ich vorerst einmal an und schilderte die Situation.

Die Tierärztin meinte das ich dem Kater den Stress mit dem hin- und herfahren nicht antun solle weil sie ohnehin nichts machen könne. Es wäre besser, solange er keine Schmerzen habe und sich zurückziehe einfach weiterhin seine Tabletten zu geben. Ich war riesig erleichtert.

Mittwoch, 29. Juli 2009

Traurig schöner Auftrag Teil II

Der erste Tag war sehr schwer. Der Tumor von Fritz war schon so groß das er seine linke Gesichtshälfte deformiert hat und zwar dermaßen, das sein linkes Auge wesentlich weiter hervortrat, als das auf der rechten Seite. Der Anblick tat weh. Fritz und der zweite Kater Jimmy waren jeweils die ersten die ich jeden Tag besuchte und mir war rasch klar, das ich schnell lernen musste mit der Krankheit umzugehen um nicht jeden Tag deprimiert zu starten.

Ich befasse mich schon seit einigen Jahren mit verschiedenen Techniken und Ansätzen die sich mit systemischer Aufstellung, Energetik und Heilung befassen. Viele der Techniken sind durchaus auch auf Tiere anwendbar und so hab ich Fritz z.B. Energie geschickt, hab ihn im Sinne der Tierkommunikation gefragt welche Farbe er sich wünschen würde usw. So hatte ich zumindest das Gefühl irgendetwas zu tun und damit ging es mir bald wesentlich besser im Umgang mit ihm.

Sehr bald schon hat mich sein Anblick nicht mehr getroffen und ich bin genauso fröhlich und freudig zu den beiden gegangen wie zu meinen anderen Tieren.

Sonntag, 26. Juli 2009

Traurig, schöner Auftrag Teil I

Ende Juli bekam ich eine Anfrage aus Wien bei der es darum ging einen Kater mit Gehirntumor, im fortgeschrittenen Stadium, drei Wochen lang 2 x täglich zu betreuen. Eigentlich gabs schon einen Termin um den armen Kerl einzuschläfern, er war jedoch, dank einiger Medikamente, noch so fit, verspielt und verschmust, sodass die Besitzerin es nicht übers Herz brachte ihn vor dem Urlaub zur Tierärztin zu bringen.

Ich hab eigentlich nicht lange überlegt. Es war mir schon klar, das es durchaus im Bereich des Möglichen lag, das im Falle des Falles ich die schwere Aufgabe des Einschläferns übernehmen müsse. Auf der anderen Seite konnte ich mich sehr gut in die Besitzerin hineinversetzen. Wenn ich an ihrer Stelle wäre, würde ich mir auch jemanden wünschen der dem Kater noch eine schöne Zeit ermöglicht. Deshalb hab ich den Auftrag gerne angenommen.

Samstag, 25. Juli 2009

Übers Ohr gehauen…

Ende Juli bekam ich einen Anruf aus dem dritten Bezirk von einer Dame, die ab sofort und ganz dringend eine Betreuung für ihre Katze benötigte. Ich überprüfte meine Termine um so rasch als möglich zu der Dame zu kommen. Ihr Anliegen hatte wirklich dringend geklungen.

Als ich in ihrer Wohnung ankam erklärte sie mir, dass sie ganz dringend nach Serbien müsse weil ihre Mutter krank sei. Sie wisse aber noch nicht genau ab wann. Ihre Katze, Chichi sollte ich nur jeden dritten Tag versorgen.

Mir war das nicht ganz recht. Eine einzeln gehaltene Katze so lange alleine zu lassen behagte mir überhaupt nicht. Ich meldete meine Bedenken bei Tatjana D. an, die mir jedoch erklärte das dies sicher kein Problem sein, weil ihre Katze das gewöhnt ist. Insgeheim beschloss ich einfach jedes Mal wenn ich in der Nähe war, schnell vorbei zu schauen um die Katze ein bisschen zu verwöhnen, natürlich in diesem Fall ohne Verrechnung.

Ich bekam den Schlüssel und 2 Tage später die SMS, dass es jetzt los gehen könne mit der Betreuung.

Nach offiziellen 3 Besuchstagen bekam ich den Anruf eines jungen Mannes, der eine Waschmaschine in die Wohnung von Tatjana D. bringen wollte und mich bat ihm aufzusperren. Ich war irritiert und verlangt auf jeden Fall den persönlichen Anruf von Tatjana, da ich den Burschen nicht kannte und nicht einfach jemanden in eine fremde Wohnung lassen kann und will. Einige Zeit später rief Tatjana an und legitimierte den jungen Mann als ihren Neffen. Außerdem bat sie mich ihm gleich den Schlüssel zu übergeben, er würde die Versorgung der Katze übernehmen.

Da im voraus nicht klar war wie lange sie in Serbien bleiben würde, hatten wir vereinbart, das ich mein Honorar im Nachhinein bekommen würde.

Jetzt dürfen Sie mal raten…. Der junge Mann hielt den ersten Termin für die Schlüsselübergabe gar nicht ein und kam bei der zweiten Verabredung 30 Minuten zu spät. Tja und mein Geld hab ich natürlich nicht bekommen.

Was lernen wir daraus: Aufträge bei denen man schon am Beginn ein blödes Gefühl hat, nicht annehmen :-)

Mittwoch, 15. Juli 2009

Chinchilla Leon

Einer sehr netten Familie ist kurzfristig der Tiersitter ausgefallen. Deshalb haben sie mich gebeten ihre 4 Meerschweinchen und Leon, einen Chinchilla zu versorgen.

Chinchillas sind absolut pflegeleicht und gehören zu den anmutigsten Tierchen die ich je gesehen habe. Er frisst nur ganz wenig Trockenfutter und bekommt täglich eine Scheibe Apfel. Ich war absolut fasziniert von diesem flauschigen und süßen Tierchen. Ich hab mich immer vor den Käfig gelegt und zugesehen wenn er seine Apfelscheibe verputzt hat.

Dienstag, 16. Juni 2009

Google AdWords

Über die Tierärzte tröpfelten schön langsam die Anfragen herein. Leider sehr häufig auch die falschen, nämlich Kunden die auf der Suche nach einer Hundepension waren.

Nach einigen Überlegungen entschloss ich mich in Google AdWords zu investieren und ich kann im Voraus gleich sagen, diese Investition hat sich absolut gelohnt.

Die ersten 3 Wochen der Kampagne, welche bewirkt dass ich bei fast allen Suchbegriffen die mit Tiersitting zu tun haben, an erster Stelle bei Google gereiht bin, bekommt man gratis eine Betreuerin zur Verfügung gestellt. Sie berät im Bezug auf das tägliche Budget, die Suchbegriffe und erklärt sämtlich Tools.

Ziel der Beratung ist es, die Kunden innerhalb der drei Wochen so weit zu bekommen, dass sie selbst eine Kampagne erstellen und verwalten können. Die Benutzeroberfläche von Google Adwords ist jedoch dermaßen userfreundlich, das man alles schon nach wenigen Klicks kapiert hat.

Seit dem Zeitpunkt habe ich wöchentlich zwischen 10 und 20 Anfragen und zwar genau jene von meiner Zielgruppe.

Ich kann also jedem Unternehmen diese zielgerichtete Werbemaßnahme ohne Streuverluste wärmsten empfehlen!

Meine, sehr kompetente Betreuerin war:

Claudia Brückner
Google Adwords Spezialist

Tel.: +49 (0)9131 774 189
Fax: +49 (0)9131 774 444
eMail: bruckner@google.com

Freitag, 8. Mai 2009

Aushänge alleine reichen nicht

Über die schon beschriebenen Maßnahmen, tröpfelten die Anfragen schön langsam herein. Teilweise nur wurde ich über Google gefunden, meist empfahlen mich Tierärzte weiter. Leider bekam ich in den ersten Wochen viele Anrufe von Tierbesitzern die eine Hundepension suchten. Damit konnte ich leider nicht dienen und nicht einmal Empfehlungen abgeben. Durch meinen eigenen Hund weiß ich wie schwierig es ist eine zuverlässige Person zu finden.

Dienstag, 5. Mai 2009

Das Umfeld

Erst als die Homepage fertig war und ich die ersten Anfragen hatte, wurde es Zeit meinem Umfeld mitzuteilen, das ich mir ein neues, sehr konträres Betätigungsfeld gesucht und gefunden habe.

Ein bisschen unsicher war ich schon, wie meine Bekannten, die mich ja v.a. aus der Personalberatung und der UNITIS Training & Development kennen, reagieren würden.

Die Reaktionen waren aber durchgängig sehr sehr positiv:

Liebe Elisabeth,
du wirst mir immer unheimlicher (wenn das überhaut noch möglich ist). Hast Du Dich aus dem operativen Geschäft der Personalvermittlung schon zurückgezogen? Oder wann willst Du die ganzen Viecherln die auf Dich einströmen werden versorgen?Unpackbar.. ich hoffe auf jeden Fall das wir uns bald wieder mal treffen… falls Du mal Zeit hast

LG.Gerald


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Hallo Elisabeth!
Das ist ja einen wunderbare Idee und eine schön gestaltete Homepage!
Aber woher nimmst du die Zeit???
Werde dich natürlich weiterempfehlen

Lieben Gruß,
Katrin

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Liebe Elisabeth,
mach ich gern. Ist das Geschäft in der Personalberatung so weggebrochen oder machen das die Mitarbeiter allein und Dir ist tagsüber fad mit nur einem Pferd, Hund, Kater?

Bussi
Franzi

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Du bist wirklich eine „Elisabeth-Dampf-in-allen-Gassen“ ;-) ….!!! Spannende Sache übrigens.
Sieht man sich wieder einmal?

Liebe Grüße
Ronny

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Hallo,
na, so wird dir bestimmt nicht fad. Wenn das Geschäft gut anläuft, dann wirst du sonst nix mehr machen. ;-)Sehr schicke Homepage übrigens!Spontan fällt mir niemand ein für den das ein Thema sein könnte, aber wenn ich mal was höre empfehle ich dich sehr gerne weiter.

LG,
Johannes

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Servus Elisabeth!
Aber Dir fällt wohl immer etwas ein, damit Du nicht auf blöde Gedanken kommst! Gute Idee; bin neugierig, wie es ankommt.

lG,
Wolfgang

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Hallöchen,
na gratuliere zum nächsten unternehmen.
WANN MACHST DU DAS ALLES????????????
Ist dir fad?????

Lg patrizia

Wie wird man gefunden

Gleichzeitig mit der Anmeldung des Gewerbescheins hab ich mir viele Gedanken gemacht, wie meine zukünftigen Kunden mich finden könnten. Eine Dienstleistung oder ein Produkt, und sei es noch so einzigartig und toll, ist nichts wert wenn niemand davon weiß.

Mit der Homepage, die ich unbedingt professionell gestalten wollte, habe ich den ersten Schritt gemacht. Trotzdem wird man in google erst wirklich registriert wenn die HP einen gewissen Bekanntheitsgrad und damit viele Zugriffe hat.

Geld für Werbung ausgeben wollte ich zu Beginn meiner neuen Geschäftstätigkeit nicht. Also hab ich schöne Folder, Visitenkarten und Aushänge gedruckt und bin damit zu allen Spar- Märkten in unserer Umgebung gefahren. Fast alle haben eine Pinwand an der man gratis diverse Aushänge posten kann.

Gleichzeitig war ich in Klosterneuburg, Tulln und Umgebung persönlich bei allen Tierärzten, habe mich kurz vorgestellt und gefragt ob ich auch dort einen Aushang platzieren darf. Alle waren sehr entgegenkommend, freundlich und hilfsbereit.

Viel Unterstützung hatte ich dabei von meinem Freund Andreas, der mich durch die Umgebung kutschiert hat, im Auto wartete, während ich zu den Tierärzten ging.

Dienstag, 28. April 2009

Wie alles begann

Häufig werde ich von meinen Kunden gefragt, wie ich auf die Idee gekommen bin, mich mit einem mobilen Tierservice selbständig zu machen. Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten weil viele Komponenten eine Rolle spielten.

Ganz wichtig für die Entscheidung, ein wenig aus dem Business Leben zurückzutreten, war sicherlich der Kauf von Liberty, meinem Haflinger vor ca. einem Jahr. Nachdem die erste, noch eher angespannte Gewöhnungsphase überstanden war und Liberty sich allmählich ganz selbstverständlich in meinen Tagesablauf einfügte, merkte ich wie sehr es mir gefällt im Stall zu sein und wie sehr ich es bedaure immer nur begrenzt Zeit zu haben.

Ich begann meinen Hufschmied zu beneiden, der immer bei den Pferden war, sich die Zeit weitgehend selbstständig einteilt und meist wenig gestresst wirkt. Da die Ausbildung zum Hufschmied viel zu lange dauert und außerdem nicht das Richtige für mich ist, schob ich die Gedanken in den Hintergrund mit der Gewissheit, dass sich schon etwas ergeben wird, das meinen Lebensvorstellungen entspricht. Und so wars auch….

Die Idee zu tierservice-mobil entstand dann sehr spontan und wurde von mir innerhalb von nur wenigen Wochen in Form von Homepage, Gewerbeschein, Datenbank,… umgesetzt. Natürlich war und ist es sehr hilfreich das ich bereits zwei Unternehmen erfolgreich (mit)aufgebaut habe und weiß worauf es ankommt -> Kundenorientierung in jeder Hinsicht!