Ich werde sehr häufig gefragt ob ich mit meinem großen Auto Schwierigkeiten bei der Parkplatzsuche in Wien habe. Das ist eigentlich nur ganz selten der Fall weil ich zum Glück sehr gut mit Spiegeln einparken kann und auch in recht enge Parklücken komme. Ein weiterer Vorteil meines Autos ist, dass ich in der Innenstadt, auch ohne einen Parkschein zu legen, nur ganz selten Strafzettel bekommen. Ich weiß nicht genau ob es daran liegt das der Wagen aussieht wie ein LKW oder wegen der „Tierservice-Mobil“ Beschriftung. Eigentlich auch egal, Hauptsache es wirkt.
Eine Sache mag ich aber nicht besonders und das sind Parkgaragen. Momentan läuft ein Auftrag in den Wohnungen des Gasometers und ich kann den Garagenplatz von meinen Kunden nutzen. Aus diversen, eher unangenehmen Experimenten weiß ich, das Garagen mit einer Höhe von 2,5 m sehr sehr sehr grenzwertig sind und ich mit der Antenne streife. Das hab ich in der Donau City ausprobiert als ich versehentlich in die Einfahrt der UNO City fuhr, die man nur durch die Garage wieder verlassen kann. 2,10 m sind in Ordnung aber es macht auch keinen Spaß durchzufahren.
Ich sitze im Auto und ziehe die ganze Zeit den Kopf ein, wohl wissend das das nicht hilft aber das Unterbewusstsein sieht das anders.
Samstag, 31. Juli 2010
Montag, 26. Juli 2010
Von Katzen und Mäusen
Dieser Post zeigt wieder einmal dass es so etwas wie „natürliche“ Feindschaften zwischen Tieren nur ganz selten gibt. Zwei Wochen lang habe ich Mimi und Momo, zwei Mäuse sowie Betty und Bastian, zwei orientalisch Kurzhaar Katzen betreut die in einem Haushalt leben.
Eine Leidenschaft die alle Tiere gemeinsam haben, ist Frischkäse. Sobald ich mich dem Mäusekäfig näherte kamen die beiden entzückenden Tierchen schon zum Eingang und auch Bastian machte sich bereit für die tägliche Portion Käse.
Während ich den Käfig von Mimi & Momo reinigte mussten die Katzen dann schon vor der Türe warten. Das Risiko das der Jagdinstinkt der Katze durchschlägt wenn eine Maus zu laufen beginnt ist dann doch zu groß.
Ab nächster Woche habe ich dann zwei Ratten zu betreuen. Freu mich schon darauf.
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Katzen,
Kleintiere
Mittwoch, 21. Juli 2010
Sensationelle Feedbacks von sensationellen Kunden
Neben der Betreuung der Tiere ist die schönste Sache an meinem Beruf die sensationellen Feedbacks die ich von meinen Kunden bekomme. Es ist ein unglaublicher Motivator für mich wenn ich höre, dass die Tierbesitzer einen schönen und entspannten Urlaub in dem Wissen verbringen, das ihre Lieblinge zu Hause gut aufgehoben und versorgt werden.
Eine besonders nette mail die ich gestern bekommen habe, möchte ich hier gerne einmal anführen. Fast noch mehr gefreut als über die mail habe ich mich allerdings noch über die Ansichtskarte die ich aus dem Urlaub im Ausseer Land bekommen habe. Hängt jetzt über meinem Schreibtisch!
"Liebe Fr. Nussbaumer,
gerne möchte ich Ihnen nochmals herzlichst danken für die liebevolle Pflege unserer Katze "Aronaki" vom 04.-18.Juli 2010. Dank Ihnen konnten wir 2 wunderbare Wochen urlauben und unsere "Prinzessin" zu Hause bestens versorgt wissen.
Die Kleine hat uns bei unserer Ankunft begrüßt als seien wir kaum weg gewesen und dies ist wohl der beste Beweis dafür, daß es dem Tierchen wohl an gar nix gefehlt haben kann.
Ausgerechnet in diesen beiden Wochen kam die Jahrhunderthitze mit 38°C; daß auch die Topfpflänzchen auf der Terrasse jene überlebt haben ist ebenfalls Ihnen zu verdanken, Fr.Nussbaumer.
Ich werde jederzeit gerne wieder Ihre Dienste in Anspruch nehmen und Sie auch an meine Freunde wärmstens weiterempfehlen.
Darüber hinaus können Sie mich selbstverständlich jederzeit als Referenz angeben.
Mit lieben Grüßen
Gabriele S. ("Aronaki")"
Die Geschichte des etwas ungewöhnlichen Names „Aronaki“ finde ich auch sehr nett. "Aronaki" setzt sich zusammen aus dem Namen des Katzenvaters, "Aron" und der griechischen Silbe "aki", die verwendet wird um etwas zu verniedlichen. "Aronaki" bedeutet also "Kleiner Aron"
Eine besonders nette mail die ich gestern bekommen habe, möchte ich hier gerne einmal anführen. Fast noch mehr gefreut als über die mail habe ich mich allerdings noch über die Ansichtskarte die ich aus dem Urlaub im Ausseer Land bekommen habe. Hängt jetzt über meinem Schreibtisch!
"Liebe Fr. Nussbaumer,
gerne möchte ich Ihnen nochmals herzlichst danken für die liebevolle Pflege unserer Katze "Aronaki" vom 04.-18.Juli 2010. Dank Ihnen konnten wir 2 wunderbare Wochen urlauben und unsere "Prinzessin" zu Hause bestens versorgt wissen.
Die Kleine hat uns bei unserer Ankunft begrüßt als seien wir kaum weg gewesen und dies ist wohl der beste Beweis dafür, daß es dem Tierchen wohl an gar nix gefehlt haben kann.
Ausgerechnet in diesen beiden Wochen kam die Jahrhunderthitze mit 38°C; daß auch die Topfpflänzchen auf der Terrasse jene überlebt haben ist ebenfalls Ihnen zu verdanken, Fr.Nussbaumer.
Ich werde jederzeit gerne wieder Ihre Dienste in Anspruch nehmen und Sie auch an meine Freunde wärmstens weiterempfehlen.
Darüber hinaus können Sie mich selbstverständlich jederzeit als Referenz angeben.
Mit lieben Grüßen
Gabriele S. ("Aronaki")"
Die Geschichte des etwas ungewöhnlichen Names „Aronaki“ finde ich auch sehr nett. "Aronaki" setzt sich zusammen aus dem Namen des Katzenvaters, "Aron" und der griechischen Silbe "aki", die verwendet wird um etwas zu verniedlichen. "Aronaki" bedeutet also "Kleiner Aron"
Samstag, 17. Juli 2010
Die Geschichte mit Jonny
Zu meinen ersten Kunden im letzen Jahr gehörte Jonny, ein kleiner, schon 12jähriger Kater aus dem 14. Bezirk. Seine Familie hatte ihn aus dem Klosterneuburger Katzenheim geholt und er war erst einige Monate bei ihnen, als ich ihn zum ersten Mal für eine Woche betreuen durfte.
Jonny konnte durch seine Katzenklappe ein- und ausgehen und war an den ersten Tagen immer pünktlich zur Stelle als ich ihn füttern kam.
Jonny konnte durch seine Katzenklappe ein- und ausgehen und war an den ersten Tagen immer pünktlich zur Stelle als ich ihn füttern kam.
Eines Tages, war er dann nicht im Haus. Ich rief und suchte nach ihm, konnte ihn aber nicht finden bis ich schließlich ein schwaches Wimmern unter dem Bett hörte. Ich sah nach und tatsächlich lag da Jonny und konnte sich kaum bewegen.
Ich rief sofort den Tierarzt der Familie an, der aber ebenfalls auf Urlaub war. Mein Mann war zum Glück zu Hause und suchte mir schnell übers Internet alle Tierärzte in der Umgebung heraus die ich nacheinander anrief. Nur in der Tierklinik Breitenlee sagte man mir, das ich kommen könne mich allerdings auf eine Wartezeit von mind. 2 Stunden gefasst machen müsse. Außerdem wies man mich gleich am Telefon darauf hin das ich bar bezahlen müsse. Nachdem ich sonst niemanden erreicht packte ich den kleinen Kater in einen Karton und los gings.
In der Klinik wurde ich von einer korrekten und unpersönlichen Assistentin erst mal auf einen Platz im Wartezimmer verwiesen. Obwohl ich ihr sagte, dass es ein Notfall sei machte sie keine Ausnahme. Ich wartete 1 ½ Stunden ohne das sich ein Tierarzt blicken ließ. Mehrere Leute die schon vor mir da gewesen waren verließen wütend die Klinik weil sie auch nicht dran kamen.
Als dann eine Ärztin an mir vorbei ging, platzte mir der Kragen. Jonny rührte sich kaum mehr in seiner Kiste und atmete nur flach. Ich stellte mich der Dame in den Weg und schrie sie an sich meinen Kater anzusehen. Ich wäre ja gerne bereit zu warten, schrie ich schon fast hysterisch, wenn ich nur genau wüsste dass er in der Zwischenzeit nicht stirbt. Sie weigerte sich noch immer ihn anzusehen und dann kamen mir vor Wut die Tränen. Das wirkte dann endlich und die Ärztin ließ sich herab sich Jonny anzusehen und festzustellen, dass er schnellsten behandelt werden müsste.
War man erst einmal in den inneren Räumen der Ordination gab es keinen Grund mehr sich zu beklagen. Gleich zwei Ärztinnen kümmerten sich um den kleinen Kerl der sich offensichtlich die Hüfte gebrochen hatte. Sobald ich eine genaue Diagonse hatte, informierte ich auch seine Familie die ohnehin gerade auf dem Weg zurück vom Urlaub war.
Jonny wurde dann von den Ärzten bestens versorgt und behandelt. Man überlegte ob er operiert werden sollte oder ob man den Bruch einfach verheilen lassen könne. Seine Besitzerin entschied sich gegen die Operation und nahm in Kauf das der Kater möglicherweise hinken würde.
Ihre Entscheidung war absolut die richtige. Im laufe des vergangenen Jahres habe ich Jonny bereits drei weitere Male betreut und er ist guten Mutes, wohlauf und humpelt kein bisschen.
Natürlich ist mir der kleine Kerl besonders ans Herz gewachsen und ich freu mich jedes Mal ganz besonders wenn ich, so wie vergangene Woche, wieder bei ihm bin.
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Katzen
Montag, 12. Juli 2010
Waldbad
Über Atreju, genannt Socke, den Border Collie habe ich ja jetzt schon öfter einen Post veröffentlicht. Der kleine Kerl liefert aber immer wieder tolle Motive für Fotos. Letzte Woche habe ich ihn wieder für ein paar Tage betreut und war mit ihm ausgiebig im Wald hinter seinem zu Hause spazieren.
Dabei habe ich diesmal eine kleine Quelle entdeckt und Atreju sprang sofort hinein. Mit wahrer Wonne hat er herumgeplantscht, getrunken und mit dem Wasserstrahl gespielt. Mindestens 10 Miunten saß er drinnen und von sich aus wäre er wahrscheinlich so schnell nicht mehr herausgekommen.
Dabei habe ich diesmal eine kleine Quelle entdeckt und Atreju sprang sofort hinein. Mit wahrer Wonne hat er herumgeplantscht, getrunken und mit dem Wasserstrahl gespielt. Mindestens 10 Miunten saß er drinnen und von sich aus wäre er wahrscheinlich so schnell nicht mehr herausgekommen.
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Hunde
Donnerstag, 8. Juli 2010
Katzen haben ein Gedächtnis!
Fast 70 % meiner Aufträge habe ich bei Kunden bei denen ich mindestens schon ein Mal die Betreuung der Tiere übernommen habe. Das freut mich natürlich besonders weil es mir zeigt wie zufrieden meine Kunden mit meinem Service sind. Ein weiterer schöner Aspekt dabei ist, dass auch die Tiere sehr deutlich zeigen das sie sich an mich erinnern können.
Ein Beispiel dafür sind Lena und Emily, zwei Katzenschwestern die im 20. Bezirk leben. Die beiden, vor allem Lena, sind eher zurückhaltend Fremden gegenüber. Während der ersten Betreuungstage meines ersten Auftrages bei ihnen, haben sich die beide Katzen im Schlafzimmer versteckt. Erst am letzten Tag kam Emily schmusen.
Nun hatte ich bei den beiden meinen zweiten Auftrag im Abstand von ca. 4 Wochen. Gleich als ich die Türe aufsperrte begrüßte mich Emily mauzend und schnurrend wie eine gute Bekannte. Ich hab mich sehr geehrt gefühlt. Nach zwei Tagen war dann auch die schüchterne Lena schon da und von da an wurden wir richtig gute Freunde.
Ein Beispiel dafür sind Lena und Emily, zwei Katzenschwestern die im 20. Bezirk leben. Die beiden, vor allem Lena, sind eher zurückhaltend Fremden gegenüber. Während der ersten Betreuungstage meines ersten Auftrages bei ihnen, haben sich die beide Katzen im Schlafzimmer versteckt. Erst am letzten Tag kam Emily schmusen.
Nun hatte ich bei den beiden meinen zweiten Auftrag im Abstand von ca. 4 Wochen. Gleich als ich die Türe aufsperrte begrüßte mich Emily mauzend und schnurrend wie eine gute Bekannte. Ich hab mich sehr geehrt gefühlt. Nach zwei Tagen war dann auch die schüchterne Lena schon da und von da an wurden wir richtig gute Freunde.
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Katzen
Freitag, 2. Juli 2010
Abschied von Leo
Seit Jänner betreue ich Leo, einen 18jährigen Warmblut Wallach der in Deutsch-Brodersdorf steht. 2 – 3 Mal pro Woche war ich bei ihm da seine Besitzerin vorübergehend zu wenig Zeit für ihn hatte. Vor allem ging es darum Leo nach einer langen Stehzeit wieder regelmäßig zu bewegen. Ich begann mit Spaziergängen und Longieren um einmal sein Vertrauen zu gewinnen bzw. um Leo auch besser kennen zu lernen.
Sehr schnell lernte Leo mir zu vertrauen und ließ sich willig überall hin führen, was am ihm am Beginn meiner Tätigkeit große Schwierigkeiten bereitete. Auch erinnerte er sich bald wieder an seine gute Erziehung und nach einigem Üben stand er wieder brav still beim Putzen und hörte auf während dem Führen an mir zu knabbern usw.
Leicht fiel mir der Abschied nicht v.a. weil Leo, als ich ihn nach unseren letzten Stunde am Dienstag auf die Wiesenkoppel brachte, das erste Mal nicht zu seiner Herde gelaufen ist sondern noch an den Zaun kam und mir nachsah bis ich weg war.
Sehr schnell lernte Leo mir zu vertrauen und ließ sich willig überall hin führen, was am ihm am Beginn meiner Tätigkeit große Schwierigkeiten bereitete. Auch erinnerte er sich bald wieder an seine gute Erziehung und nach einigem Üben stand er wieder brav still beim Putzen und hörte auf während dem Führen an mir zu knabbern usw.
Ab Ostern habe ich dann auch begonnen Leo zu reiten. Zuerst nur in dem sehr großen Gelände und bald auch schon in der Halle. Auch wenn Leo nach wie vor ein eher schreckhaftes Pferd ist, wurde es von Stunde zu Stunde besser.
Trotzdem hat Deutsch-Brodersdorf den riesigen Nachteil dass es so weit weg von meinem Heimatort, Klosterneuburg, ist. (61 km) Erschwerend kam dazu das es sich mit meinen anderen Aufträgen nur so einrichten ließ, das ich um 9.00 Uhr früh bei Leo war und das bedeutet um 08.00 Uhr über die Tangente. Jeder der in Wien und Umgebung wohnt weiss was das bedeutet.
Schweren Herzens habe ich mich aus diesem Grund von Leo über den Sommer verabschiedet. Nun hat auch seine Besitzerin wieder mehr Zeit um Leo zu betreuen, deshalb hat sich das auch ganz gut ergeben.
Leicht fiel mir der Abschied nicht v.a. weil Leo, als ich ihn nach unseren letzten Stunde am Dienstag auf die Wiesenkoppel brachte, das erste Mal nicht zu seiner Herde gelaufen ist sondern noch an den Zaun kam und mir nachsah bis ich weg war.
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Pferde
Dienstag, 29. Juni 2010
Freizeit
Vergangenen Sonntag fand ein kleines Reitertreffen zwischen befreundeten Reitern aus Königstetten und uns Mauerbachern in Scheiblingstein statt. Scheiblingstein liegt ca. zwischen Mauerbach und Königstetten sodass die beiden Gruppen ca. 2 Stunden Wegzeit bis zum Treffpunkt hatten.
Zum Glück ging es sich diesmal von meinen Aufträgen so schön aus, das ich beim Ritt aus Mauerbach mit meinem Haflinger Liberty teilnehmen konnte.
Um 14.00 Uhr ging es zu Fünft, von Offenstall des Reitstall Renner los durch den Wald, großteils bergauf. Wir hatten einige, unvorhergesehene Hindernisse in Form von ungestürzten Bäumen, die unsere Pferde aber mühelos überwanden. Beim Gasthaus Trappl, dessen Besitzer eigens für Reiter eine Anbindemöglichkeit gebaut hat, trafen dann 12 Reiter und ihre Pferde aufeinander.
Nach einer ausgiebigen Rast ritten wir dann alle gemeinsam über eine schöne Forststraße nach Mauerbach zurück von wo die Königstettner dann mit dem Hänger abgeholt wurden.
Kleines Detail am Rande: Ich trug eines meiner „Tierservice-Mobil“ Shirts und habe dadurch wieder einen neuen „Katzenkunden“ gewonnen. Hat mich natürlich sehr gefreut!!
Zum Glück ging es sich diesmal von meinen Aufträgen so schön aus, das ich beim Ritt aus Mauerbach mit meinem Haflinger Liberty teilnehmen konnte.
Um 14.00 Uhr ging es zu Fünft, von Offenstall des Reitstall Renner los durch den Wald, großteils bergauf. Wir hatten einige, unvorhergesehene Hindernisse in Form von ungestürzten Bäumen, die unsere Pferde aber mühelos überwanden. Beim Gasthaus Trappl, dessen Besitzer eigens für Reiter eine Anbindemöglichkeit gebaut hat, trafen dann 12 Reiter und ihre Pferde aufeinander.
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Nach einer ausgiebigen Rast ritten wir dann alle gemeinsam über eine schöne Forststraße nach Mauerbach zurück von wo die Königstettner dann mit dem Hänger abgeholt wurden.
Kleines Detail am Rande: Ich trug eines meiner „Tierservice-Mobil“ Shirts und habe dadurch wieder einen neuen „Katzenkunden“ gewonnen. Hat mich natürlich sehr gefreut!!
Donnerstag, 24. Juni 2010
5 x Hundespaziergang
Gestern haben sich meine Aufträge so ergeben, das ich insgesamt 5 Hundespaziergänge mit hatte. Das bedeutet also auch 5 Stunden spazieren gehen. Für Lara, meine Hündin, also ein sehr aufregender Tag. Es handelte sich ausschließlich um Stammkunden mit denen sie sich gut verträgt.
Arthus und Baily kennt Lara auch schon seit längerer Zeit. Die beiden sind etwas gemütlicher unterwegs und nicht mehr so verspielt. Auf dem Foto beobachen wie gerade Lara die weiter unten im Bach sitzt und sich den Bauch kühlt.
Am Abend, als wir nach Hause kamen, legte sich Lara auf ihren Polster und rührte kein Ohr mehr, bis zum nächsten Morgen. Anstrengend so ein Hundetag.
Da war einmal „Atreju“ der Border Colli mit dem ich in der Früh, zu Mittag und am Abend spazieren war. Hier sieht man die beiden beim gemeinsamen Baden in einer Waldlacke nach dem Morgenspaziergang
Dann folgten Yuki und Flavia zwei sehr lebhafte Hunde die ich seit ein paar Wochen regelmäßig betreue. Da beginnt der Hundespaß schon im Garten aber sobald ich alle an die Leine genommen habe sind sie brav bis wir dann im Wald sind. Dort geht’s weiter mit Spiel und Spaß und viel Gebell.
Am Abend, als wir nach Hause kamen, legte sich Lara auf ihren Polster und rührte kein Ohr mehr, bis zum nächsten Morgen. Anstrengend so ein Hundetag.
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Hunde
Mittwoch, 16. Juni 2010
Frettchen
Letztes Wochenende habe ich meine ersten Frettchen in Wien betreut. Schon vor einigen Wochen habe ich die Kundin besucht um ihre drei „Monster“ kennen zu lernen. Das besondere an diesen Tierchen ist, dass sie nicht in einem Käfig, sondern frei in der Wohnung leben. Die Tiere benutzen recht brav ihre Kisterl und haben somit einen großen Lebensraum den sie ganz für sich einnehmen.
Sheela, Rusty und Filou haben in ihrem ganzen Frettchenleben noch keine negative Erfahrung mit Menschen gemacht, deshalb sind sie total neugierig und waren innerhalb kürzester Zeit auch mir gegenüber zutraulich.
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Von dem Zeitpunkt als ich die Wohnung betrat war ich nur noch fasziniert und entzückt. Zuerst sieht man die Schnäuzchen irgendwo hervorlugen, dann kommen sie nach der Reihe angelaufen und man wird von oben bis unten beschnuppert. Frettchen sind gute Kletterer, somit hanteln sie sich auch an der Kleidung hinauf, schlüpfen in Hosenbeine usw.
Sheela, das Weibchen wurde zu meinem Liebling. Sie ist sehr klein und zart und eine absolute Schmuserin. Die beiden Männchen sind mitunter recht wild beim Spielen und haben mich einige Male auch recht ordentlich gezwickt. Sheela macht das nicht. Ich konnte sie ohne Bedenken auf die Schulter setzen ohne Angst um meine Ohrläppchen haben zu müssen.
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Kleintiere
Samstag, 12. Juni 2010
Neues Zuhause für Mausi
Mit kurzer Unterbrechung versorge ich seit Mitte März Mausi, eine 15jährige Katze aus dem 19. Bezirk. Ihre Besitzerin musste, so sagte sie mir, dringend für 4 Tage ins Krankenhaus. Mausi ist aber nicht stubenrein und erledigt ihr Geschäft in und vor der Badewanne. Trotzdem sagte ich natürlich sofort zu die Katze zu versorgen. Leider wurden aus den 4 Tagen einige Monate und letzte Woche ist die alte Dame gestorben.
Was nun machen mit Mausi? Die Tochter meiner Kundin, die in der Schweiz lebt, fragte mich um Rat. Ich suchte ihr alle möglichen Telefonnummern von Katzenheimen aus dem Internet, alle lehnten Mausi ab. Eine alte Katze die noch dazu nicht sauber ist, ist unvermittelbar. Eine der Optionen, die dadurch immer näher rückte, war das Einschläfern.
Das hätte ich allerdings nicht zugelassen und Mausi in diesem Fall mit zu mir nach Hause genommen, obwohl ich mit der Unsauberkeit natürlich auch so meine Probleme hätte.
Dann fanden sehr nette Nachbarn, die sich neben mir auch noch um Mausi gekümmert haben, den Dechanthof. Dort waren sie bereit Mausi aufzunehmen. Überdies übernehmen die Nachbarn die Patenschaft für sie, damit es ihr auch wirklich gut geht.
Mir fiel ein Stein von Herzen. Gestern ist sie abgereist und wir haben uns ausgibig verabschiedet.
Das hätte ich allerdings nicht zugelassen und Mausi in diesem Fall mit zu mir nach Hause genommen, obwohl ich mit der Unsauberkeit natürlich auch so meine Probleme hätte.
Dann fanden sehr nette Nachbarn, die sich neben mir auch noch um Mausi gekümmert haben, den Dechanthof. Dort waren sie bereit Mausi aufzunehmen. Überdies übernehmen die Nachbarn die Patenschaft für sie, damit es ihr auch wirklich gut geht.
Mir fiel ein Stein von Herzen. Gestern ist sie abgereist und wir haben uns ausgibig verabschiedet.
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Katzen
Mittwoch, 9. Juni 2010
Kleine Löwen
Katzen der Rasse „Maine Coon“ begegnen mir als Tierbetreuerin überdurchschnittlich oft. Traurig bin ich darüber nicht gerade, weil ich diese großen, wunderschön anzusehenden Katzen, sehr gerne mag.
Absolute Prachtexemplare, Kimberly und Timo, habe ich am vergangenen Wochenende in Wien betreut. Die beiden bringen jeweils über 10 kg auf die Waage, haben wunderschönes, buschiges Fell und sind extrem schmusig. Ich konnte mich kaum von den beiden trennen wenn sie sich vor der Eingangstüre auf den Boden legten und den Bauch gestreichelt haben wollten.
Timo ist überdies sehr neugierig und hat ohne Scheu meine Tasche inspiziert, in der sich natürlich immer diverse Katzenleckerchens befinden.
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Absolute Prachtexemplare, Kimberly und Timo, habe ich am vergangenen Wochenende in Wien betreut. Die beiden bringen jeweils über 10 kg auf die Waage, haben wunderschönes, buschiges Fell und sind extrem schmusig. Ich konnte mich kaum von den beiden trennen wenn sie sich vor der Eingangstüre auf den Boden legten und den Bauch gestreichelt haben wollten.
Timo ist überdies sehr neugierig und hat ohne Scheu meine Tasche inspiziert, in der sich natürlich immer diverse Katzenleckerchens befinden.
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Katzen
Donnerstag, 3. Juni 2010
Sommerfrisur
Pete und seine 3 kätzischen Mitbewohner betreue ich bereits seit Weihnachten immer wieder einmal über ein verlängertes Wochenende. Pete ist ein junger Maine Coon Kater, dessen Fell rassenspezifisch sehr dicht und lang ist, und dadurch intensiver Pflege bedarf. Sobald man nicht ständig dahinter ist hat man sofort Knoten im Pelz die man dann auch herausschneiden muss. Da Pete und die anderen Katzen auch nach draußen dürfen ist es natürlich besonders schwierig sein Fell knotenfrei zu halten.
Hat man einmal ein paar dieser Knoten im Fell wird es bald sehr unmöglich diese selbst herauszuschneiden weil man nicht mehr unterscheiden kann wo das Fell endet und die Haut beginnt. Außerdem halten die meisten Katzen nicht über einen längeren Zeitraum still. Da muss dann ein Profi her, der die Katzen unter Sedierung rasiert.
Hat man einmal ein paar dieser Knoten im Fell wird es bald sehr unmöglich diese selbst herauszuschneiden weil man nicht mehr unterscheiden kann wo das Fell endet und die Haut beginnt. Außerdem halten die meisten Katzen nicht über einen längeren Zeitraum still. Da muss dann ein Profi her, der die Katzen unter Sedierung rasiert.
Sein Frauchen meint, das Pete nun aussieht wie ein Pfeiffenreiniger. Pete ist vom Charaktrer her ein totaler „Clownkater“ und seine Sommerfirsur unterstreicht seinen Typ jetzt noch. Ich finde ihn ja total niedlich so wie er ist, muss aber trotzdem immer lachen wenn ich ihn sehe. Armer Pete, aber ihn störts nicht
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Katzen
Sonntag, 30. Mai 2010
Meine Diätassistenten
Baily, Artus und Lara
Mit purer Gewalt habe ich es in den letzten Monaten geschafft mir 2 zusätzliche Kilos anzufuttern, die ich wieder los haben wollte. Ich weiß nicht ob mein Unterbewusstsein reagiert hat oder ob es Zufall war, ich bekam in den letzten beiden Wochen sehr viele Anfragen von Hundebesitzern. Das heißt ich bin an manchen Tagen, neben meinen Katzen- und Pferdekunden, bis zu drei Mal, mindestens eine Stunde mit Hunden unterwegs.
Baily liebt Wasser, leider auch Schmutziges
Zwei meiner Lieblings-Diätassistenten sind Artus und Baily. Artus ist schon ein älterer Eurasier Rüde und Baily seine Tochter. Zusammen mit Lara, der die viele Bewegung auch gut tut, stapfen wir durch den Wiener Wald und haben sehr viel Spaß miteinander.
Klettern über einen umgestürzten Baum
Zusammen mit Lumi, Moritz und Atreju waren Artus und Baily sehr erfolgreich, ich bin wieder auf Normalgewicht. Super Sache!
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Hunde
Mittwoch, 26. Mai 2010
Bürsten
Momentan betreue ich gerade wieder eine besonders herzige Katzendame aus dem 10. Bezirk. Sheila lebt in einer schönen Dachgeschoßwohnung mit eigenem „Katzenzimmer“. Grundsätzlich bewohnt sie natürlich alle Räume aber in "ihrem" Zimmer sind die Spielsachen und v.a. die Bürsten deponiert. Sheila liebt es gebürstet zu werden. Seit sie, nach einigen Besuchen, vollstes Vertrauen zu mir gefasst hat, läuft sie jetzt immer wenn ich komme zuerst ins „Katzenzimmer“ zu den Bürsten und zeigt mir was sie von mir erwartet.
Die Wünsche der Katzendame werden natürlich prompt erfüllt. Anschließend wird noch ein weiträumiger Leckerchen-Pfad mit Katzenstangerl gelegt. Sobald sie mit der Suche begonnen hat, bin ich entlassen und darf gehen.
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Katzen
Freitag, 21. Mai 2010
Autohaus Tatzer
Nachdem ich gerade von meiner Autowerkstatt nach Hause komme und wieder mal positiv überrascht wurde, ist es an der Zeit diese absolute Ausnahmewerkstatt einmal zu erwähnen.
Ich fuhr schon viele Automarken und war in dem entsprechend vielen Werkstätten. Sehr oft habe ich die Werkstatt gewechselt weil ich mich bei jedem Besuch geärgert habe über die Unzuverlässigkeit, ausgebliebene versprochene Rückrufe, lange Wartezeiten bei der Anmeldung trotz voriger Terminvereinbarung, ewiger Kampf um ein Leihauto und v.a. die Unfreundlichkeit der Mitarbeiter, welche einem oft das Gefühl geben ein unwissender Idiot zu sein.
Auch als ich mir mein Traumauto, den Defender kaufte, machte ich zunächst diese Erfahrung beim Denzel in Wien. Schnell suchte ich mir eine neue Werkstatt und kam auf das Autohaus Tatzer in Zeiselmauer.
Unglaubliche Dinge geschehen da:
Ich fuhr schon viele Automarken und war in dem entsprechend vielen Werkstätten. Sehr oft habe ich die Werkstatt gewechselt weil ich mich bei jedem Besuch geärgert habe über die Unzuverlässigkeit, ausgebliebene versprochene Rückrufe, lange Wartezeiten bei der Anmeldung trotz voriger Terminvereinbarung, ewiger Kampf um ein Leihauto und v.a. die Unfreundlichkeit der Mitarbeiter, welche einem oft das Gefühl geben ein unwissender Idiot zu sein.
Auch als ich mir mein Traumauto, den Defender kaufte, machte ich zunächst diese Erfahrung beim Denzel in Wien. Schnell suchte ich mir eine neue Werkstatt und kam auf das Autohaus Tatzer in Zeiselmauer.
Unglaubliche Dinge geschehen da:
- Ich werde zuverlässig an- und zurückgerufen
- Reparatur- und Servicezeiten sind sehr kurz und werden immer eingehalten, meist unterschritten
- In den Energieferien (eine der stressigsten Wochen) fiel mein Lichtschalter aus. Der Ersatzschalter war nicht lagernd. Ohne dass ich darum bitten musste wurde eine improvisierte Lösung eingebaut damit ich zumindest weiterfahren konnte. UND NICHT VERRECHNET!!
- Ich kann immer vorbeikommen, auch 10 Minuten bevor die Werkstatt schließt und niemand verdreht die Augen deswegen.
- Es gibt im Wartebereich nicht nur die üblichen Autozeitschriften, sondern auch das Seitenblicke Magazin und die Gala.
- Man hört mir zu, ich werde nicht als „Weibchen“ sondern als kompetenter Mensch behandelt.
- Leihauto war innerhalb kürzester Zeit verfügbar und wurde vollgetankt übergeben. Und das Beste ist, als ich es jetzt am Abend zurückbrachte und dafür bezahlen wollte, wurde mir gesagt, daß es gratis sei. (daraufhin hab ich jetzt gleich den Blogartikel geschrieben).
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Elisabeth
Sonntag, 16. Mai 2010
Intensives Wochenende
Ein sehr intensives Wochenende geht heute zu Ende. Durch den Fenstertag haben sich viele meiner Kunden frei genommen und mich gebeten Ihre Lieblinge zu versorgen. Ein bisschen erschrocken bin ich schon als ich in der Vorbereitung meinen Tagesplan angesehen habe.
Aber wie immer ist sich alles gut ausgegangen. Ich hatte für alle tierischen Kunden ausreichend Zeit um zu spielen, zu schmusen, zu verwöhnen und dabei selbst auch noch viel Freude und Spaß zu haben.
Lara, meine Hündin, hat das Wochenende sehr genossen. Sie war mit mir auf der Tour und kam in den Genuss einiger schöner, wenn auch nasser Spaziergänge mit Atreju, einem Border Collie den ich schon im Februar betreut habe.
Leider ist er auf dem Video nicht so gut zu sehen weil es seine Spielstrategie ist sich flach auf den Boden zu legen. Dadurch ist er im hohen Gras nicht so gut zu sehen wie mein hüpfender Hund.
Aber wie immer ist sich alles gut ausgegangen. Ich hatte für alle tierischen Kunden ausreichend Zeit um zu spielen, zu schmusen, zu verwöhnen und dabei selbst auch noch viel Freude und Spaß zu haben.
Lara, meine Hündin, hat das Wochenende sehr genossen. Sie war mit mir auf der Tour und kam in den Genuss einiger schöner, wenn auch nasser Spaziergänge mit Atreju, einem Border Collie den ich schon im Februar betreut habe.
Leider ist er auf dem Video nicht so gut zu sehen weil es seine Spielstrategie ist sich flach auf den Boden zu legen. Dadurch ist er im hohen Gras nicht so gut zu sehen wie mein hüpfender Hund.
Mittwoch, 12. Mai 2010
Genial zum Nachmachen!
Als ich gleich nach meinem Urlaub zu einer meiner Stammkundinnen, Speedy, kam fand ich im Wohnzimmer 2 einfache aber geniale Spielzeuge zur Katzenunterhaltung. Alle möglichen Öffnungen werden mit Leckerchens bestückt und die Katzen haben Spaß dabei sie wieder herauszufischen.
Küchenrolle, Klopapierrollen, Joghurtbecher auf einen Karton geklebt
Ich bin so begeistert davon, dass ich gleich Fotos machte um diese sinnvolle Bastelarbeit meinen Katzenkunden zu zeigen. Natürlich fange ich jetzt auch gleich an Klopapier- und Küchenrollen zu sammeln.
Klopapierrollen in einen Schukarton geklebt und am Tischbein festgebunden.
Speedy hat mir nicht den Gefallen getan das „Leckerlie-Versteck-Spiezeug“ zu demonstrieren aber immerhin hat sie davor gepost. Wenn ich am nächsten Tag wieder komme ist natürlich alles leer.
Montag, 3. Mai 2010
Lotty und Liberty
Da Lotty ja fast schon zur Familie gehört und ich letzte Woche einmal 3 Stunden lang auf sie aufgepasst habe, war die Gelegenheit günstig sie mit Liberty, meinem Haflinger bekannt zu machen.
Lotty hatte zwar schon Kontakt mit Pferden bisher jedoch nur flüchtig. Liberty ist Hunde gewohnt, er ist absolut gelassen auch wenn ein Hund hysterisch ist, so wie meine Lara das am Beginn war. Also die idealen Voraussetzungen für Lotty im Bezug auf den Erstkontakt mit einem Pferd.
Es war dann auch so wie ich es erwartet habe. Da Hunde ja auch voneinander lernen hat Lotty sich benommen wie Lara, die im Stall ja fast zu Hause ist. Kaum hatte ich das Futter vor meinen Hafi hingestellt, waren auch schon beide Hunde mit den Köpfen bei der Schüssel. Interessanter Weise hat Liberty es immer schon toleriert wenn ihm Lara oder sonst ein Hund etwas vom Futter wegstehlen. Ein anderes Pferd dürfte das niemals tun und nicht mal in seine Nähe kommen beim Fressen.
Schmecken kanns den Hunden ja eigentlich nicht, weil Liberty nur Hafer und ein bisschen Mineralfutter in Form von Pellets bekommt. Aber wie beim Menschen ist die Gier halt ein Hund…..
Lotty hatte zwar schon Kontakt mit Pferden bisher jedoch nur flüchtig. Liberty ist Hunde gewohnt, er ist absolut gelassen auch wenn ein Hund hysterisch ist, so wie meine Lara das am Beginn war. Also die idealen Voraussetzungen für Lotty im Bezug auf den Erstkontakt mit einem Pferd.
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| Album: Lotty und Liberty |
Es war dann auch so wie ich es erwartet habe. Da Hunde ja auch voneinander lernen hat Lotty sich benommen wie Lara, die im Stall ja fast zu Hause ist. Kaum hatte ich das Futter vor meinen Hafi hingestellt, waren auch schon beide Hunde mit den Köpfen bei der Schüssel. Interessanter Weise hat Liberty es immer schon toleriert wenn ihm Lara oder sonst ein Hund etwas vom Futter wegstehlen. Ein anderes Pferd dürfte das niemals tun und nicht mal in seine Nähe kommen beim Fressen.
Schmecken kanns den Hunden ja eigentlich nicht, weil Liberty nur Hafer und ein bisschen Mineralfutter in Form von Pellets bekommt. Aber wie beim Menschen ist die Gier halt ein Hund…..
Dienstag, 27. April 2010
Geschenk an mich
Fast ein Jahr nach der Gründung von Tierservice-Mobil habe ich mir selbst ein Geschenk gemacht und mir „Berufskleidung“ bestellt.
Über einen Online-Shop ließ ich mir T-Shirts und Kapuzensweater beschriften. Jetzt ist meine Probebestellung angekommen und ich freu mich total darüber. Nachdem ich mit der Qualität zufrieden bin, hab ich mir gleich noch einen Schwung Shirts und dazu noch eine Tasche und Kapperl mit Firmenaufdruck bestellt. Irgendwie war ich im Online-Kaufrausch.
Auch wenn das Ganze aufgrund der niedrigen Stückzahl nicht ganz günstig war, ist es preismäßig dennoch kein Vergleich zu meiner früheren Berufskleidung die aus Hosenanzug oder Kostüm bestand. Nicht nur so gesehen ein guter Tausch. :-)
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Elisabeth
Freitag, 23. April 2010
Grausliches Geschenk
Mio, den Waldkater, habe ich schon im vorigen Jahr betreut und es ist schön zu sehen wie er mir von Mal zu Mal mehr vertraut. Tauchte er letzten Herbst einige Male gar nicht auf, so kommt er mir nun meist schon vor dem Haus, in der Einfahrt entgegen und mauzt vorwurfsvoll weil er Hunger hat.
Ein ganz besonderes Geschenk hat er mir vor einigen Tagen gemacht. Eine tote und „fachkätzisch“ zerlegte Maus im Wintergarten. Ich habe meinen Tag mit dem Besuch bei Mio begonnen und mein eigenes Frühstück darauf hin ein bisschen nach hinten verschoben. Seine Besitzer meinten es wäre ein Geschenk gewesen, ihnen hätte er schon seit Monaten keine Maus mehr gebracht. Vielen Dank, kleiner Mio :-)
Kein Kater schaut so vorwurfsvoll wie Mio
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Katzen
Dienstag, 20. April 2010
Unscharf aber süß..
...ist dieses Foto von Lotty und Lara wie sie im Wald gemeinsam einen Feuersalamander inspizieren. Keine Sorge, sie haben dem kleinen Tierchen nichts getan. Er lag nur ruhig da und ließ sich von den beiden Mädels beschnuppern. Muss ein ungutes Gefühl sein, wenn man sich so in den Salamander hinein versetzt
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Hunde
Sonntag, 18. April 2010
Vulkan Asche
Sogar ich bzw. einige meiner Kunden sind vom Ausbruch des isländischen Vulkans betroffen. Schon als ich zum ersten Mal im Radio gehört habe das einige Flughäfen gesperrt werden ging ich in Gedanken die Liste meiner Kunden durch, die gerade mit dem Flugzeug unterwegs waren bzw. sind.
Es sind genau zwei Familien die eigentlich heute bzw. morgen zurück kommen sollten. Eine Familie wartet in Kairo, die zweite in der Dominikanischen Republik.
Natürlich hab ich beiden Kunden gleich eine sms geschrieben, dass sie sich um die Betreuung der Katzen keine Gedanken machen müssen, ich kümmer mich um die kleinen Lieblinge bis die Besitzer wieder in Wien sind.
Mira und Tigra nehmens auf jeden Fall gelassen. Ich denke sie sind mit meiner Betreuung und dem zwischenzeitlichen Verwöhnprogramm recht zufrieden.
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Katzen
Freitag, 16. April 2010
Winterpelz
Leo, mein Pflegepferd aus Deutsch-Brodersdorf, war den Winter über nicht eingedeckt und hat dem entsprechend, auch weil er schon 18 Jahre alt ist, viel Winterpelz.
Wie man an dem Haufen zu Leos Füßen sieht, hat er eine Menge Haare gelassen und der Erfolg war das sich zum ersten Mal ganz deutlich das glänzende Sommerfell darunter zeigte. Seine Beine hab ich allerdings noch ausgelassen, die kommen beim nächsten Mal dran.
Seit Anfang März verliert er so große Mengen davon sodass ich mich manchmal wundere, das er überhaupt noch Fell hat. Gerstern hab ich Leo dann eine ganze Stunde lang nur mit dem Gummistriegel abgerieben um so viele Haare wie möglich von ihm runter zu bekommen.
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Pferde
Dienstag, 13. April 2010
(Fast) unsichtbarer Kater
Schnurrli, einen Kater aus Klosterneuburg, habe ich am vergangenen Wochenende bereits das Dritte Mal betreut. Im Februar wars für ein Wochenende, im März eine Woche und jetzt im April wieder für ein Wochenende.
Bis zum letzten Wochenende habe ich Schnurrli allerdings nicht zu Gesicht bekommen wenn ich bei der Familie im Haus war. Gerade im März, als ich ihn 8 Tage lang versorgte, war es kein gutes Gefühl den Kater nie zu sehen. Schnurrli ist allerdings ein Freigänger mit Katzenklappe, was die Suche nach ihm etwas kompliziert macht.
An seinem Futter, ich habe ihm wie auf dem Foto zu sehen eine „kleine“ Menüauswahl zusammengestellt, war zu sehen, daß er sehr wohl ins Haus kam. Zusätzlich hab ich in der Katzenklappe ein vertrocknetes Blatt eingespannt um zu sehen ob er sie benutzt. Das Blatt war täglich herausgefallen. Diese Indizien haben mich dann etwas beruhigt. Seine Besitzerin hat mir, als ich den Schlüssel zurückbrachte gesagt, daß dieses Verhalten für den kleinen Streuner normal ist.
Umso mehr hab ich mich gefreut, das sich Schnurrli dieses Wochenende, an beiden Tagen gezeigt hat und sich seine Schmuseeinheiten abholte. Ich glaub jetzt sind wir Freunde. Im Mai, wenn der nächste Urlaub der Familie ansteht, wird es sich dann herausstellen.
Bis zum letzten Wochenende habe ich Schnurrli allerdings nicht zu Gesicht bekommen wenn ich bei der Familie im Haus war. Gerade im März, als ich ihn 8 Tage lang versorgte, war es kein gutes Gefühl den Kater nie zu sehen. Schnurrli ist allerdings ein Freigänger mit Katzenklappe, was die Suche nach ihm etwas kompliziert macht.
An seinem Futter, ich habe ihm wie auf dem Foto zu sehen eine „kleine“ Menüauswahl zusammengestellt, war zu sehen, daß er sehr wohl ins Haus kam. Zusätzlich hab ich in der Katzenklappe ein vertrocknetes Blatt eingespannt um zu sehen ob er sie benutzt. Das Blatt war täglich herausgefallen. Diese Indizien haben mich dann etwas beruhigt. Seine Besitzerin hat mir, als ich den Schlüssel zurückbrachte gesagt, daß dieses Verhalten für den kleinen Streuner normal ist.
Umso mehr hab ich mich gefreut, das sich Schnurrli dieses Wochenende, an beiden Tagen gezeigt hat und sich seine Schmuseeinheiten abholte. Ich glaub jetzt sind wir Freunde. Im Mai, wenn der nächste Urlaub der Familie ansteht, wird es sich dann herausstellen.
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Katzen
Freitag, 9. April 2010
Herrin der Fliegen
Vor einigen Wochen haben wir uns alle nach dem Sommer und der Sonne gesehnt und als Pferdebesitzer wieder mal verdrängt was damit verbunden ist. Das Erwachen kommt sehr rasch in Form der ersten Insektenschwärme.
In Laxenburg hat der Frühling schon viel früher Einzug gehalten als anderswo. Erkennbar war das Anfang März v.a. daran, das hier schon der Bärlauch herauskam und im Wienerwald, also in meiner Gegend, immer noch der Schnee lag. Nun sind leider auch die Fliegen früher dran als in anderen Ställen.
Heute war ich mit „meinen Babies“ grasen und hab ihnen ihren Fliegenschutz drauf gelassen. Mir gings weniger gut und ich hab mit der Pflegerin schon ernsthaft darüber nachgedacht, ob ich mir die Fliegenhaube eines Pferdes ausborge.
Mein Rest an Eitelkeit hat das aber verboten.
Sollte es schlimmer werden mit den Insekten und ich auf dieses Mittel zurückgreifen, verspreche ich, das ich ein Foto von mir machen lassen werde und in den Blog stelle.
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Pferde
Sonntag, 4. April 2010
Gründonnerstag
Seit Dienstag habe ich wieder für 8 Tage die Betreuung von Idefix, Tigger, Sandy und Diana übernommen. Letztere, eine 13jährige Perser Katze mit kranken Nieren wollte nicht richtig fressen und sah auch sonst eher apathisch aus. Ich wollte kein Risiko eingehen, packte Diana in den Transportkorb und ab gings zur ca. 10 Minuten mit dem Auto entfernten Tierärztin.
Ich fand nur schwer einen Parkplatz, stellte mich schließlich recht weit weg auf den ersten verfügbaren Platz und merkte, dass ich mit der Fernbedingung mein Auto nicht schließen konnte. Noch dachte ich mir nicht viel dabei, schloss mit dem Schlüssel ab und beeilte mich zur Ärztin zu kommen. Sie stellte ein Oedem am linken Auge fest das möglicherweise von den Zähnen kommt, genau konnte sie es aber nicht sagen. Auf jeden Fall bekam Diana eine Infusion und Augentropfen, was sie alles brav über sich ergehen ließ. Wir vereinbarten einen weiteren Kontrollbesuch am nächsten Tag und ich ging mit der Katze wieder zurück zu meinem Auto.
Dort angelangt sperrte ich wieder mit dem Schlüssel auf, stellte die Box mit Diana auf den Beifahrersitz, wollte starten…. und der Motor starb sofort ab. Mist, das hatte ich schon mal gehabt. Damals lies ich das Auto zur Werkstatt abschleppen wo es sich problemlos starten lies. Mögliche Ursache war das der Transponder in der Fernbedingung durch irgendwelche Funkwellen gestört wurde. Toll, dachte ich, in diesem Fall hilft mir der ÖAMTC genau gar nicht und ich stehe da mit der kranken Katze. Mein Mann war auch gerade nicht erreichbar also suchte ich mir ein Taxi um wenigstens Diana mal nach Hause zu bringen.
Nach einiger Zeit erreichte ich schließlich meinen Mann der mich abholte und wieder zu meinem Auto brachte. Mittlerweile war es 21.00 Uhr geworden. Trotz Zweifel hab ich beim ÖAMTC angerufen, die Dame am Telefon teilte mir freundlich mit das der Fahrer ca. in 90 Minuten bei mir sein könnte. Nach 30 Minuten Wartezeit kamen wir schließlich auf die Idee es mit dem Reserveschlüssel, der natürlich zu Hause liegt, zu probieren. Wir tippten darauf, dass die Batterie in der Fernbedienung den Geist aufgegeben hat und sich das Auto deshalb nicht starten ließ.
Andi fuhr vom 21. Bezirk nach Weidlingbach, holte den Schlüssel und kam wieder zurück. ÖAMTC war in der Zwischenzeit noch immer nicht gekommen. Wir versuchten zu starten und es funktionierte. Mein Gott war ich erleichtert. Ein Tag ohne Auto ist für mich einfach nicht vorstellbar und ich hätte mir mitten in der Nacht noch irgendwo ein Leihauto organisierten müssen.
Nächste gute Nachricht ist das Diana, nach einer zweiten Infusion und Tabletten die sie täglich von mir bekommt, ganz die Alte ist und wieder ganz normal trinkt und frisst.
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Katzen
Dienstag, 30. März 2010
Kleiner Vielfraß
Offenbar gibt es auch Katzen die fressen können was sie wollen und dabei rank und schlank bleiben. Ein gutes Beispiel dafür ist Sissy, eine junge Katze aus Klosterneuburg. Schon beim Erstgespräch war ich erstaunt das die Kleine 4 Schlächen Katzenfutter pro Tag bekommt.
In der Zwischenzeit wird, wenn das Wetter so schön ist wie heute, auf der Terrasse geschmust. Und wie man auf den Fotos sieht, hat Sissy nicht einmal den Ansatz eines Bäuchleins.
Nun, da ich Sissy für gut eine Woche betreue, kann ich mich überzeugen, das sie 4 x 100 g locker verdrückt und v.a. in einem atemberaubenden Tempo. Wenn ich komme bekommt sie einmal die ersten beiden Schälchen, die sie in ca. 5 Minuten vollständig verputzt und bevor ich gehe bekommt sie die zweite Hälfte.
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Katzen
Samstag, 27. März 2010
Nicht erreichbar
Es hat sehr lange gedauert bis ich mich von der Sinnhaftigkeit Email fähiger Handys überzeugen lies. Nachdem ich dann aber mein erstes Handy mit Mail Empfang hatte, noch zu Personalberatungs Zeiten, war ich begeistert.
Natürlich haben sich die Vorteile eines solchen Mobiltelefons mit der tierservice-mobil noch potenziert. Um noch bequemer, zwischendurch Office Arbeiten erledigen zu können leistete ich mir das iPhone und war von der Benutzerfreundlichkeit und den vielseitigen Anwendungen begeistert. Es ist fast so als würde man auf einem Laptop arbeiten, Termine eintragen, Kontakte und Notizen speichern, mails schreiben,.. alles wunderbar möglich. Das ganze ist natürlich synchronisiert mit meinem PC zu Hause.
Am Donnerstag fuhr ich nun früh weg, mit meiner üblichen Thermoskanne Kaffee im Becherhalter, der zwischen meinen Vordersitzen eingelassen ist, das iPhone lag in der zweiten für Getränke vorgesehenen, Vertiefung. Nach ca. 5 Minuten Fahrtzeit griff ich zum Handy und landete mit der Hand in Kaffee. Mein Thermosbecher war umgefallen und war unglücklicher Weise nicht ganz verschlossen. Die Hälfte des Kaffee war in die zweite Vertiefung gelaufen und mein iPhone schwamm darin. Schnell zog ich das Telefon heraus und mangels anderer greifbarer Utensilien wischte ich es gleich an meiner Kleidung ab. Ich schrubbte so gut ich konnte und auf den ersten Blick sah alles ganz normal aus. Uff, dachte ich, nochmals davon gekommen und malte mir einen Tag ohne mein Handy aus. Schrecklich, nicht erreichbar, alle Termine weg, keine Kundendaten und Adressen,…. Nicht auszudenken.
Nach weiteren 10 Minuten sah ich wieder aufs Telefon und oh Schreck, der Display wurde dunkler. Eigentlich bin ich ein ruhiger Mensch, aber da klickte es bei mir aus. Ich drehte mit dem Auto um und versuchte meinen Mann anzurufen und benahm mich wie ein richtiges hysterisches Frauchen. Es sah so aus als würde sich die Verbindung aufbauen, ich konnte aber nichts hören. Auf Verdacht schrie ich die Ereignisse ins Telefon mit Anweisungen mein altes Handy zu aktivieren. So etwas ist bei uns eindeutig Männersache!
Dann kam ich auf die glorreiche Idee meine Ohrstöpsel einzustecken und es funktionierte. Andi beruhigte mich, er hatte gedacht ich hätte einen Autounfall bei meinem Gekreische. Als Technik Freak hatte er schnell mein altes Telefon, das auch mails empfangen kann, aktiviert und ich konnte mich beruhigen.
Aber ich vermisse mein iPhone. Mindestens 2 Wochen muss ich jetzt mit meinem anderen Handy leben. Der Display ist so klein das man wirklich gute Augen braucht um mails zu lesen, den dazugehörigen Stift für die Tastatureingaben hab ich längst verloren….Aber ich bin wieder rund um die Uhr online!
Das alles spielte sich zwischen 6.00 und 6.45 in der Früh ab. Ich war tatsächlich ganze 45 Minuten nicht erreichbar. Interessant wie wichtig das ist und wie man überreagiert.
Natürlich haben sich die Vorteile eines solchen Mobiltelefons mit der tierservice-mobil noch potenziert. Um noch bequemer, zwischendurch Office Arbeiten erledigen zu können leistete ich mir das iPhone und war von der Benutzerfreundlichkeit und den vielseitigen Anwendungen begeistert. Es ist fast so als würde man auf einem Laptop arbeiten, Termine eintragen, Kontakte und Notizen speichern, mails schreiben,.. alles wunderbar möglich. Das ganze ist natürlich synchronisiert mit meinem PC zu Hause.
Am Donnerstag fuhr ich nun früh weg, mit meiner üblichen Thermoskanne Kaffee im Becherhalter, der zwischen meinen Vordersitzen eingelassen ist, das iPhone lag in der zweiten für Getränke vorgesehenen, Vertiefung. Nach ca. 5 Minuten Fahrtzeit griff ich zum Handy und landete mit der Hand in Kaffee. Mein Thermosbecher war umgefallen und war unglücklicher Weise nicht ganz verschlossen. Die Hälfte des Kaffee war in die zweite Vertiefung gelaufen und mein iPhone schwamm darin. Schnell zog ich das Telefon heraus und mangels anderer greifbarer Utensilien wischte ich es gleich an meiner Kleidung ab. Ich schrubbte so gut ich konnte und auf den ersten Blick sah alles ganz normal aus. Uff, dachte ich, nochmals davon gekommen und malte mir einen Tag ohne mein Handy aus. Schrecklich, nicht erreichbar, alle Termine weg, keine Kundendaten und Adressen,…. Nicht auszudenken.
Nach weiteren 10 Minuten sah ich wieder aufs Telefon und oh Schreck, der Display wurde dunkler. Eigentlich bin ich ein ruhiger Mensch, aber da klickte es bei mir aus. Ich drehte mit dem Auto um und versuchte meinen Mann anzurufen und benahm mich wie ein richtiges hysterisches Frauchen. Es sah so aus als würde sich die Verbindung aufbauen, ich konnte aber nichts hören. Auf Verdacht schrie ich die Ereignisse ins Telefon mit Anweisungen mein altes Handy zu aktivieren. So etwas ist bei uns eindeutig Männersache!
Dann kam ich auf die glorreiche Idee meine Ohrstöpsel einzustecken und es funktionierte. Andi beruhigte mich, er hatte gedacht ich hätte einen Autounfall bei meinem Gekreische. Als Technik Freak hatte er schnell mein altes Telefon, das auch mails empfangen kann, aktiviert und ich konnte mich beruhigen.
Aber ich vermisse mein iPhone. Mindestens 2 Wochen muss ich jetzt mit meinem anderen Handy leben. Der Display ist so klein das man wirklich gute Augen braucht um mails zu lesen, den dazugehörigen Stift für die Tastatureingaben hab ich längst verloren….Aber ich bin wieder rund um die Uhr online!
Das alles spielte sich zwischen 6.00 und 6.45 in der Früh ab. Ich war tatsächlich ganze 45 Minuten nicht erreichbar. Interessant wie wichtig das ist und wie man überreagiert.
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Elisabeth
Sonntag, 21. März 2010
Großauftrag
Übers Wochenende hab ich einen Auftrag im Wienerwald mit den bisher meisten Tieren in einem Haushalt: 4 Hunde, 4 Katzen, 1 Meerschweinchen, 1 Hase und ein Aquarium. Die Hunde leben im unteren Bereich des Hauses und getrennt, im oberen Stockwerk sind alle anderen Tiere zu Hause.
Beim Öffnen der Tür wurde ich von den Hunden einmal von oben bis unten mit Zuneigung überschüttet. Man braucht dabei einiges an Standfestigkeit. Ab dem 2. Besuch zog ich mir einen „Kampfanzug“ bestehend aus Regenhose und eine alte Jacke an, um mit halbwegs sauberer Kleidung zu meinen nächsten Kunden fahren zu können.
Ein kleines bisschen einfacher, weil einfach kleiner, sind die Katzen und ganz leicht sind die Fische, das Meerschweinchen und der Hase. Sie begnügen sich mit dem Füttern, Streicheleinheiten sind da nicht so gefragt.
Beim Öffnen der Tür wurde ich von den Hunden einmal von oben bis unten mit Zuneigung überschüttet. Man braucht dabei einiges an Standfestigkeit. Ab dem 2. Besuch zog ich mir einen „Kampfanzug“ bestehend aus Regenhose und eine alte Jacke an, um mit halbwegs sauberer Kleidung zu meinen nächsten Kunden fahren zu können.
Ein kleines bisschen einfacher, weil einfach kleiner, sind die Katzen und ganz leicht sind die Fische, das Meerschweinchen und der Hase. Sie begnügen sich mit dem Füttern, Streicheleinheiten sind da nicht so gefragt.
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