Montag, 21. März 2011

Nur reiten ist schöner...

Vor ca. 3 Jahren hat sich mein Mann einen großen Wunsch erfüllt und den PPL (Private Pilote Licence) in Stockerau gemacht. Ich möchte nicht selber fliegen, komme aber gerne mit, um mir die Welt von oben anzusehen. Nach wetterbedingt, drei Anläufen (zu nebelig, zu windig,...) war es dann endlich so weit und wir konnten an einem schönen Vormittag unser geplante Runde fliegen.



Mein Wunsch war es, unser Haus in Weidlingbach und "mein" Ausreitgebiet Weinzierl - Elsbach zu zu sehen. Andreas ist ein ausgesprochen guter Pilot und das sage ich nicht  nur weil ich mit ihm verheiratet bin.

Es war eine sehr schöne Runde, ich habe unser Haus von oben gesehen, meinen Stall, mit viel Fantasie mein Pferd, Burg Kreuzenstein und das Stift Klosterneuburg.

Leider haben wir wieder einmal festgestellt das meine Digitalkamera bei solchen Aufnahmen rasch an ihre Grenzen stößt. Wir überlegen gerade, ob wir uns nicht einfach einmal eine Spiegelreflex gönnen sollten, da die Aufnahmen einfach unvergleichlich besser sind.

Dienstag, 15. März 2011

Leckerchen Ball

Neben den Fummelbrettern, sind Spielbälle in die man Leckerchen füllen kann, der große Renner bei vielen Katzen.

Es gibt diese Bälle auch für Hunde, aber wie man auf den Fotos sieht, haben auch Katzen große Freude daran.

Tabby und Tiger sind zwei, immer hungrige, junge Kater die noch sehr viel Beschäftigung brauchen. Bei ihnen fülle ich den Ball nicht mit Leckerchen an weil diese zu reichhaltig sind. Statt dessen gebe ich einfach normales Trockenfutter in den Ball.  Man kann die Öffnung dann beliebig groß oder klein machen, je nachdem wie groß die einzelnen Stückchen sind bzw. wie man möchte, das sich die Katzen beim herausfummeln anstrengen. Ideal sind die "Junior" Versionen von Trockenfutter weil die Stückchen da sehr klein sind.

Bis jetzt haben es noch alle Katzen geschafft mit dem Ball umzugehen. Am nächsten Tag ist er immer ganz leer.


 


Dienstag, 8. März 2011

Winter versus Frühling

Ich kenne kaum einen Menschen der sich jetzt noch nicht auf den Frühling und damit verbunden auf schönes und vor allem warmes Wetter freut. Auch wenn ich nicht besonders kälteempfindlich bin, reichte es mir jetzt auch schön langsam mit den warmen Schuhen, Socken, Winterjacken, Schiunterwäsche & Co. Bei meinen Hundekunden ist es umgekehrt. Sie lieben Schnee und kaltes Wetter letzteres vor allem die älteren Semester. Ich betreue ein paar Hunde die schon über 10 Jahre alt sind und die werden beim spazieren gehen wieder so richtig vital.

Eine ganz  junge Dame die ich den Winter über betreut habe ist Cora, eine 1jährige Mischlingshündin. Auch sie liebte den Schnee und es gelang mir ein paar ihrer wilden Hüpfer zu fotografieren.

Die kleine Maus hatte sichtlich Spaß im Schnee.

Dienstag, 1. März 2011

Bürsten

Wenn es um das Bürsten von Katzen geht, so denkt man meistens an Langhaarkatzen wie zum Beispiel Perser oder Maine Coons. Je nach Naturell, lieben diese Katzen es gebürstet zu werden, manche gehen aber auf Tauchstation, sobald man das Werkzeug in die Hand nimmt. Trotzdem ist es gerade bei den langhaarigen Katzen unbedingt notwendig regelmäßig zu bürsten weil sich das Fell sonst so stark verknotet, das man nur noch mit der Schere oder dem Trimmer weiterkommt. Ein Beispiel dafür ist Pete, über den ich schon mal einen Post geschrieben habe.

Loco liebt es gebürstet zu werden

Das "Streicheln" mit der Bürste mögen aber nicht nur die Rassekatzen sondern auch sehr viele unserer Hauskatzen mit normalem kurzen Fell. Die meisten Katzen mögen Bürsten aus dünnem Draht, die man in jeder Zoohandlung in verschiedenen Ausführungen und Größen bekommt. Loco und Fredi, die ich dieser Tage betreut habe, sind auch solche Bürstenfans. Der Vorteil ist auch das man nicht so viele Haare in der Wohnung herumfliegen hat. (Rede ich mir zumindest ein)

Fredi wartet schon bis ich mit Loco fertig bin

Manche meiner Kunden bevorzugen aber die sanfte Variante der Baby-Bürsten. Smila ist eine dieser Kandidatinnen. Ganz sanft darf ich ihr über den ganzen Körper aber auch übers Köpfchen streichen und das, wenns nach ihr ginge, stundenlang.

Smila mag die Baby Bürste

Montag, 21. Februar 2011

Meine freien Tage

Als ich Tierservice-Mobil im Mai 2009 gründete, hatte ich mir gar nicht so genau überlegt wie das denn mit den freien Tagen werden würde. Ich freute mich so riesig über den raschen Erfolg und das positive Feedback meiner Kunden in der ersten Sommersaison, dass mir dies viel mehr Wert war als ein freies Wochenende. Das wichtigste war und ist für mich, dass mein Partner mit meiner 7 Tage Woche kein Problem hat. Da er aber genauso wie ich sein eigenes Unternehmen hat, und sich mit mir über meinen Erfolg freut, hat er mich voll unterstützt.

Im ersten Jahr hatte ich auch noch keine Ahnung wie es nach dem Sommer weitergehen würde. Die Ferienzeit war voll ausgebucht und ich konnte kaum alle Aufträge bewältigen, aber wie würde es danach weitergehen? Zu meiner großen Freude gab es auch nach dem Sommer genügend Kunden die mein Service in Anspruch nehmen wollten, ich brauchte mir keine Sorgen zu machen. Also gings durchgehend weiter. Im November verbrachte ich 10 Tage in Ägypten und dann gings gleich in die Weihnachtssaison, in der ich mich voll übernommen hatte, weil ich mit einem derartigen Ansturm nicht rechnete. Dann kam der Februar mit den Semesterferien, Ostern, die Maifeiertage usw...

Nach dem ersten vollständigen Jahreszyklus konnte ich wirklich aufatmen, es gibt das ganze Jahr mehr als genug zu tun für mich, es wurde jetzt Zeit auch ein bisschen an mich und mein Umfeld zu denken.

Begonnen hat es mit einem dreiwöchigen Urlaub im letzten September. Erst nach dem Urlaub habe ich wirklich gemerkt mit wieviel mehr Energie ich wieder bei meinen tierischen Kunden bin. Offenbar brauche ich doch auch ein paar freie Tage um die Batterien wieder aufzuladen. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen mir zukünftig immer wieder eine kleine Auszeit zu nehmen. Schon seit November habe ich den Plan in die Tat umgesetzt mit ein paar Tagen in der Therme Loipersdorf um frisch zu sein für die Weihnachtshochsaison und jetzt eben erst mit einem Kurztrip nach Barcelona.

Meine freien Tage stehen immer auf der Startseite meiner Homepage, rechtzeitig damit sich meine Kunden dannach richten können.

Dame am Strand von Barcelona - Meine Zukunftsvision?

Freitag, 11. Februar 2011

Wiener Hunde

Kurz nach Weihnachten habe ich einem Auftrag in der Wiener Innenstadt zugesagt bei dem es darum ging mit einen Golden Retriever Rüden von Mo. bis Fr. um die Mittagszeit spazieren zu gehen. Beim Erstbesuch bat mich seine Besitzerin wohin zu fahren wo er laufen kann, zum Beispiel in den Prater, wo es eine Hundezone gibt in der die Tiere frei laufen dürfen. Gerne sagte ich zu, mit Charly verstand ich mich auf Anhieb.

Am Montag stellte sich die Herausforderung das Charly noch nie im Auto gefahren ist. Ihn dazu zu bringen gerade in mein hohes Auto zu springen war nicht möglich. Dazu muss gesagt sein das er ca. 40 kg wiegt. Mit Leckerchens brachte ich ihn dazu zummindestens seine Vorderpfoten auf die Bodenplatte zu stellen und damit konnte ich sein Hinterteil hineinheben. Beim Fahren selbst verhielt er sich absolut brav und blieb auf der Rückbank liegen.

Noch sauber auf der Fahrt zum Prater

Im Prater angekommen erwartete uns eine riesige Matschfläche nach der Schneeschmelze. Charly hat fast weißes Fell und liebt es in Wasser und Gatsch herzumzutollen. Ich machte mir die ganze Zeit Gedanken wie ich ihn wohl wieder sauber bekommen sollte bzw. wie mein Auto nachher aussehen würde. Aber Charly hatte jede Menge Hundespaß mit anderen Kollegen und nach einer Stunde hob ich den verdreckten Kerl wieder ins Auto und fuhr retour.


Für den zweiten Tag hatte ich mir überlegt auf die Weißgerber Lände zu fahren und erhoffte mir dort weniger Dreck vorzufinden. Ich hab dort mal gewohnt und weiss, dass man in Richtung Schwechat ungestört mit dem Hund gehen kann. Der Plan schien gut zu sein, ich hatte Charly zuerst noch an der Leine weil recht viele Hunde unterwegs waren, als wir dann in weniger frequentiertes Gebiet kamen ließ ich ihn von der Leine weil er im Prater absolut brav abrufbar war und ich mir dasselbe erwartete. ...aber Charly sah eine Ente, stürzte sich wie ein Wilder ins Wasser und hörte überhaupt nicht mehr auf mich. Die Ente flog davon aber Charly sah eine weitere am anderen Ufer, die er dann auch ansteuerte.


 Mir blieb die Spucke weg umso mehr als ich mich bald daran erinnerte das ja jetzt der City Liner auf dem Weg nach Bratislava auf dem Donaukanal verkehrt. Zum Glück gab Charly die Jagd nach dieser Ente bald auf und schwamm zu mir zurück wo ich ihn gleich wieder an die Leine nahm, was er überhaupt nicht verstehen konnte.


sehnsüchtiger Blick auf die vielen Enten


So sind wir dann doch lieber wieder in den Prater gefahren,.... besser Dreck als ein Crash mit einem Boot. Das wäre keine gute Publicity für mich gewesen. Ab dem dritten Tag ist Charly auch schon voller Freude selbst ins Auto gesprungen.

Freitag, 4. Februar 2011

Lohnende Investition

Bereits vor einigen Monaten habe ich mir endlich einen Laserpointer gekauft und auch schon im Blog darüber berichtet. 90 % meiner Katzenkunden lieben das Spiel mit dem roten Punkt und nur wenige sehen gelangweilt zu wenn ich sie zum Spielen damit animieren möchte. Die Erfahrung hat auch gezeigt das die meisten Katzen den Punkt lieber auf einem Teppichboden verfolgen als auf Parkett oder glatten Fliesen.



Ein junger Kater dem es aber vollkommen egal ist auf welchen Untergrund sich der Laser Punkt bewegt ist Romeo. Unermüdlich flitzt er durch die Wohnung und versucht eifrig ihn zu fangen. Natürlich hab ich auch seinen Besitzern davon berichtet, die sich das kleine Spielzeug sicherlich bald kaufen werden.

Freitag, 28. Januar 2011

Führigkeit

Seit ca. 3 Wochen habe ich einen neuen Pferdekunden, Faruk, einen Achal Tekkiner Mix. Er ist das liebste Pferd auf der Welt, bis zum Zeitpunkt an dem man ihn von seiner Herde wegführt. Besonders hängt er an seinem Kumpel mit dem er seit Jahren zusammen steht und von dem er sich nur schwer trennt. Die Besitzerin bat mich Faruk während ihrer Urlaubswoche im Februar zu bewegen. Die Halle ist jedoch durch das Dorf ca. 700 m entfernt und dahin muss er alleine gehen, ohne seine Herde und seinen besten Freund.


Als wir das erste Mal loszogen wurde ich von seinem Wiederstand überrascht. Da ich nur mit Knotenhalfter unterwegs war, konnte ich dem nicht viel entgegensetzten. Aus diesem Grund beschloss ich erst einmal mit den Basics zu beginnen - Führigkeit. Faruk muss lernen den Menschen an seiner Seite zu beachten, zu vertrauen und zu respektieren.Schön langsam aufbauend machten wir zuerst Führübungen  innerhalb der Koppel im Kreis seiner Herde. Als das sehr rasch funktionierte gingen wir nach draußen auf die Straße, weg von der Gruppe. Auch als uns am Mittwoch ein Schneepflug entgegen kam machte Faruk keine Anstalten von meiner Seite zu weichen.

Mein Ziel für diese Woche war es bis zur Halle zu kommen und das haben wir heute erreicht. Ich freu mich sehr darüber das Faruk mir vertraut und mir willig und entspannt folgt.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Morpheus & Cassandra

Eine Kundin, deren Katzen ich schon einige Male in Wien versorgt habe, hat sich zwei Schlangen gekauft, die ich bei ihrem derzeitigen Urlaub mitbetreuen darf. Eigentlich ist das ja überhaupt keine zusätzliche Arbeit weil Schlangen extrem genügsam sind.

 

Wenn sie einmal gefressen haben dann reicht das für einige Tage, somit fällt das Füttern für mich flach. Ich kontrollieren nur ob die Temperatur im Terrarium paßt und sich genügend Wasser in der Badewanne befindet. Sonst darf ich die beiden Kornnattern ein bisschen sekkieren damit sie sich bewegen. Da ich keine Berührungsängste im Bezug auf Schlange habe mache ich das auch gerne.


Da hab ich sie grad aufgeweckt
 Malvine, die Katze, findet die Babyschlangen auch sehr spannend. Sie hat sogar zwei eigene Polsterl vor dem Terrarium damit sie es bequemer beim Beobachten hat.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Rasselbande

Seit kurz vor Weihnachten gehe ich mit drei Hunden spazieren deren Besitzerin sich das Bein gebrochen hat. Ein junger Golden Retriever, ein junger und ein erwachsener Labrador. Die drei sind daran gewöhnt mindestens eine Stunde am Tag spazieren zu gehen und litten dem entsprechend unter der Situtation. Alle drei sind jagdlich abgerichtet und unglaublich gut erzogen. Sie laufen nebeneinander, auch ohne Leine bei Fuß, kommen aus jeder Situation auf Zuruf zu mir und warten bis sie wieder laufen dürfen.

Kaum hat man aber das Kommando "frei" gegeben sind sie nicht mehr zu  halten. Da wird getobt, gespielt und gelaufen. Die Wege die wir gleich in der Nähe haben sind wunderbar für die Hunde geeignet. Große weitläufige Wiesen reihen sich aneinander über die um diese Jahreszeit unbekümmert gehen kann. Außerdem ist es leichter alle im Blick zu behalten und das ist bei den lebhaften Hunden eine Herausforderung besonders weil es momentan häufig sehr nebelig ist.

Klick zum Album

Nach einer Woche in dem die Hunde und ich uns gut kennenlernen konnten hab, ich meine Lara mitgenommen. Sie ergänzt dieses Rudel prächtig und hat sich, obwohl die beiden Jungen unkastrierte Rüden sind, schnell durchgesetzt und benimmt sich wie eine Prinzessin.

Freitag, 7. Januar 2011

Kaninchen

Über Weihnachten und Neujahr betreute ich die Hasen eines Kunden den ich schon seit meiner Anfangszeit als Tiersitterin kenne. Zu den ehemals 4 Kaninchen sind jetzt noch 2 dazu gekommen die paarweise in großen Gehegen bzw. frei in einem Zimmer leben. Das tägliche reinigen und füttern nimmt ganz schön viel Zeit in Anspruch, macht aber auch viel Freude


Helena, dem Löwenkopf Weibchen vom oberen Bild, hat es überdies überhaupt nicht gepasst das ich ihr Kisterl gereinigt habe und sie hat mich im vorbeihoppeln kurzerhand markiert. Das war allerdings etwas ekelig weil ich keine Möglichkeit hatte meine Jeans zu wechseln. Ich wusste bis dato auch nicht das Kaninchen das machen.

Zusätzlich braucht dieser kleine Kerl täglich 0,1 ml Medizin ins Maul gespritzt, was ihm natürlich nicht sehr gut gefällt. Aber ich hab Übung...


Über die Kaninchen-Helpline kamen Tjerro und Krimhilde zu der Familie. Tierro hat fast keine Zähne mehr und deshalb muss seine Karotte gerieben werden. Natürlich frisst dann auch Krimhilde lieber die geriebene Karotte anstatt sich mit einer Ganzen zu plagen.

Freitag, 31. Dezember 2010

High Tech Futterautomat

Viele meiner Kunden haben junge Katzen oder Katzen die es gewohnt sind mehrmals am Tag Futter zu bekommen. Wenn es meine Kapazität erlaubt komme ich dann auch gerne 2 Mal täglich zu den Tieren. Über Weihnachten, Neujahr bis zum Dreikönigstag habe ich jedoch so viele Aufträge das es mir nicht möglich ist in der Früh und am Abend zu kommen.



Wenn es nur ums füttern geht ist das Problem sehr leicht mit einem Futterautomaten zu lösen. Mein bevorzugtes Modell ist der Cat Mate C20. Simpel mit drehbarer Zeitschaltuhr und wenn man neue Batterien hineingibt sehr zuverlässig



Diesen Rat gab ich auch dem Besitzer von Sara und Lilli, zwei junge Main Coon Damen. Er machte sich gleich am nächsten Tag auf den Weg um nach meiner Beschreibung so einen Automaten zu kaufen.

Vom Geschäft aus rief er mich an um mir mitzuteilen, die Verkäuferin habe ihm gesagt, dass es sowas wie einen Automaten für Nassfutter nicht gäbe. Da er sich im größten Zoofachhandel in Wien befand, riet ich ihm sich an eine andere, kompetentere Verkäuferin zu wenden.
 
Offenbar hat mein Kunde dann eine sehr gute Verkäuferin erwischt denn als ich gestern zum ersten Mal die Wohnung betrat um die Katzen zu füttern erwartete mich ein wahrer High Tech Futterautomat mit 4 Schälchen und aufwendiger Programmierung.

Obwohl ich Gebrauchsanweisungen wie fast alle Frauen hasse, mußte ich diesmal eine Ausnahme machen. Zum Glück lag sie neben dem noch jungfräulichen Automaten.
Eifrig befüllte ich alle Schälchen und machte mich ans Werk. Nachdem ich mir 98% sicher war alles richtig gemacht zu haben stellte ich ihn auf den Futterplatz. Sehr neugierig haben Sara und Lilli das Ding beäugt.

Morgen früh weiß ich dann ob alles funktioniert hat. Zur Sicherheit hab ich etwas mehr Trockenfutter in die normalen Schüsserl verteilt, sodass die Beiden auf keinen Fall hungern müssen.

Montag, 27. Dezember 2010

Schöne Weihnachten

Ich möchte allen meinen Kunden nochmals herzlich für die vielen Weihnachtsgeschenke, Karten und E-mails danken. Die netten Grüße und Worte motivieren und freuen mich immer wieder ganz besonders.

Eine meiner Kundinen hat mir zusammen mit Weihnachtsgrüßen auch ein Foto ihrer kleinen Katze Aronaki im Weihnachts Outfit geschickt. Ich finde das Foto so gelungen das ich nachgefragt habe ob ich es für meinen Blog verwenden darf. Und hier ist es…


Donnerstag, 23. Dezember 2010

Neue Homepage

Schon seit einiger Zeit versuchte ich meinen Provider bei dem meine Homepage lag, bzw. dessen CMS System ich benutze, dazu zu bewegen die Plattform dahingehend zu ändern, das die Homepage auch auf Handys korrekt dargestellt wird.

Leider waren alle meine Versuche vergeblich, EditArea plant trotz des steigenden Marktes für Smartphones kein derartiges Projekt.


Als ich mir erstmals meine Homepage auf dem iPad meines Mannes ansehen wollte, packte mich das Entsetzen. Die Tablet Pc's stellen die Internet Seiten gleich dar wie die Smartphones. Im Falle meiner Homepage war das ein Kleiderständer mit bunten Blusen gleich auf der Startseite. Die Texte waren unorganisiert darum gruppiert.

Obwohl ich für das Desing meiner Homepage nur positives Feedback von meinen Kunden bekommen habe, wurde es nun Zeit den Provider und das CMS zu wechseln. ich entschied mich für Jimdo, einen deutschen Anbieter. Mein Mann hat seine neue Firmenhomepage dort eingerichtet und ist sehr zufrieden.

Seit heute ist meine neue Homepage nun online. Was mir am besten gefällt ist das der Blog nun gleich auf der Startseite eingebunden ist.

Ich würde mich natürlich auch sehr über Ihr Feedback freuen: tierservice-mobil@gmx.at

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Tierservice-Mobil Weihnachtsfeier

In der Zeit der Firmen- Weihnachtsfeiern haben mein Mann und ich etwas wehmütig festgestellt das diese Tradition für uns „Ich-AG´s“ wegfällt. Deshalb haben wir beschlossen unsere beiden Firmen (Tierservice-Mobil und Andreas Nussbaumer Trainings) für eine gemeinsame Feier zusammen zu legen. Ganz feudal haben wir uns in Reinhard Gerers „Palazzo“ eingeladen.



 
Als ich noch Teilhaberin der UNITIS Personalberatung war, wurde unsere Firma regelmäßig von der Anzeigenabteilung des Kuriers zu der Show eingeladen und ich war jedes Mal schlichtweg begeistert. Die Kombination aus Zirkus, gutem Essen und angenehmer Stimmung haben es mir angetan und ich könnte stundenlang den schönen Menschen mit außergewöhnlichen Begabungen zusehen.


Andreas und ich haben unsere kleine Weihnachtsfeier sehr genossen und sind sicherlich nächstes Jahr wieder dort.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Raubtierfütterung

Unsere Katze Schnurrli hat sich in den letzten Wochen wunderbar bei uns eingelebt und ins Rudel integriert. Kater Mischa, der am Beginn über die Anwesenheit der neuen Katze nicht besonders erfreut war, hat sich schon mit ihr angefreundet und manchmal konnte beobachten, dass die beiden miteinander spielen.


Wie fast alle Katzen lieben auch meine Tiere Katzenstangerl. Wenn sie nur die Verpackung rascheln hören sind die beiden Katzen und natürlich auch Lara sofort zur Stelle um sich ihren Anteil zu holen. Auch wenn alle drei gierig sind geht’s bei der Verteilung immer sehr diszipliniert zu. Wenn man nach der Verteilung von 2 Stangerl von Schnurrli, Mischa und Lara mit großen Augen angestarrt wird, oft schwer ihnen zu sagen das es erst morgen wieder die nächste Portion gibt.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Wickerl & Else Maria

Vor einigen Wochen habe ich schon über die drei Katzenbabies berichtet. Alle drei haben mittlerweile ein schönes neues Zuhause gefunden. Im Haus sind jetzt noch die beiden eigenen Katzen der Besitzerin, Wickerl und Else Maria.

Wickerl war auch ein Findling und ist ca. 3 Monate alt. Der Kleine ist überall dran wo er nicht sein sollte und man muss alles vor ihm in Sicherheit bringen.


Auf welche Ideen Wickerl kommt....
Else Maria ist ca. 6 Monate und die wesentlich ruhigere Katze. Sie zeigt sich mitunter genervt von den häufigen Spielattacken des kleinen Gefährten.

Else Maria wird zwangsgeputzt
Es ist einfach unglaublich lustig junge Katzen zu betreuen. Meist ist es gar nicht notwendig irgendwelche Spielsachen auszupacken weil ohnehin alles gejagt, erlegt und als Spielzeug benutzen wird.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Zuckerkranke Tierpatienten

Schon mehrmals habe ich die Betreuung und Versorgung zuckerkranker Hunde und Katzen übernommen. Im Grunde funktioniert die Behandlung so wie beim Menschen. Der Blutzuckerwert wird gemessen und danach die Dosis Insulin festgesetzt. Im 12 Stunden Rhythmus muss gespritzt werden. Dies ist für die Tierbesitzer eine sehr große Belastung und noch schwerer ist es, die Verpflichtung an jemand anderen abzugeben, wenn sich Termine manchmal einfach nicht verschieben lassen oder weil sie ein bisschen Zeit für sich brauchen. Ich bin mir dieser Verantwortung sehr wohl bewusst, übernehme sie aber auch gerne weil ich weiß das die Tierbesitzer ein paar Tage mit der Gewissheit verbringen können, das ich ihre Tieren gut versorge und Erfahrung mit der Krankheit habe.

Die Tierklinik Purkersdorf hat sich auf zuckerkranke Tiere spezialisiert und sehr viele Empfehlungen bekomme ich über die beiden dortigen Ärztinnen.

Yala erwartungsvoll vor dem Fressen
 Eine meiner Patientinnen war letzte Woche Yala, eine ältere Hundedame die aufgrund ihrer Erkrankung auch noch erblindet ist. Sie findet sich in den eigenen 4 Wänden und im eigenen Garten sehr gut zurecht und ist trotz ihrer vielen Wehwehchen ist sie vital und freut sich sichtbar ihres Hundelebens. Die Besitzerin kümmert sich rührend um die kleine Maus und ich hab alles getan um Yala das Frauchen so gut wie möglich zu ersetzen. Ich denke es ist mir auch ganz gut gelungen, sie und ihr Sohn Lucky, ein 7 jähriger Mischling, haben mich immer freundlich und freudig empfangen.

Lucky will nicht in den Schnee hinaus
Ich habe die beiden in der Woche betreut als der erste Schnee fiel. Yala ist freudig im Garten herumgestacks, Lucky hat sich schnell in sein Körbchen verzogen als ich mit der Leine für den Spaziergang ankam. Half ihm aber nichts, ein bisschen Bewegung muss einfach sein und wenn er dann mal draußen ist freut er sich auch über den Spaziergang.

Sonntag, 21. November 2010

Katzenbabies

Eine neue Kundin von mir ist eine wahre Katzenliebhaberin und engagiert sich auch aktiv für ihre Lieblinge. Immer wieder nimmt sie gerettete Katzenbabies bei sich auf um sie gesund zu pflegen und danach einen guten Platz für die Kleinen zu finden. Aktuell hat sie 2 eigene Katzen und 3 Pflegebabies von ca. 5 Wochen. Letzte Woche durfte ich die Katzenbabies erstmals betreuen und ich hatte keine Chance vor einer Stunde wieder aus dem Haus zu kommen.

Die Kleinen Racker sind so furchtbar niedlich und auch schon zugänglich, ich habe über 50 Fotos gemacht. Auch für diesen Artikel konnte ich mich nicht für einzelne Bilder entscheiden und somit habe ich ein Album gemacht. Leider sieht man auf den meisten Fotos nicht wie klein diese Kätzchen noch sind, außer auf dem Bild wo ich mich selbst mit Constanze fotografiert habe.

Katzenbabies

Wenn ich nicht erst vor ein paar Wochen Schnurrli zu uns nach Hause genommen hätte, wahrscheinlich hätte ich alle drei Racker gleich selbst mitgenommen.

Montag, 15. November 2010

Kampfschmuser

Rambo hatte bis zum letzten Frühjahr ein schweres Hundeleben. Er gehörte einem Wirtshaus Besitzer in Wien, der ihn dazu benutzte seinen Gästen Angst zu machen und ihn mitunter auch auf andere Hunde zu hetzen. Dies führte dazu das Rambo eines Tages einen anderen Hund auf Befehl seines Herren umbrachte. Die daraufhin erfolgte Anzeige bewirkte das Rambo seinem Besitzer abgenommen und ins Wiener Tierschutzhaus gebracht wurde. Dort verbrachte er dann einige Jahre und galt als unverträglich mit anderen Hunden.


Dann kam seine neue Besitzerin ins Tierheim mit dem Wunsch nach einem älteren Hund den sie auch zur Arbeit mitnehmen könnte. Sie sah Rambo und bekam Mitleid weil er mit der Vorgeschichte und mit dem Alter von 10 Jahren kaum mehr eine Chance auf ein richtiges Zuhause hatte. Innerhalb kürzester Zeit machte sie den Hundeführerschein mit Rambo, nimmt ihn mit ins Büro wo er der Liebling aller Kollegen und Kunden ist. Er wohnt direkt am Waldrand, macht ausführliche Spaziergänge und freut sich sichtlich seines Lebens. Er wird nur an der Leine geführt und in Wien zusätzlich mit Beißkorb.


Ich habe Rambo jetzt schon 2 Mal übers Wochenende, jeweils für drei Tage betreut. Wir unternehmen lange Spaziergänge an der 5 m Leine und wenn uns jemand entgegenkommt, egal ob mit oder ohne Hund, bekommt er einfach den Beißkorb ums Maul. Bis dato hat er sich noch kein einziges Mal aggressiv gezeigt. Nach 3 Spaziergängen nahm ich auch meine Lara schon mit und die beiden verstehen sich blendend. Im kleinen Rudel spazieren gehen macht einfach fast jedem Hund doppelt soviel Spaß... und mir natürlich auch.

Rambo bestätigt meine bisherigen Erfahrungen: „Das Problem ist meist am anderen Ende der Leine

Mittwoch, 10. November 2010

Doggen Babies

Seit Samstag letzer Woche hat L´Amour, die Dogge mit der ich immer wieder einmal spazieren gehe, zwei neue Spielgefährten bekommen. Die Babies, Amabilis und Azzuro sind jetzt neun Wochen alt und unglaublich niedlich.

Die Pfötchen sind viel zu groß für den restlichen Körper, das Fell schlägt rundherum Falten und die Bewegungskoordination klappt auch noch nicht so richtig. Gerade deshalb könnte ich die Kleinen, die schon rund 14 kg auf die Waage bringen, die ganze Zeit knuddeln.

Amabilis und Azzuro sind wie alle Hundewelpen sehr verspielt, lebhaft und so gut wie alles wird auf seine Essbarkeit bzw. Eignung zum Spielen überprüft. Die Beiden im Auge zu behalten, vor allem wenn sie später auch schneller laufen können, wird eine Herausforderung, aber auch eine sehr schöne Aufgabe.

Sonntag, 7. November 2010

Woody

Bereits drei Mal hat mich eine junge Kundin im Laufe des letzten Jahres angerufen und angefragt ob ich ihr Pferd, ihre 4 Hasen und eine Katze betreuen könnte. Leider war das immer in der Hochsaison, also in den Osterferien, zu Feiertagen bzw. im Sommer und immer 2 Tage vorher. Deshalb und weil die Tiere in der Nähe von Kogel zu Hause sind, was nicht gerade bei mir ums Eck liegt, konnte ich bis dato nie zusagen.

Nun ist es aber so weit, letzte Woche rief sie mich wieder an und endlich konnte ich zusagen ihre Lieblinge 2 x pro Tag zu betreuen.

Neugieriger Blick in der Früh aus dem Stall

Erleichtert wird das auch dadurch das ich mit meinem Pferd nach Weinzierl gezogen bin und somit nur mehr 10 Minuten weiter zu Woody (Pferd), Kater (Kater) und den Hasen fahre.



Unmissverständlicher Blick: Auf dem Baumstamm liegen nomralerweise seine Leckerchens

Woody wird in der Früh von mir auf die Koppel zu „seinen“ Stuten vom Nachbarstall gebracht. Dann wird gemistet, die Hasen und der Kater versorgt und am Abend geht’s dann wieder retour in den eigenen Stall wo schon Heu und ein paar andere Leckerbissen wie Brot oder Karotten auf Woody warten.

Dienstag, 2. November 2010

WRC und WWRA

Am vergangenen Wochenende habe ich mit meinem jungen Haflinger das WRC (Western Riding Certification) und das WWRA (Western Wanderreit Abzeichen) am Sonnenhof in Maria Ponsee gemacht. Am Freitag und Samstag war der Vorbereitungskurs und am Sonntag dann die Prüfung. Das WRC berechtigt mich nun an Tunieren teilzunehmen, und das WWRA brauche ich als Voraussetzung um im nächsten Jahr den Western Wanderreitführer zu machen


Der Kurs und die Prüfung haben mir großen Spaß gemacht und es war sehr schön wieder einmal ein Wochenende fast ausschließlich mit meinem Pferd und gleichgesinnten ReiterkollegInnen zu verbringen.

Alle Teilnehmer haben die Prüfungen bestanden, somit konnten wir die weiße Fahne hissen. Leider gibt es noch keine schönen Fotos weil meine normale Digitalkamera für solche Bilder nicht geeignet ist. Es war allerdings auch ein Fotograf anwesend und ich hoffe das ich von ihm noch gute Bilder zu bekommen.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Kommando "Platz"

Seit in den Medien vor einiger Zeit wieder die Aggressivität von (Kampf)hunden breitgetreten wurde merke ich, daß plötzlich mehr Menschen eher ängstlich auf Hunde, egal welcher Rasse, reagieren. Dabei ist es mir wichtig anzumerken das ich diesen Menschen, die meist keine oder vielleicht sogar negative Erfahrung mit Hunden haben, überhaupt keinen Vorwurf mache, sondern einzig und alleine den Medien.

Ich habe deshalb begonnen allen meinen Hunden, sofern sie es nicht ohnehin schon können, das Kommando „Platz“ beizubringen bzw. mit ihnen zu üben. Das macht sowohl mir als auch meinen Schützlingen großen Spaß weils natürlich für jedes gelungen „Platz“ eine Belohnung gibt. Mein Ziel ist es, das die Hunde, auch wenn sie durch andere Hunde oder Spaziergänger abgelenkt sind, jederzeit mein Kommando sofort befolgen.


Lara, Arthus, Baily

Ganz eifrige und gelehrige Schüler sind Arthus und Baily. Zweitere wirft sich fast schon auf den Boden, bei Arthus dauerts altersbedingt schon ein bisschen länger und ich muss ihm das Leckerchen länger vor die Nase halten bevor er sich dazu herablässt, sich auf den oft nassen Waldboden zu legen.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Neue Mitbewohnerin

Der Stall in Mauerbach, in dem mein Pferd steht, wurde verkauft und die neue Besitzerin möchte umfangreiche Umbauarbeiten durchführen. Aus diesem Grund mussten wir alle neue Plätze für unsere Pferde suchen. Von der Schließung betroffen sind auch unsere Stallkatzen die nun alle ein neues Zuhause brauchen. Beim Offenstall, wo mein Liberty steht, wohnte Schnurrli. Vor ca. 1 ½ Jahren war Schnurrli plötzlich da und beschloss zu bleiben. Sie war schon sterilisiert, deshalb nahmen wir an das die Kleine schon einmal bei Menschen gewohnt hat. Da ich schon längere Zeit daran denke wieder eine Gefährtin für meinen Kater Mischa ins Haus zu nehmen, beschloss ich Schnurrli zu adoptieren. Gestern war es dann so weit, Andi und ich haben Schnurrli mit nach Hause genommen. Der Einzug und der erste Abend verliefen erstaunlich einfach:


 Erster Kontakt mit Mischa verläuft friedlich








Lara und Schnurrli kennen sich schon vom Stall. Lara hat großen Respekt vor der Kleinen.







Selbstbewußt geht Schnurrli nach ein paar Minuten ins Schlafzimmer



... und ledgt sich ins Bett als würde sie schon immer hier her gehören.